WHO-Generaldirektor Tedros erklärte, bis November würden 580 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. Damit wolle man etwa Laboranalysen, Versorgung und Überwachung der Infizierten sowie der Gemeinden finanzieren. Die Eindämmung von Ebola erfordere politisches Engagement, eine nachhaltige Finanzierung und das Vertrauen in die Einbindung der Gemeinden, unterstrich Tedros.
Im Kongo gibt es nach Behördenangaben mittlerweile 381 bestätigte Ebola-Fälle, darunter 64 Tote. Im Nachbarland Uganda wurden nach Angaben der dortigen Behörden bislang 19 Fälle bestätigt, zwei Menschen sind gestorben. Die WHO geht von einer hohen Dunkelziffer bei der aktuellen Epidemie mit der Bundibugyo-Variante des Virus aus.
Diese Nachricht wurde am 05.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
