Die Entscheidung wurde mit einer akuten Zuspitzung der Sicherheitslage begründet. Alabali Radovan wollte sich ein Bild von der Situation der Binnenflüchtlinge im Land machen.
Am Vormittag hatte Israels Ministerpräsident Netanjahu die Armee angewiesen, auch Ziele in den südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut anzugreifen. Die Angriffe richten sich demnach gegen die militant-islamistische Hisbollah, die Israel immer wieder attackiert. Die israelische Armee war in den vergangenen Tagen im Süden des Nachbarlandes weiter nach Norden vorgerückt. Zuletzt brachte sie die strategisch wichtige Kreuzfahrerburg "Beaufort" unter ihre Kontrolle. Bundesaußenminister Wadephul äußerte sich deswegen besorgt. Der CDU-Politiker sagte, eine weitere Eskalation verschärfe die Lage und sorge für neue Fluchtbewegungen.
Seit Anfang März wurden nach libanesischen Angaben bei israelischen Angriffen als 2.000 Menschen getötet; mehr als eine Million Menschen wurden vertrieben.
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Diese Nachricht wurde am 01.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
