Dlf 11.10.2026
01:10 Uhr

Neu Delhi - Indische Regierung verbittet sich Kritik von Menschenrechtlern an Vorgehen gegen Demonstranten


Die indische Regierung verwahrt sich gegen Kritik von Menschenrechtlern an ihrem Vorgehen gegen die Massendemonstrationen in Neu-Delhi.

Neu Delhi - Indische Regierung verbittet sich Kritik von Menschenrechtlern an Vorgehen gegen Demonstranten
Die vom UNO-Menschenrechts-Kommissariat geäußerten Bedenken seien unangebracht, hieß es. Man verbitte sich eine Einmischung in innere Angelegenheiten Indiens.
In Neu-Delhi war die Polizei teils gewaltsam gegen regierungskritische Demonstranten vorgegangen. Die Rede ist von tausenden Festnahmen. Darunter ist auch der Gründer der sogenannten Kakerlaken-Bewegung "CJP". Die Bewegung hatte erneut zu landesweiten Protesten gegen die Wahlkommission aufgerufen. Sie fordert den Rücktritt des Kommissionschefs, dem sie Manipulationen zugunsten der Partei BJP von Regierungschef Modi zur Last legt.
Diese Nachricht wurde am 11.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.