Dlf 05.10.2026
04:40 Uhr

Terror-Bedrohung - USA ziehen Langstreckenbomber von britischem Luftwaffenstützpunkt ab


Die USA ziehen ihre Langstreckenbomber vom britischen Luftwaffenstützpunkt Fairford ab. Das bestätigte das Verteidigungsministerium in Washington. Die Flugzeuge würden auf ihre Heimatbasen in den USA zurückgeflogen, hieß es. Hintergrund könnte die Sorge vor einem iranischen Anschlag sein.

Terror-Bedrohung - USA ziehen Langstreckenbomber von britischem Luftwaffenstützpunkt ab
Beobachter des britischen Militärflughafens berichteten von zahlreichen Maschinen, die bereits gestartet seien. Der Luftwaffenstützpunkt Fairford in Großbritannien war zuletzt Gegenstand von Terrorermittlungen. Vor einer Woche waren fünf Personen in der Umgebung festgenommen worden, die im Verdacht standen, einen Anschlag verüben zu wollen. Die britischen Ermittler gehen auch Hinweisen auf eine Verbindung auf iranische Auftraggeber nach.

Bericht über drohenden iranischen Anschlag

Nach Informationen der "New York Times" waren neue Drohungen gegen den Militärstützpunkt der Grund für den überraschenden Abzug der US-Bomber. So gebe es Hinweise auf eine vom Iran unterstützte Attacke auf den Stützpunkt, berichtete die Zeitung unter Berufung auf zwei US-Beamte. Darauf angesprochen wollte sich das Pentagon nicht weiter äußern.
Laut der Zeitung wurde die Notwendigkeit der Verlegung der Bomber als so dringlich eingestuft, dass einige Maschinen samt Besatzungen bereits starteten, während die benötigten Tankflugzeuge erst noch für die Unterstützung über dem Atlantik vorbereitet werden mussten.
Die USA hatten die in Fairford stationierten Langstreckenbomber zuletzt für Luftangriffe auf den Iran genutzt.
Diese Nachricht wurde am 05.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.