Der US-israelische Krieg gegen den Iran bedrohe weltweit Existenzen, sagte die Ernährungsexpertin der Organisation, Wiemers, im Deutschlandfunk. Durch die Blockade der Straße von Hormus seien neben den Energie- auch die Düngerpreise explodiert. In Ländern wie Kenia, Indien oder Äthiopien könnten Landwirte Felder nicht bestellen. Zudem drohten wegen des Klimawandels Ernteausfälle.
Wiemers betonte, bereits vor dem Krieg im Nahen Osten hätten sich weltweit 673 Millionen Menschen nicht ausreichend ernähren können. Notwendig seien nun verlässliche Finanzierungszusagen. Wiemers begrüßt den Vorschlag des UNO-Entwicklungsprogramms, besonders von Armut gefährdete Menschen temporär mit sogenannten Bargeldtransfers zu unterstützen.
Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
