Dlf 01.09.2026
13:37 Uhr

Wetterextreme - Europäische Umweltagentur fordert stärkere Anpassung an Folgen des Klimawandels


Nach den intensiven Hitzewellen in weiten Teilen Europas in den vergangenen Wochen hat die Chefin der Europäischen Umweltagentur, Ylä-Mononen, ein entschiedenes Handeln gefordert.

Wetterextreme - Europäische Umweltagentur fordert stärkere Anpassung an Folgen des Klimawandels
Der Klimawandel sei da und habe schwerwiegende Folgen, erklärte Ylä-Mononen und nannte als Beispiele Ernteausfälle sowie Engpässe bei der Kühlwasserversorgung von Kraftwerken. Jede dieser Störungen in den Bereichen Energie, Verkehr und Nahrungsmittelproduktion sei vorhersehbar gewesen, und ein Großteil der Schäden hätte mit den richtigen Investitionen vermieden werden können. Die Exekutivdirektorin der Umweltagentur appellierte deshalb an die EU-Mitgliedsstaaten, einerseits die CO2- und Treibhausgasemissionen weiter zu senken und sich andererseits an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Da es bei vielen Maßnahmen einige Jahre dauern werde, sie umzusetzen, müsse man entsprechend weit denken - an die nächsten 10, 20 oder gar 50 Jahre.
Die Europäische Umweltagentur stellt Informationen über die Umwelt in Europa bereit und analysiert Daten. Sie unterstützt die EU und ihre Mitgliedstaaten bei deren Umwelt- und Klimapolitik.
Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.