Die Rakete war von der kommerziellen Raumfahrt-Testzone Dongfeng im Nordwesten Chinas gestartet. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua verlief die Testmission erfolgreich. Neben der Landung des unteren Raketenteils, der sogenannten ersten Stufe, wurde auch ein Satellit in die vorgesehene Erdumlaufbahn gebracht.
Verfahren erinnert an SpaceX-Konzern von Elon Musk
Für "Zhuque-3" war es bereits der zweite Versuch, die erste Stufe nach einem Orbitalstart zu bergen. Beim ersten Flug im Dezember 2025 erreichte die Rakete zwar ebenfalls die geplante Umlaufbahn, die erste Stufe schaffte jedoch keine weiche Landung. Ihre Trümmer gingen am Rand des Landeplatzes nieder.
Landspace nutzte ein Verfahren, das an die wiederverwendbaren "Falcon 9"-Raketen des US-Unternehmens SpaceX erinnert. China versucht, bei dieser Technik zu den USA aufzuschließen. Neben den großen staatlichen Raumfahrtkonzernen arbeiten inzwischen mehrere private Unternehmen an eigenen Raketen. Die neuen Raketen sollen China auch dabei helfen, Tausende Satelliten für eigene Internetnetzwerke ins All zu bringen. Die erfolgreiche Landung ist dafür ein wichtiger Schritt. Ob sich die Stufe tatsächlich wiederverwenden lässt, muss sich bei weiteren Flügen zeigen.
Diese Nachricht wurde am 19.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
