FAZ 13.05.2026
07:27 Uhr

(+) Beispiel Frankfurt: Wie leben wir in 25 Jahren?


Eine ältere Bevölkerung, noch mehr Hochhäuser und eine stark veränderte Natur – so könnte sich die Stadt der Zukunft präsentieren. Ein Szenario für das Jahr 2051 am Beispiel Frankfurts.

(+) Beispiel Frankfurt: Wie leben wir in 25 Jahren?

Frankfurt im Frühjahr 2001: Eine große Neonazi-Demo ist Stadtgespräch, die Eintracht steigt zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in die Zweite Bundesliga ab. Trotzdem ist die Stimmung gut in der Stadt, das Wetter ist sommerlich, am 29. Mai werden 29 Grad gemessen. Auf dem Riedberg werden die ersten Wohnungen gebaut, in der Diskussion um andere Neubaugebiete wie das Europaviertel geht es hingegen vor allem um Büros. Wohnungsbau gilt als uninteressant, das Wachstum der Stadt scheint an einem Ende angekommen zu sein. Zum Jahresende zählen die Statistiker die Einwohner: Es sind genau 641.076, rund 4500 weniger als ein Jahr zuvor. Die Bevölkerungszahlen, so die damalige Erwartung, werden bestenfalls stagnieren. Unerreichbar scheint die Marke von 700.000 Einwohnern.

E-Scooter nerven Fußgänger, führen zu vielen Unfällen und bringen der Umwelt nichts. Warum stehen sie trotzdem noch überall herum?

Zweimal gelang es, Mangel erfolgreich zu bekämpfen. Heute führt das Bemühen, ärmeren Bürgern zu bezahlbaren Wohnungen zu verhelfen, nur in die Subventionsfalle. Gemeinnützigkeit ist keine Lösung.

HLA ist einer der größten Modekonzerne Chinas. Für sein Hauptquartier hat sich das Unternehmen von den Nazis inspirieren lassen. Die F.A.Z. hat sich umgeschaut.

Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

Schlagworte: