FAZ 15.03.2026
09:57 Uhr

(+) Billigcafé-Kette Cotti: Espresso zum Kampfpreis


Die chinesische Cafékette Cotti macht sich in deutschen Großstädten breit. Welche Strategie steckt dahinter? Und kann das hierzulande Erfolg haben?

(+) Billigcafé-Kette Cotti: Espresso zum Kampfpreis

Der Gastraum ist groß – und leer. Niemand sitzt an den kleinen runden Tischen, die sauber abgeräumt sind, dabei ist es beste Kaffeezeit, kurz nach elf Uhr vormittags. Zwischen Theke und Sitzgruppe, wo gut eine lange Warteschlange Platz hätte, ist so viel freier Raum, dass man tanzen könnte. Innerhalb von Sekunden hat der Barista den Cappuccino aus dem Vollautomaten in einen Pappbecher gezapft. „Bar oder Karte?“, fragt er und sagt dann schnell: „Auf Wiedersehen.“ Die Erwartung, dass jemand bleiben und auf einem der glatt-braunen Kunstlederstühle Platz nehmen könnte, hat er offenbar nicht.

In Alpennähe in Bayern erhöhen sich die Preise für Wohnhäuser. Dabei fällt gerade dort, wo es extrem teuer ist, der Anstieg geringer aus als in mittleren Preislagen.

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Der Chef von Boehringer Ingelheim sorgt sich um die Pharmaforschung in Deutschland. Die Zulassung neuer Medikamente dauere zu lange – mit gravierenden Folgen.

Wirtschaftskorrespondentin in Düsseldorf.

Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.

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