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07.05.2026
06:50 Uhr
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Treffen sie sich wie nun geplant, werden Donald Trump und Xi Jinping in Peking einen Erfolg verkünden – sich zugleich aber darauf vorbereiten, ohne den anderen auszukommen. Für Europa schrumpft der Korridor, in dem eine eigene Strategie noch möglich ist.

Die Erwartungen an das auf Mitte nächster Woche verschobene Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi sind gesunken. Wahrscheinlich aber ist, dass beide Seiten sich einen Besuch der schönen Bilder organisieren – auch als Auftakt für eine Serie von geplanten Begegnungen in diesem Jahr. Die Rede von Stabilität und Respekt ist der diplomatische Zuckerguss, den Trumps Team von Finanzminister Scott Bessent bis zum Unterstaatssekretär im Kriegsministerium, Elbridge A. Colby, seit Wochen ausgießt. Auch Peking versucht sich an dem Balanceakt, bei andauernder Kritik an US-Politik und Maßnahmen einen kooperativen Ton und Kanal zu wahren.
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