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21.03.2026
15:24 Uhr
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Mit dem Irankrieg trifft uns heute ein neuer Angebotsschock. Was die Euro-Notenbank nun tun sollte – und was nicht.

Militärstrategen bereiten sich angeblich zumeist auf Konflikte vor, die dem letzten Krieg entsprechen. Ähnliches scheint auch für Zentralbanken zu gelten, deren Reaktion auf mögliche Inflationsgefahren oft von den Erfahrungen der jüngeren Vergangenheit geprägt ist. Nach einer langen Phase eines unerwartet geringen Preisauftriebs hatten sie 2021 und 2022 den sich damals aufbauenden Inflationsdruck völlig unterschätzt. Jetzt besteht die Gefahr, dass sie deshalb zu schnell und zu radikal auf den neuen Energiepreisschock reagieren.
Die Europäische Zentralbank steht stärker unter Druck, auf den Ölpreisanstieg zu reagieren als die amerikanische Notenbank Fed. Was machen Japan und Großbritannien?
Das Start-up Swarmer überrascht die Anleger. Der Aktienkurs des US-Drohnenspezialisten schießt nach oben, macht das kleine, verlustreiche Unternehmen bekannt – und wirft die Frage auf: Was steckt dahinter?
Turbulenzen durch den Irankrieg belasten weltweite Börsen. Südkorea trotzt dem Trend. Es gibt immer Fluchtpunkte für Investoren. Flexibilität zählt – und das Timing.
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