FAZ 13.05.2026
06:50 Uhr

(+) KI-Experte auf Abruf: Mit „Skills“ das Beste aus der KI herausholen


Wer promptet und Agenten baut, sollte auch „Skills“ kennen: spezialisierte Anweisungen für Systeme wie Claude, ChatGPT oder Langdock, die nur bei Bedarf abgerufen werden. Wie Profis die Funktion nutzen.

(+) KI-Experte auf Abruf: Mit „Skills“ das Beste aus der KI herausholen

Ein Mitarbeiter, der weiß, wie eine Jahresabschlusspräsentation strukturiert sein muss, ist wertvoll. Wer dieses Wissen in eine Anweisung für die Künstliche Intelligenz übersetzt, arbeitet effizienter. Und wer der KI genau beibringt, welche Informationen sie wann abrufen soll, avanciert zum KI-Profi. Das ist die Idee hinter Skills: der KI nicht einfach mehr Instruktionen zu geben, sondern die richtigen – zur richtigen Zeit. Der Grund dafür liegt in einem Problem, das Fachleute „Context Pollution“ nennen.

Mira Murati hat ChatGPT mitgeprägt, Open AI während der Altman-Krise kurz geführt und danach Thinking Machines Lab gegründet. Ihr neues Unternehmen baut nicht den nächsten Assistenten, sondern die Werkbank darunter.

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Open AI hat sein nach eigenen Angaben bislang stärkstes Sprachmodell vorgestellt: GPT-5.5, das auch zahlenden Kunden von ChatGPT offensteht. Die Entwicklerschnittstelle bleibt vorerst gesperrt. Anthropic ist mit seinem jüngsten Spitzenmodell Mythos den umgekehrten Weg gegangen.

Redakteurin für Newsletter und Verticals.

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