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05.10.2026
11:04 Uhr
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Die Soziologie hat zu den brennenden Fragen unserer Zeit wenig beizutragen. Die Ziele sind hochgesteckt, doch die Forschung versandet im Kleinteiligen. Das Problem ist die Fixierung auf das Individuum.

Der Soziologiekongress an der Universität Mainz, der am Montag begonnen hat und von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie ausgerichtet wird, widmet sich den „Zukünften der Gesellschaft“. In dem Programmpapier zur Tagung wird gleich in den ersten Sätzen auf die großen gesellschaftlichen Probleme Bezug genommen, zu deren Verständnis die Soziologie einen entscheidenden Beitrag leisten könne. Exemplarisch genannt werden die Klimakrise, die gegenwärtigen Kriege, die Zunahme autoritärer Regime, der soziodemografische Wandel und schließlich der Einfluss der künstlichen Intelligenz auf alle Lebensbereiche.
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