|
13.05.2026
06:50 Uhr
|
Mit mehr als 13 Millionen zahlenden Lesern und einer Paket-Strategie, die jeden zweiten digitalen Abonnenten in ein Lifestyle-Bündel schleust, zeigt der Verlag, wie eine 175 Jahre alte Marke die digitale Transformation schafft.

Eigentlich müsste die Medienbranche von einem Wendepunkt sprechen. Als die „New York Times“ in der vergangenen Woche ihre Zahlen für das erste Quartal 2026 vorgelegt hat, fiel beinahe jede einzelne Kennziffer aus dem Rahmen dessen, was sonst aus der Branche zu hören ist: Der Umsatz stieg im Jahresvergleich zweistellig, der Nettogewinn legte um drei Viertel zu, und die digitale Werbung wuchs so schnell wie seit vier Jahren nicht mehr. Der Aktienkurs hatte schon im Frühjahr ein Allzeithoch erreicht, und dass Warren Buffett kurz vor seinem Abschied von Berkshire Hathaway noch einmal in die „New York Times“ investierte, war quasi der Ritterschlag für die wahrscheinlich cleverste Strategie in der Medienbranche.
KI entwickelt sich in atemberaubendem Tempo. Mit den KI-Papers versorgen wir Sie regelmäßig mit einer sorgfältig ausgewählten Übersicht über die bedeutendsten Forschungsergebnisse.
Mira Murati hat ChatGPT mitgeprägt, Open AI während der Altman-Krise kurz geführt und danach Thinking Machines Lab gegründet. Ihr neues Unternehmen baut nicht den nächsten Assistenten, sondern die Werkbank darunter.
Open AI hat sein nach eigenen Angaben bislang stärkstes Sprachmodell vorgestellt: GPT-5.5, das auch zahlenden Kunden von ChatGPT offensteht. Die Entwicklerschnittstelle bleibt vorerst gesperrt. Anthropic ist mit seinem jüngsten Spitzenmodell Mythos den umgekehrten Weg gegangen.
Verantwortlicher Redakteur für Newsletter und Verticals.
Schlagworte: