FAZ 24.09.2026
06:50 Uhr

(+) Rebellen im Kongo: Bürger und Unternehmen kommen nicht mehr an ihr Geld


Die Regionen Nord- und Süd-Kivu im Kongo sind seit mehr als einem Jahr von der Rebellenmiliz M23 besetzt. Die Bevölkerung hat dadurch keinen Zugang zum Rest des Landes, und Handel ist kaum mehr möglich.

(+) Rebellen im Kongo: Bürger und Unternehmen kommen nicht mehr an ihr Geld

„So schlimm war es noch nie.“ Diesen Satz hört man oft, wenn man Menschen in den ostkongolesischen Provinzhauptstädten Goma und Bukavu trifft. Damit meinen sie nicht die Ebola-Epidemie, die 500 Kilometer weiter nördlich grassiert. Sie reden von der wirtschaftlichen Lage. Firmenumsätze und die Einkommen der Haushalte sind eingebrochen, seit die Milizen der M23, das „Mouvement du 23 Mars“, mit Unterstützung des Nachbarlandes Ruanda weite Teile der Provinzen Nord-Kivu und Süd-Kivu besetzt, die zusammen ungefähr ein Drittel so groß wie Deutschland sind.

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