FAZ 25.05.2026
16:04 Uhr

(+) Trauer um Haustiere: Der Tod ihres Hundes war schlimmer als der ihres Mannes


Stirbt ein Haustier, ist der Schmerz für seinen Besitzer oft so groß wie nach dem Verlust eines Menschen: Tiere sind auch Freunde, Familie und treue Begleiter. Doch statt Mitgefühl herrscht oft Unverständnis.

(+) Trauer um Haustiere: Der Tod ihres Hundes war schlimmer als der ihres Mannes

Der Sarg von Ayla ist warm und weich. Es ist ihre Lieblingsdecke. In sie eingekuschelt, wird sie an einem verregneten Mittwochnachmittag in ihr Grab getragen. Corinne Eichmann und Burkhard Ganzow haben Tränen in den Augen und Blumen in den Händen. Ayla war ihr „ungarisches Mädel“, ein Labrador-Kuvasz-Mischling, der zwölf Jahre lang bei ihnen lebte. Sie sei ein „richtiges Lämmchen“ gewesen, sagt Eichmann. Am meisten fehle es ihr, mit Ayla zu kuscheln. Sie war drei Jahre alt und lebte in Ungarn auf der Straße, als Eichmann und Ganzow sie adoptierten. Auf dem Tierfriedhof in Frankfurt-Rödelheim solle sie nun „zurück zur Natur“.

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit E-Scootern steigt stetig. Die teils drastischen Folgen sieht Unfallchirurg Alexander Klug in der BG Unfallklinik in Frankfurt.

Manchmal verschwinden Frauen, ohne dass sie jemand vermisst. Die Kampagne „Identify Me“ von Interpol hilft dabei, ihre Schicksale aufzuklären, wenn sie Opfer von Gewaltverbrechen wurden.

Im Nachtleben tummeln sich die Jungen? Denkste! Seit einiger Zeit boomen Ü-50-Partys. Kann man dort wirklich Spaß haben? Unser Autor ist hingegangen.

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