Beim Treffen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump mit seinem geopolitischen Rivalen, dem Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas, Xi Jinping spielen der Krieg gegen Iran und die dadurch ausgelösten wirtschaftlichen Turbulenzen eine zentrale Rolle. Zugleich gehen von beiden Staaten Gefahren für die Finanzmarktstabilität aus, die sowohl in den USA als auch in China nicht adressiert werden und auch beim Gipfel keine Rolle spielen dürften. So unterschiedlich die beiden wirtschaftlichen und politischen Systeme der Kontrahenten sein mögen, so ähnlich ist ihre Finanzpolitik: Beide Kontrahenten leben über ihre finanzpolitischen Verhältnisse und riskieren – auf unterschiedliche Art und Weise – erhebliche Finanzmarktturbulenzen.
