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17.09.2026
06:50 Uhr
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Beim Treffen mit US-Präsident Trump erwartet Chinas Führer Xi keine großen Ergebnisse, urteilt der Chef der Denkfabrik Mercator Institute for China Studies (MERCIS). Peking verfolge eine Strategie unabhängig von den USA. Es härtet die Basis daheim, mobilisiert internationale Koalitionen und setzt andere Länder unter Druck.

Wenn der chinesische Partei- und Staatschef Xi Jinping nächste Woche in Washington aus dem Flieger steigt und unter höchster Sicherheit Richtung Weißes Haus rast, ist vieles gut vorbereitet. Nicht nur sein Gespräch mit US-Präsident Donald Trump, sondern auch wie China sich in einem langwierigen Konflikt mit den USA aufstellt. Der Besuch selbst ist dabei nur eine weitere Etappe – Peking kauft sich Zeit, während es die Rahmenbedingungen der Beziehungen verändert.
Der Handelskonflikt mit China zeigt die Grenzen von Donald Trumps konfrontativer Wirtschaftspolitik: Trotz Zöllen und Drohungen bleibt die US-Wirtschaft von chinesischen Lieferketten abhängig. Ein führender US-Ökonom plädiert für eine neue Wirtschaftsdiplomatie.
Bei der Künstlichen Intelligenz geht es auf lange Sicht darum, wer die Innovationen der Welt vorantreibt. Hier habe Europa dank seiner wissenschaftlichen Exzellenz noch gute Chancen, meint ein früherer Botschafter.
China und die EU drehen weiter an der handelspolitischen Eskalationsschraube. Überrollt von der Exportwelle der Volksrepublik suchen die Europäer nach Antworten. Bei nächtlichen Beratungen auf dem EU-Gipfel ging es darum, ob künftig eine härtere Linie nötig ist.
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