|
30.09.2026
08:03 Uhr
|
Viel spricht dagegen, inmitten des Krieges einen neuen Präsidenten zu wählen. Darin waren sich die Ukrainer lange nahezu einig. Ändert sich das gerade?

Vor rund einem Monat hat Mychajlo Fedorow in der Ukraine ein politisches Tabu gebrochen. In einer Videoansprache forderte der frühere Verteidigungsminister Wahlen – und zwar noch während des Krieges. Seinen Aufruf veröffentlichte er, nachdem er von Präsident Wolodymyr Selenskyj entlassen worden war. Russland könne die Demokratie nicht weiter als Geisel halten, argumentierte Fedorow, es sei Zeit für eine Abstimmung.
Der Anfang war geprägt von der Gegnerschaft zum Ostblock. Jetzt ist die Lage ähnlich. Lektionen aus einem 44 Jahre währenden Soldatenleben bei der Marine.
Unter autokratischem Druck verteidigt die Anwältevereinigung GYLA Versammlungsfreiheit und dokumentiert Repression in Georgien. Dafür erhält sie nun den „Alternativen Nobelpreis“.
Am Mittwoch wird der Thüringer Landtag zur Bühne im Streit um ein AfD-Verbot. Neben Fachleuten treten in der Anhörung auch Prominente auf. Warum?
Redakteur in der Politik.
Schlagworte: