FAZ 29.09.2026
13:44 Uhr

Alonso fährt weiter: „Der Rennsport ist mein Leben“


Der mittlerweile 45-jährige Spanier Fernando Alonso wird 2027 seine 24. Saison in der Formel 1 bestreiten. Bei einem Team, das tief in der Krise steckt.

Alonso fährt weiter: „Der Rennsport ist mein Leben“

Rekordmann Fernando Alonso setzt seine Formel-1-Karriere bei Aston Martin fort und fährt auch in der kommenden Saison an der Seite von Lance Stroll. Das englische Team bestätigte vor dem Grand Prix von Bahrain in Malaysia an diesem Wochenende die Fahrerpaarung bestehend aus dem mittlerweile 45-jährigen Spanier und dem 27-Jährigen aus Kanada. Alonso wird 2027 seine 24. Saison in der Formel 1 bestreiten. Mit 440 Grand Prix hat er mit Abstand die meisten Rennen aller Fahrer bestritten. 2005 und 2006 wurde er im Renault Weltmeister, lieferte sich seinerzeit packende Duelle mit Michael Schumacher und Kimi Räikkönen. Nun geht der zweimalige Weltmeister mit Lance Stroll, Sohn von Teambesitzer Lawrence Stroll, in die fünfte gemeinsame Saison bei Aston Martin. „Ich habe mir viel Zeit genommen, um diese Entscheidung zu treffen. Aber der Rennsport ist mein Leben und meine Leidenschaft. Ich weiß, dass ich immer noch die Geschwindigkeit und den Ehrgeiz habe, um auf höchstem Niveau konkurrenzfähig zu sein“, sagte der 32-malige Grand-Prix-Sieger. 2001 gab er sein Formel-1-Debüt bei Minardi. Anschließend er fuhr bis 2018 durchgehend in der Formel 1, 2021 kehrte er zurück. Für Aston Martin ist er seit 2023 aktiv. „Ich habe mich langfristig für dieses Team entschieden und werde alles dafür tun, dass wir gemeinsam erfolgreich sind.“ Aston Martin fährt gnadenlos hinterher Aston Martin ist zwar hoch ambitioniert – fährt aber auch wegen des schwachen Honda-Antriebs nur hinterher. Alonso hat bislang alle drei Punkte des Rennstalls in dieser Saison geholt. In der Konstrukteurswertung ist Aston Martin Vorletzter vor dem noch punktlosen Neuling Cadillac. „Wir sind hier, um zu gewinnen. Auch wenn unser kurzfristiger Fokus weiterhin darauf liegt, unsere Leistung zu verbessern, bin ich davon überzeugt, dass wir über die Weltklasse-Talente verfügen, die wir benötigen, um unsere langfristigen Ziele zu erreichen“, befand Lawrence Stroll. Und das soll die WM sein.