Staat gibt Condor-Anteil an Investor abDeutschlands zweitgrößte Fluglinie wieder vollständig in privater Hand
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25.09.2026 13:58 Uhr |

Staat gibt Condor-Anteil an Investor abDeutschlands zweitgrößte Fluglinie wieder vollständig in privater Hand
BHP fährt weltgrößte Kupfermine in Chile nach tödlichem Arbeitsunfall wieder hochNach einem tödlichen Arbeitsunfall fährt der Bergbaukonzern BHP den Betrieb in der weltgrößten Kupfermine im chilenischen Escondida schrittweise wieder hoch. „Das Unternehmen prüft weiterhin die Voraussetzungen für eine schrittweise Wiederaufnahme des Bergbaubetriebs unter Berücksichtigung des Wohlergehens der Belegschaft, der Betriebsbereitschaft, der Risikokontrollen und der geltenden behördlichen Auflagen“, teilte der Konzern am Donnerstag (Ortszeit) mit. Der Betrieb war am Mittwoch komplett heruntergefahren worden, nachdem ein Arbeiter bei Wartungsarbeiten ums Leben gekommen war.In Chile dürfen Bergwerke nach einem tödlichen Unfall in der Regel erst dann den Betrieb wieder aufnehmen, wenn Inspektoren überprüft haben, dass die Bedingungen für eine Wiederaufnahme sicher genug sind. Die Escondida-Mine befindet sich in der chilenischen Atacama-Wüste. BHP betreibt die Anlage, während Rio Tinto einen Anteil von 30 Prozent hält. Weitere 12,5 Prozent gehören dem japanischen Unternehmen Jeco.
Open AI will wohl KI-Modell mit Schwerpunkt Cybersicherheit veröffentlichenDer US-Softwarekonzern Open AI will einem Medienbericht zufolge in den kommenden Tagen ein neues Modell für Künstliche Intelligenz (KI) mit dem Schwerpunkt Cybersicherheit vorstellen. Das Unternehmen plane zudem die Einführung eines neuen Produkts, das Kunden bei einer sicheren und automatisierten Anwendung helfen solle, berichtete das Magazin „Fortune“ am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf mehrere Insider. Das Modell mit dem Namen „GPT-6 Cyber“ ist bereits das vierte seiner Art in diesem Jahr. Es könnte am kommenden Dienstag auf der Entwicklerkonferenz DevDay in San Francisco zusammen mit zwölf oder mehr weiteren Produkten präsentiert werden. Eine Stellungnahme von OpenAI lag der Nachrichtenagentur Reuters zunächst nicht vor.
Anthropic plant vor Börsengang offenbar Stimmrechtsmehrheit für GründerDer KI-Entwickler Anthropic bittet seine Aktionäre einem Medienbericht zufolge um Zustimmung für eine neue Unternehmensstruktur, die den Gründern vor dem geplanten Börsengang die Kontrolle sichern soll. Firmenchef Dario Amodei und seine sechs Mitgründer sollen gemeinsam 50,1 Prozent der Stimmrechte erhalten, berichtete das Technologieportal „The Information“ am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. Die neue Regelung sei einer Struktur bei der Softwarefirma Palantir nachempfunden. Die Gründer sollen dafür eine spezielle Aktiengattung bekommen, die ihnen bei den meisten Entscheidungen die Kontrolle sichert. Voraussetzung sei, dass mindestens drei der sieben Gründer eine Mindestanzahl an Anteilen halten. Die Wahl des Verwaltungsrats sei davon jedoch ausgenommen. Das Gremium verfüge über sieben Sitze, von denen derzeit einer unbesetzt sei. Zudem sei geplant, den Mitarbeitern eine besondere Aktiengattung zuzuteilen, die bei bestimmten Fragen als ausschlaggebende Stimme dienen solle. Anthropic reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.Das Unternehmen, das hinter dem Chatbot Claude steht und seit Monaten als führend bei KI-Anwendungen für Firmen gilt, bereitet sich auf einen der voraussichtlich größten Börsengänge der Geschichte vor. Dieser könnte auf die Zeit nach den US-Kongresswahlen im November verschoben werden. Es wird jedoch nicht erwartet, dass die Wahlen größere Auswirkungen auf die Aktienplatzierung haben. Im Mai hatte Anthropic bei einer Finanzierungsrunde 65 Milliarden Dollar eingesammelt und wurde dabei mit 965 Milliarden Dollar bewertet.
Starbucks schließt 250 Filialen in NordamerikaStarbucks schließt im Zuge seines Sanierungskurses 250 unrentable Filialen in Nordamerika und schraubt seine Expansionsziele zurück. Die Maßnahme betrifft etwa ein Prozent der rund 18.000 Standorte in Nordamerika und soll größtenteils bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 abgeschlossen sein, teilte der US-Kaffeekonzern am Donnerstag mit. Das Unternehmen erwartet dadurch Restrukturierungskosten von rund 300 Millionen Dollar. Zudem rechnet Starbucks im Geschäftsjahr 2026 weltweit mit rund 440 Neueröffnungen von eigenen und lizenzierten Filialen. Zuvor hatte das Ziel bei 600 bis 650 Eröffnungen gelegen.Konzernchef Brian Niccol treibt damit seine Pläne voran, den Absatz anzukurbeln. Der ehemalige Chef von Chipotle Mexican Grill vollendete im September zwei Jahre an der Spitze von Starbucks. Im Rahmen seines „Back to Starbucks“-Plans versucht er, Kunden mit kürzeren Wartezeiten und einfacheren Speisekarten in den USA zurückzugewinnen. Das Unternehmen investierte zudem in den Filial- und Küchenbetrieb und senkte die Kosten, indem es Stellen in der Verwaltung abbaute sowie einige Regionalbüros schloss.Bis Juli dieses Jahres steigerte Starbucks seinen Umsatz vier Quartale in Folge. Die Kundenfrequenz sei in allen Einkommensgruppen gestiegen, hatte Niccol im April erklärt. Neben einer Aktualisierung des Treueprogramms trugen neue Angebote wie Protein-Milchschaum zum Umsatz bei. Die Nachfrage nach den hochpreisigen Kaffeespezialitäten des Konzerns erwies sich trotz einer allgemeinen Konsumzurückhaltung als robust. Dies gilt insbesondere für US-Verbraucher mit geringerem Einkommen, die unter den hohen Kosten für Kraftstoffe und Lebensmittel leiden. Vor einem Jahr hatte Starbucks im Rahmen eines Umbaus mehrere unrentable Filialen in der Region geschlossen, darunter seine bekannte Rösterei in Seattle. Die Umstrukturierung schlug mit geschätzten Kosten von einer Milliarde Dollar zu Buche.
Kartellamt genehmigt alleiniges Eigentum an der „Zeit“Die Verleger Dieter von Holtzbrinck und Stefan von Holtzbrinck haben ihre Beteiligungen an führenden Medien neu geregelt. Dieter von Holtzbrincks Verlagsgruppe gibt ihre 50-Prozent-Beteiligung am Zeitverlag an Stefan von Holtzbrinck ab. Dessen Medienunternehmen Georg von Holtzbrinck wird dadurch zum Alleineigentümer der „Zeit“ und weiterer Magazine wie „Zeit Campus“, „Zeit Wissen“ und „Zeit Leo“.Das Bundeskartellamt hat laut einer Pressemitteilung vom Donnerstag keine Einwände gegen den Deal, da das Verlagshaus Georg von Holtzbrinck über keine weiteren Aktivitäten im Bereich der überregionalen Tages- oder Wochenzeitungen verfügt.Der Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG gehört seit 1996 zu Georg von Holtzbrinck. Im Jahr 2009 hatte Dieter von Holtzbrinck Medien 50 Prozent der Anteile übernommen, die nun zurückgegeben wurden. Dieter und sein Halbbruder Stefan von Holtzbrinck sind Söhne des Verlegers Georg von Holtzbrinck (1909 bis 1983). Zur Verlagsgruppe Dieter von Holtzbrinck gehören das „Handelsblatt“, die „Wirtschaftswoche“ und der „Tagesspiegel“.
Eon-Chef Birnbaum fordert besser koordinierte EnergiewendeDer Vorstandsvorsitzende des Essener Energiekonzerns Eon, Leonhard Birnbaum, hat mit deutlichen Worten vor einem falsch dimensionierten Ausbau des Erneuerbaren Energiesystems gewarnt. „Wir bauen Netze in der Nord- und Ostsee, für die wir keine Offshoreparks haben, wir bauen an Land Erneuerbare, für die wir keine Netze haben. Und insgesamt bauen wir ein System, das größer ist als die Nachfrage“, prangerte er während einer Rede auf dem „Deutschen Energierechtstag“ in Essen an. Eon werde mit Netzanschlussanfragen überrannt, viele davon ohne seriösen Hintergrund. Er verglich dies mit Urlaubern auf Mallorca, „die ihr Handtuch am Pool auslegen und dann erstmal drei Stunden frühstücken gehen“. Eon habe derzeit Batterie-Anschlussanfragen im Umfang von 500 Gigawatt und für Rechenzentren im Umfang von 70 Gigawatt. In diesem Zusammenhang lobte er das geplante Netzanschlusspaket der Bundesregierung im Grundsatz. Über die meisten Punkte bestehe ein großer Konsens, der große Streit über den so genannten Redispatchvorbehalt solle nicht überbewertet werden. „Es fühlt sich so an, als wenn ein Kulturkampf um die Energiewende läuft“, dabei gehe ein Großteil des Netzpakets „in die richtige Richtung“.Zugleich warnte Birnbaum angesichts der jüngsten Anschläge auf das Stromsystem vor zunehmenden Sabotageversuchen. „Die Angriffe auf unsere Netze nehmen signifikant zu“, sagte der Eon-Chef. Die jüngsten Anschläge auf Leitungen in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen führten zwar nicht zu Stromausfällen, aber: „Wir müssen uns vorbereiten auf die erfolgreichen Attacken. Ich kann nicht auf jedes Umspannwerk einen Wachschutz setzen.“ Natürlich könne man den Datenschutz hochhalten wie bisher, „aber dann werden wir Themen haben“, sagte er in Anspielung auf die Forderungen, im näheren Umkreis von Umspannwerken auch die Umgebung per Video überwachen zu dürfen. Zugleich sei es „absurd“, welche Transparenzregeln es in Deutschland gibt, bemängelte er. In der Branche wurde zuletzt mehrfach kritisiert, dass öffentlich im Internet sehr genau einsehbar ist, wo welche Leitungen verlaufen.
Tödlicher Arbeitsunfall in der größten Kupfermine der WeltNach einem tödlichen Arbeitsunfall ist der Betrieb in der weltweit größten Kupfermine im chilenischen Escondida komplett heruntergefahren worden. „Der gesamte Betrieb in der Mine wurde eingestellt“, teilte der Minen-Konzern BHP am Mittwoch mit, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Ein Zeitrahmen für eine mögliche Wiederaufnahme wurde nicht genannt.BHP erklärte, ein Arbeiter sei bei Wartungsarbeiten ums Leben gekommen. In Chile dürfen Bergwerke nach einem tödlichen Unfall in der Regel erst dann den Betrieb wieder aufnehmen, wenn Inspektoren überprüft haben, dass die Bedingungen für eine Wiederaufnahme sicher genug sind. Escondida liegt in der chilenischen Atacama-Wüste.
Open AI-KI verschaffte sich Zugriff zu Regierungsdaten in AustralienEin autonomes KI-Programm des US-Unternehmens Open AI hat nach australischen Angaben eine Webseite der Regierung gehackt. Der auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Agent habe auf öffentliche und nicht öffentliche Dateien der für Gesundheit zuständigen Statistikbehörde zugegriffen, sagte Australiens Premierminister Anthony Albanese in New York. Dies sei „inakzeptabel“. Albanese zufolge ereignete sich der Vorfall bereits im Juni. Demnach machte Open AI die australische Regierung aber erst im September auf den Vorfall aufmerksam.
Anthropic-Chef warnt UN-Sicherheitsrat vor KI-Gefahren für die MenschheitFührende Vertreter der Technologiebranche haben den UN-Sicherheitsrat vor den wachsenden Gefahren durch Künstliche Intelligenz (KI) gewarnt. „Wenn sie schlecht verwaltet wird, glaube ich sogar, dass KI ein Risiko für die gesamte Menschheit darstellen könnte“, sagte der Chef des Entwicklers Anthropic, Dario Amodei, am Mittwoch vor dem 15-köpfigen Gremium. Neben Amodei sprachen OpenAI-Chef Sam Altman und der Mitbegründer von Hugging Face, Clement Delangue. Altman forderte eine internationale Zusammenarbeit. Die wichtigsten Entscheidungen dürften nicht allein von Laboren in San Francisco getroffen werden, sondern müssten durch demokratische Prozesse gestaltet werden. Der kanadische KI-Pionier Yoshua Bengio bezeichnete die Gefahren als real und unmittelbar.Regierungen weltweit ringen um die Frage einer Aufsicht über die sich rasant entwickelnden KI-Systeme. Die USA und China als dominierende Akteure sind sich uneins darüber, ob die Technologie globale Leitplanken benötigt oder weitgehend den Marktkräften überlassen werden sollte. US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag vor der UN-Vollversammlung jegliche Versuche abgelehnt, ein globales Kontrollsystem für KI zu errichten. Die USA würden das Wachstum einer Technologie nicht bremsen, die größer als die industrielle Revolution werde, sagte Trump. „Wir werden sie fördern, nicht zügeln.“ Das US-Justizministerium werde die Entwicklung jedoch genau beobachten.Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping treffen sich am Donnerstag in Washington. Sie wollen dabei über ein Meldesystem für KI-Vorfälle sprechen, die die nationale Sicherheit berühren.UN-Generalsekretär António Guterres drängt seit langem auf eine globale Regulierung der Künstlichen Intelligenz. Er warnt davor, dass die rasanten Fortschritte Risiken bergen, die nicht ignoriert werden dürften. Damit steht er im Gegensatz zu Trumps Kurs. Der UN-Sicherheitsrat hatte sich erstmals 2023 mit den Risiken von KI befasst. China hatte damals erklärt, die Technologie dürfe nicht zu einem ungezügelten Pferd werden. Die USA warnten ihrerseits vor dem Einsatz von KI zur Zensur oder Unterdrückung von Menschen.
Deutschland und Indien wollen gemeinsam U-Boote bauenDeutschland und Indien stehen kurz vor dem Abschluss eines milliardenschweren Rüstungsabkommens. Die Verträge für den gemeinsamen Bau von sechs U-Booten müssten nur noch unterzeichnet werden, sagte der deutsche Botschafter in Indien, Jasper Wieck, am Mittwoch vor Journalisten. Demnach soll der deutsche Hersteller Thyssenkrupp Marine Systems(TKMS) gemeinsam mit dem staatlichen indischen Unternehmen Mazagon Dock Shipbuilders die U-Boote für die indische Marine fertigen.Von deutscher Seite aus könne das Abkommen \"morgen\" unterzeichnet werden, sagte Wieck. Jetzt müsse nur noch die indische Seite final zustimmen. Die Regierung in Neu Delhi hat sich bislang nicht zum Stand der Verhandlungen geäußert.Das Abkommen könnte lokalen Medienberichten zufolge rund acht Milliarden US-Dollar wert sein und es Indien ermöglichen, seine in die Jahre gekommene Flotte russischer U-Boote zu ersetzen. Das Land ist einer der größten Waffenimporteure der Welt. Im vergangenen Jahr hatte das indische Verteidigungsministerium angekündigt, bis 2033 Rüstungsaufträge im Wert von mindestens 100 Milliarden Dollar neu zu vergeben.Für TKMS wäre es ein weiterer Milliardenauftrag: Im Juli hatte Kanada entschieden, seine neue U-Boot-Flotte von dem in Kiel ansässigen Hersteller bauen lassen zu wollen. Für den Marineschiffbauer ist dies der größte Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte. (AFP)
Windkraft-Betrüger Hendrik Holt in Dubai verhaftetDie Flucht des Windkraft-Betrügers Hendrik Holt ist zu Ende. Nach Informationen der F.A.Z. ist Holt am Dienstag in Dubai festgenommen worden. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Osnabrück auf Anfrage. Holt war seit Ende August auf der Flucht. Er war in Berlin seit Oktober 2024 im offenen Vollzug und kehrte im August von einem genehmigten Ausgang in die Justizvollzugsanstalt nicht zurück. Seither wurde nach ihm gefahndet. Holt war 2022 vom Landgericht Osnabrück zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fast neun Jahren verurteilt worden wegen bandenmäßigen Betrugs, Bestechung und Urkundenfälschung. Er hatte unter anderem angebliche Windparks an ausländische Stromkonzerne verkauft, die nur auf dem Papier existierten. Mehrere ausländische Energiekonzerne fielen auf diesen Schwindel und gefälschte Dokumente herein und schlossen Projektverträge mit Holts Unternehmensgruppe ab. Zudem hatte Holt ausländische Diplomaten bestochen, um sich mit einem Diplomatenpass gegen deutsche Strafverfolger immun zu machen. Der heute 36 Jahre alte Holt galt einst als unternehmerisches Wunderkind aus dem Emsland. Im Frühjahr 2020 erfolgte seine spektakuläre Festnahme im Berliner Nobelhotel Adlon. Die Ermittler beschlagnahmten mehrere Luxuslimousinen, Schmuck und Bargeld.
Flixtrain bestellt neue Hochgeschwindigkeitszüge Beim Fernzugunternehmen Flixtrain sollen bald auf wichtigen Strecken dichtere Takte angeboten werden – etwa auf der Strecke Hamburg-Berlin. Im Laufe des Jahres 2027 sollen die grünen Züge des Konzerns zwischen diesen beiden Metropolen im Stundentakt unterwegs sein, sagte Flixtrain-Chef Matthias Müller auf der Mobilitätsmesse Innotrans in Berlin. Die Fahrzeit werde dabei schneller sein als bei den ICE-Zügen des Wettbewerbers Deutsche Bahn.Flixtrain plant bis 2028 etwa eine Verdoppelung der bisherigen Flotte, die bislang aus 16 Zügen besteht. Die zusätzlichen Züge sollen über mehr Komfort verfügen als die bisherigen. Es handelt sich dabei auch um umgerüstete gebrauchte Fahrzeuge.Von 2028 an wächst die Flotte dann deutlich stärker – mit nach und nach 65 neu bestellten Hochgeschwindigkeitszüge vom Hersteller Talgo. Damit plant Flix eine deutliche Expansion auf dem deutschen Markt. Einen ersten fertigen Wagon stellte Flix auf der Innotrans vor.
Bosch wächst leicht – Kerngeschäft belastet ErgebnisDer Technologiekonzern und Autozulieferer Bosch hat im ersten Halbjahr keine großen Sprünge gemacht. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent auf 46,4 Milliarden Euro, wie das Unternehmen aus Gerlingen bei Stuttgart mitteilte. Einen Rückgang gab es hingegen bei der Profitabilität. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) – Bosch spricht von einem operativen Ebit – sank hingegen von 2,3 Milliarden Euro auf 2,2 Milliarden Euro. Sein Anteil am Umsatz sank von 5,1 Prozent auf 4,6 Prozent. Vor allem Sondereffekte aus dem Mobilitätsgeschäft hätten das Ergebnis belastet, hieß es laut Mitteilung. Bosch führte unter anderem Wertminderungen auf Produktionsanlagen an. Das Ergebnis nach Steuern lag bei rund 1,1 Milliarden Euro. Trotz des anspruchsvollen Umfelds bestätigte Bosch seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr.Dass Bosch einen Halbjahresbericht veröffentlicht, ist neu. Bislang hatte das Unternehmen lediglich Zahlen zu den kompletten Geschäftsjahren bekanntgegeben. 2025 hatte Bosch erstmals seit der Finanzkrise rote Zahlen geschrieben. Das Ergebnis nach Steuern lag unter anderem wegen Milliardenkosten für den Stellenabbau, US-Zöllen und einer hohen Steuerbelastung bei minus 363 Millionen Euro.Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern lag 2025 bei 1,8 Milliarden Euro (minus 42 Prozent). Der Umsatz stieg leicht auf rund 91,0 Milliarden Euro. 2024 hatte sich der Nachsteuergewinn von Bosch im Vorjahresvergleich bereits halbiert, aber immerhin noch gut 1,3 Milliarden Euro betragen.