FAZ 19.05.2026
08:08 Uhr

Business-Ticker: Baumarkt Hornbach gewinnt trotz gestiegener Kosten Marktanteile hinzu


Bundeswehr will bei Rheinmetall Lkw für eine Milliarde Euro bestellen +++ Uber wird größter Aktionär von Delivery Hero +++ Commerzbank-Führung rät Aktionären von Unicredit-Angebot ab +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog.

Business-Ticker: Baumarkt Hornbach gewinnt trotz gestiegener Kosten Marktanteile hinzu

Bundeswehr will bei Rheinmetall 2030 Lkw für eine Milliarde Euro bestellen Die Bundeswehr ​will beim Rüstungskonzern Rheinmetall 2030 Lastwagen für etwas über ⁠eine Milliarde Euro bestellen. Die Lieferung soll bis November 2026 abgeschlossen sein, wie aus einer Vorlage ‌des Finanzministeriums für den Haushaltsausschuss des Bundestages hervorgeht, die der Nachrichtenagentur Reuters am Montag vorlag. Konkret sollen die ‌Transportfahrzeuge bei ‌der Rheinmetall-Tochter Rheinmetall MAN Military Vehicles geordert werden.Mit den Fahrzeugen sollen die Transportkapazitäten und die Mobilität der Truppe für ​die Landes- und ⁠Bündnisverteidigung gestärkt werden. Die Bestellung ist die vierte aus einem bestehenden Rahmenvertrag, der ​die Lieferung von insgesamt bis zu 6500 Fahrzeugen vorsieht. ⁠Bislang wurden ‌aus dem Vertrag knapp 1400 Fahrzeuge abgerufen. Die voraussichtlichen Nutzungskosten für die nun bestellten Lkw werden in ⁠dem Dokument über ⁠die kommenden 15 Jahre auf ebenfalls etwas über ⁠eine Milliarde ​Euro ⁠beziffert. Rheinmetall MAN Military ​Vehicles ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Rheinmetall und ‌dem zum Volkswagen-Konzern gehörenden Lkw-Bauer MAN. 

Uber wird größter Aktionär von Delivery HeroDer US-Fahrdienst Uber hat sich zum größten Aktionär des ​Berliner Essenslieferdienstes Delivery Hero aufgeschwungen. Der mit „Uber Eats“ auch als Lieferdienst aktive US-Konzern ⁠hält nach eigenen Angaben vom Montag inzwischen 19,5 Prozent der Anteile an Delivery Hero. Darüberhinaus habe Uber über Optionen Zugriff auf weitere 5,6 Prozent der Anteile ‌und könne damit auf eine Sperrminorität kommen, teilte Delivery Hero ergänzend mit. Eine weitere Aufstockung auf 30 Prozent – was ein Übernahmeangebot an die übrigen Aktionäre ‌nach sich ziehen würde – ‌sei „derzeit“ aber nicht beabsichtigt, erklärte Uber in einer Pflichtmitteilung. Trotzdem sprang die Delivery-Hero-Aktie um 5,6 Prozent auf 31,15 Euro.Delivery Hero sieht die Investition von Uber als „weitere Bestätigung seiner ​Plattform und seiner Everyday-App-Strategie“, wie es in ⁠einer Mitteilung hieß. „Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin auf seine Performance im operativen Geschäft sowie auf die Prüfung ​strategischer Optionen, um langfristigen Wert für alle Aktionäre zu schaffen.“ Erst Mitte April hatte Uber dem ⁠bisher größten ‌Aktionär des Berliner Unternehmens, dem niederländischen Finanzinvestor Prosus, ein Aktienpaket abgekauft und war damit auf 7,2 Prozent der Anteile gekommen. 

66 Milliarden Dollar KI-Deal im US-Strommarkt: Nextera schluckt DominionDer wachsende Strombedarf von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) treibt die nächste Mega-Fusion in der US-Energiebranche ​an. Der US-Versorger Nextera Energy übernimmt den Rivalen Dominion Energy für 66,8 Milliarden Dollar und schafft damit den nach ⁠Börsenwert weltweit größten regulierten Stromversorger. Die Transaktion werde vollständig in Aktien abgewickelt, teilte der Konzern aus Florida am Montag mit. Nextera bietet 0,8138 eigene Aktien je Dominion-Papier. Das entspricht einem Wert von 75,97 Dollar pro Aktie und einem Aufschlag ‌von rund 23 Prozent auf den letzten Schlusskurs. Die Dominion-Aktien legten im vorbörslichen US-Handel um knapp 15 Prozent zu, während Nextera-Papiere rund zwei Prozent verloren. Nach Abschluss der Übernahme sollen die bisherigen Nextera-Aktionäre 74,5 Prozent an dem ‌kombinierten Konzern halten, der weiterhin von NextEra-Chef ‌John Ketchum geführt werden soll.Mit Dominion sichert sich Nextera Zugang zu einem der wichtigsten Wachstumsmärkte der Branche. Der Versorger aus Virginia verfügt über vertraglich gesicherte Rechenzentrumskapazitäten von fast 51 Gigawatt. Zu den Kunden zählen Alphabet, Amazon, Microsoft, Meta und weitere große Technologiekonzerne. Zum Netzgebiet ​von Dominion gehört auch die sogenannte „Data Center Alley“ im Norden ⁠Virginias – die weltweit größte Konzentration von Rechenzentren und einer der am schnellsten wachsenden Strommärkte der Welt.

Wechsel bei Ritter Sport: Firmengründer-Urenkel neue ChefsFührungswechsel beim Schokoladenhersteller Ritter Sport: Bei dem Unternehmen aus dem schwäbischen Waldenbuch bei Stuttgart haben zum 15. Mai Moritz Ritter und Tim Hoppe als Doppelspitze den Vorsitz der Geschäftsführung übernommen, wie das Familienunternehmen mitteilte. Damit liegt die Verantwortung für das operative Geschäft des Unternehmens wieder bei Mitgliedern der Inhaberfamilie, denn die neuen Chefs sind die Urenkel der Unternehmensgründer Clara und Alfred Ritter.Andreas Ronken, der seit 2015 Chef des Schokoladenherstellers war, werde das Unternehmen verlassen, hieß es laut Mitteilung. Er habe den Konzern maßgeblich geprägt und wichtige Impulse für dessen Weiterentwicklung gesetzt, sagte Ritter laut Mitteilung. „Wir haben großen Respekt vor dieser Leistung in erfolgreichen wie in herausfordernden Zeiten und danken ihm für sein großes Engagement im Namen aller Gesellschafter“, sagte Hoppe laut Mitteilung.Aufgrund der herausfordernden wirtschaftlichen Situation habe Ritter Sport in den letzten Monaten ein Programm mit schmerzhaften Einschnitten auf den Weg gebracht, teilten die beiden neuen Chefs mit. „Vor diesem Hintergrund haben wir uns entschieden, selbst Verantwortung zu übernehmen, um gemeinsam mit der Geschäftsführung und den Mitarbeitenden die notwendige Transformation abzuschließen und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen“, so Ritter und Hoppe.Ritter Sport hatte Ende April mitgeteilt, dass nach einem Verlust im vergangenen Jahr etwas mehr als jede zehnte Stelle wegfallen soll. Das sei der erste Stellenabbau in der mehr als 110-jährigen Unternehmensgeschichte. Als Gründe nannte der Sprecher stark gestiegene Rohstoffpreise, vor allem bei Kakao. 

Commerzbank-Führung rät Aktionären von Unicredit-Angebot abVorstand und Aufsichtsrat der Commerzbank raten den ​Aktionären der Bank, ihre Papiere nicht gegen Anteilsscheine der italienischen Unicredit ⁠einzutauschen. Unicredit biete den Aktionären keinen angemessenen Aufschlag auf den Aktienkurs und habe „keinen nachvollziehbaren und belastbaren strategischen Plan für einen Zusammenschluss ‌vorgelegt“, bekräftigte die Commerzbank am Montag ihre Ablehnung in der offiziellen Stellungnahme, die sie zu der vor knapp zwei Wochen ‌vorgelegten Offerte abgeben ‌muss. Beide Gremien seien der Überzeugung, dass die Commerzbank mit ihrer eigenen Strategie mehr Wert schaffen könne.„Was die Unicredit als Zusammenschluss bezeichnet, erweist sich ​als Restrukturierungsvorschlag, der massiv ⁠in unser bewährtes und profitables Geschäftsmodell eingreifen würde“, sagte Vorstandschefin Bettina Orlopp. Die strategischen Pläne von ​Unicredit seien vage. Aufsichtsratschef Jens Weidmann pflichtete Orlopp bei: „Die unausgereiften Vorstellungen der UniCredit ⁠bergen erhebliche Risiken ‌und gefährden die auf Vertrauen und Verlässlichkeit aufgebauten Kundenbeziehungen der Commerzbank ebenso wie die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Das Übernahmeangebot habe auch ⁠am Freitag ⁠mit rechnerisch 34,56 Euro unter dem Kurs der Commerzbank-Aktie von 36,48 Euro gelegen. ⁠Der ​Mittelwert ⁠der Kursziele von Analysten liege ​sogar bei 41,50 Euro. Das Angebot orientiere sich ‌nur an der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestgegenleistung und sei „ein opportunistischer Versuch, Kontrolle zu ​erwerben“. 

OMV nimmt den größten österreichischen Gasfund seit 40 Jahren in BetriebDer österreichische Energiekonzern OMV hat die ​Förderung bei seinem größten heimischen Gasfund seit vier Jahrzehnten gestartet. ⁠In der ersten Phase des Projekts Wittau in Niederösterreich sollen elf Terawattstunden Erdgas erschlossen werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. ‌Dies reiche aus, um etwa 100.000 Haushalte zehn Jahre lang zu versorgen. Die Lieferungen aus dem neuen Feld sollen ‌im Winter 2026/27 ‌zur Verfügung stehen. OMV investiert in diesen ersten Schritt rund 150 Millionen Euro.Bei einem vollständigen Ausbau des Feldes, das vor ​drei Jahren entdeckt worden war, könnte ⁠der Konzern seine Gasproduktion in Österreich verdoppeln. Die förderbaren Ressourcen belaufen sich laut OMV ​auf bis zu 48 Terawattstunden. Für die Erweiterung sehe das Unternehmen ⁠ein Investitionspotenzial von rund ‌500 Millionen Euro. 

US-Investor Elliot steigt offenbar bei Sartorius-Großaktionär Bio-Rad einDer US-Investor Elliott hat laut einem Medienbericht eine beachtliche Beteiligung an dem Sartorius-Großaktionär Bio-Rad Laboratories aufgebaut. Der aktivistische Investor wolle den Anbieter von Laborausrüstung und Diagnostikprodukten dazu drängen, etwas gegen seinen mauen Aktienkurs zu unternehmen, berichtet das „Wall Street Journal“ am Sonntagabend (Ortszeit) unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.Elliott ist dem Bericht zufolge auch ein bedeutender Investor bei Sartorius. An dem deutschen Labor- und Pharmazulieferer ist Bio-Rad strategisch beteiligt, an den im MDax notierten Vorzugsaktien halten die Amerikaner derzeit rund 28 Prozent. Bei den Stammaktien kommen sie auf rund 38 Prozent. Bio-Rad hält damit an Sartorius auf Basis der Schlusskurse vom Freitag Anteile von insgesamt gut 4,1 Milliarden Euro (rund 4,8 Milliarden US-Dollar). 

Thyssenkrupp schließt Autozulieferwerk in den USADer Industriekonzern Thyssenkrupp steckt tief in einem Spar- und Restrukturierungsprogramm, von dem auch die Autozuliefersparte betroffen ist. Im Zuge dessen hat das Unternehmen am Montag bekanntgegeben, ein Werk in den USA mit 230 Mitarbeitern zu schließen. In Terre Haute im Bundesstaat Indiana produziert Thyssenkrupp Fahrgestelle. Dies solle künftig am Standort Hamilton in Ohio gebündelt werden, der ‌als Produktionsbasis weiterentwickelt und ‌personell gestärkt werden soll. „Ziel ist es, das Nordamerika-Geschäft unter veränderten Markt- und Kundenanforderungen langfristig wettbewerbsfähiger aufzustellen“, schreibt der Konzern in einer Mitteilung. „Die Automobilindustrie verändert sich tiefgreifend“, lässt sich Viktor Molnar, operativer Chef von Thyssenkrupp Automotive Technology zitieren. „Kundenanforderungen, Volumenentwicklungen und Kostenstrukturen erfordern schlankere, fokussiertere und leistungsfähigere Produktionsstrukturen.“ Die Schließung des Standorts in Indiana soll bis spätestens 31. März 2027 vollzogen sein, heißt es weiter. Nordamerika bleibe gleichwohl für Thyssenkrupps Autozuliefersparte „ein wichtiger Markt und Produktionsraum“.

Ryanair wagt trotz Milliardengewinn keine Gewinnprognose wegen IrankriegEuropas größter Billigflieger Ryanair rechnet wegen des Irankriegs mit deutlich steigenden Kosten im laufenden Geschäftsjahr. Kerosin, Personal und Flugzeugwartung dürften teurer zu Buche schlagen, teilte die irische Fluggesellschaft am Montag mit seiner Jahresbilanz in Dublin mit. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende März erzielte Ryanair zwar einen überraschend hohen Milliardengewinn. Eine Prognose für das neue Geschäftsjahr wollte Konzernchef Michael O'Leary jedoch nicht nennen – obwohl die Gesellschaft ihre Treibstoffkosten schon zu 80 Prozent abgesichert hat.Es sei noch viel zu früh, um eine aussagekräftige Gewinnprognose abzugeben, erklärte O'Leary. Wie das Geschäftsjahr ausgehe, hänge stark von externen Entwicklungen ab, darunter die Eskalation der Konflikte im Nahen Osten und der Ukraine, Risiken für die Kerosinversorgung und langanhaltende hohe Treibstoffpreise für den nicht abgesicherten Bedarf. O'Leary hofft, mit den nächsten Quartalszahlen im Juli eine klarere Einschätzung abgeben zu können.Im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende März steigerte Ryanair den Umsatz dank mehr Passagieren und höherer Ticketpreise um elf Prozent auf 15,5 Milliarden Euro. Der Überschuss stieg sogar um gut ein Drittel auf fast 2,2 Milliarden Euro. Wenn man eine verbuchte Strafzahlung in Italien herausrechnet, lag der Gewinn von 2,26 Milliarden immer noch höher als von Analysten im Schnitt erwartet. Ryanair wehrt sich weiterhin gegen die von Italiens Wettbewerbsbehörde verhängte Geldstrafe und hat nur ein Drittel der geforderten Summe als Sondereffekt verbucht. 

Bahn-Chefin: Schwarze Null scheint „greifbar nah“ Die Deutsche Bahn ist nach Milliardenverlusten laut Konzernchefin Evelyn Palla auf Kurs zur angestrebten Ertragswende. In diesem Jahr könnte demnach unterm Strich kein Verlust mehr stehen und eine „schwarze Null“ erreicht werden. „Es macht sich bezahlt, dass wir die Bahn auf Effizienz trimmen. Eine schwarze Null scheint nach einem halben Jahrzehnt an Milliardenverlusten greifbar nah“, sagte Bahn-Chefin Palla der „Bild am Sonntag“. „Unser internes Verschlankungsprogramm mobilisiert auch die Zahlen Richtung steigender Wirtschaftlichkeit und damit Stabilität.“Für 2025 wies der Staatskonzern unterm Strich einen Verlust von rund 2,3 Milliarden Euro aus - rund 0,5 Milliarden mehr als im Vorjahr. Zumindest operativ hat die Bahn wieder schwarze Zahlen geschrieben: Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich um 630 Millionen Euro auf plus 297 Millionen Euro, 2026 sollen es etwa 600 Millionen Euro sein. Bei der Bilanzvorlage Ende März hatte Palla gesagt, dann wolle man auch einem positiven Konzernergebnis einen großen Schritt näherkommen. Der Umsatz soll 2026 demnach auf etwa 28 Milliarden Euro steigen nach Erlösen von rund 27 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. 

EY-Analyse: Dax-Konzerne mit mehr Gewinn trotz UmsatzrückgangTrotz eines Umsatzrückgangs haben die 40 Dax-Konzerne im ersten Quartal dieses Jahres insgesamt ihren Gewinn gesteigert. Während die Erlöse im Schnitt um 3,7 Prozent zurückgingen, stiegen die Gewinne vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,4 Prozent, wie aus einer Analyse des Beratungsunternehmens EY hervorgeht, die der dpa vorliegt. Treiber war vor allem die Finanzbranche mit einem rekordträchtigen Gewinnplus von 15,9 Prozent, während die Industriewerte nur 0,5 Prozent Gewinnsteigerung berichteten.Die höchsten Quartalsgewinne verzeichneten die Deutsche Telekom (5,8 Mrd Euro), die Allianz (4,5 Mrd Euro) und Eon (3,9 Mrd Euro). Einen Quartalsverlust berichteten in der Top-Liga der deutschen Aktiengesellschaften lediglich Zalando und die Porsche Automobil Holding. Besonders starkes Gewinnwachstum schafften Eon, Siemens Energy und der Rückversicherer Munich Re. Sämtliche Autohersteller im Dax mussten Gewinnrückgänge hinnehmen. 

Geht SpaceX schon am 12. Juni an die Börse?Das Raketen- und Satellitenunternehmen SpaceX von Elon ​Musk plant seinen Börsengang angeblich schon für Mitte Juni an ⁠der Technologiebörse Nasdaq. Demnach könnte der Ausgabepreis am 11. Juni festgelegt und der Börsenstart für den 12. Juni anvisiert werden, sagten drei mit dem ‌Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.Damit würde der Zeitplan für den mit Spannung erwarteten Börsengang beschleunigt, der ursprünglich für Ende Juni ‌geplant war. Eine schnellere Prüfung ‌des Börsenprospekts durch die amerikanische Börsenaufsicht SEC habe unter anderem zu der Beschleunigung geführt, hieß es weiter. Die Unterlagen sollen nun schon am kommenden Mittwoch veröffentlicht werden, ​bevor am 4. Juni die Werbetour vor ⁠Investoren beginnt.

18 Tage, 45.000 Mitarbeiter: Samsung droht historischer StreikIm Tarifkonflikt des südkoreanischen Technologiekonzerns Samsung Electronics könnte es kurz vor der für kommende ​Woche angedrohten Streiks eine Entspannung geben. Das Unternehmen und die Gewerkschaft wollten am Montag die Gehaltsverhandlungen mit einem staatlichen ⁠Vermittler wieder aufnehmen, teilte die Arbeitnehmerorganisation am Samstag mit. Samsung habe zudem, wie von der Gewerkschaft gefordert, seinen Verhandlungsführer ausgetauscht.Die Gewerkschaft hatte einen 18 Tage andauernden Streik ab dem 21. Mai angekündigt, an dem sich Schätzungen zufolge mehr als 45.000 ‌Beschäftigte beteiligen wollten. Samsung ist der weltgrößte Anbieter von Speicherchips und ein wichtiger Auftragsfertiger. Ein Streik würde die weltweiten Lieferengpässe bei Halbleitern verschärfen und damit globale Lieferketten empfindlich treffen.

CEOs von Citigroup und Goldman beraten in Peking mit RegierungsvertreternDie Chefin der amerikanischen Großbank Citigroup, Jane ​Fraser, hat sich am Rande des China-Besuchs von ⁠Präsident Donald Trump mit ranghohen chinesischen Vertretern getroffen. Wie staatliche Medien am Samstag berichteten, sprach sie mit dem ‌Chef der chinesischen Börsenaufsicht und dem Parteisekretär von Peking über eine engere Zusammenarbeit in der Vermögensverwaltung und ‌der grenzüberschreitenden Finanzierung, meldet der Finanzdienst Reuters. ‌Auch der Vorstandsvorsitzende der Investmentbank Goldman Sachs, David Solomon, traf sich mit chinesischen Offiziellen, wie die Devisenbehörde mitteilte.Fraser war ​Teil einer Delegation amerikanischer Unternehmenslenkerinnen und -lenker, die Trump auf seiner Reise begleitete. Die Anwesenheit von Führungskräften von Unternehmen ​wie Apple, Meta und Boeing unterstreicht die Bedeutung des chinesischen Marktes, ⁠auch wenn die ‌politischen Beziehungen angespannt sind.