FAZ 24.05.2026
11:52 Uhr

Fußball-Transferticker: Ter Stegens Zukunft nach Abstieg mit Girona offen


Wie wichtigsten Transfer-News im Fußball ▷ Transfermarkt, Vereinswechsel und Vertragsverlängerungen in der Bundesliga und international im Überblick bei der F.A.Z.

Fußball-Transferticker: Ter Stegens Zukunft nach Abstieg mit Girona offen

Bayern Münchens ehemaliger Sportvorstand Hasan Salihamidzic kann sich drei Jahre nach seiner Entlassung beim Rekordmeister eine Rückkehr in den Profifußball vorstellen. Er sei für einen neuen Job „bereit“, sagte der 49-Jährige am Sonntag im Sport1-Doppelpass. Was ihm genau vorschwebt, ließ Salihamidzic jedoch offen.Im Mai 2023 war der frühere Profi beim FC Bayern am letzten Spieltag der Saison zusammen mit Vorstandschef Oliver Kahn entlassen worden. Mit seinem ehemaligen Klub, vor allem mit Ehrenpräsident Uli Hoeneß, sei inzwischen aber alles ausgeräumt.Zu Beginn hatte „ich meine Probleme, weil ich tatsächlich total mit dem Herzen dabei war. Deswegen habe ich vielleicht ein bisschen länger gebraucht, um mich davon zu erholen“, sagte Salihamidzic. Er habe sich aber mit Hoeneß beim „Schafkopf“ ausgesprochen. „Er hat sich auch nach zwei Stunden bei mir entschuldigt. Deshalb ist das für mich erledigt. Ich bin froh, dass ich für diesen Klub spielen und arbeiten durfte“, führte der Bosnier weiter aus.Von 1998 bis 2007 hatte Salihamidzic für die Bayern gespielt. 2017 war er als Nachfolger von Matthias Sammer Sportdirektor geworden, von 2020 bis 2023 fungierte er als Sportvorstand. Vor dem Saisonfinale 2023 beschloss der mächtige Aufsichtsrat um Hoeneß jedoch die Entlassung. Zum Vorwurf wurde Salihamidzic und Kahn vor allem die Vorgehensweise beim Rauswurf von Trainer Julian Nagelsmann gemacht. (sid)

Clemens Fritz bleibt auch nach einer enttäuschenden Bundesliga-Saison weiter Sport-Geschäftsführer von Werder Bremen. Im Anschluss an die lange geplante Saisonanalyse sprach sich der Aufsichtsrat der Profifußball-Gesellschaft Werder Bremen GmbH & Co KGaA mit 9:0 Stimmen für eine weitere Zusammenarbeit mit dem 45 Jahre alten ehemaligen Nationalspieler aus.„Clemens hat während einer großen Krise Managementqualitäten bewiesen und bereits während der Saison Maßnahmen umgesetzt, um Prozesse und Abstimmungen deutlich zu verbessern“, heißt es in einer Stellungnahme des Kontrollgremiums. „Werder Bremen wird den Weg junge, entwicklungsfähige Spieler in die Bundesligamannschaft zu integrieren, Werte zu schaffen und den Verein zu entwickeln, konsequent weitergehen.“Die Aufsichtsräte formulierten aber auch klar: „Es wurden Fehler in der sportlichen Planung und Umsetzung gemacht, zudem gab es in Teilen Fehleinschätzungen bei der Transferpolitik. Auch der gewünschte Effekt des Trainerwechsels im Sommer zu Horst Steffen ist leider nicht eingetreten.“ Man erwarte deshalb in der nächsten Saison „eine stabile Entwicklung, Konstanz und offensive Durchschlagskraft“. (dpa)

Bei Zweitliga-Aufsteiger FC Energie Cottbus gibt es große Veränderungen auf der Torwartposition. Stammtorhüter Marius Funk hatte seinen Abgang bei den Aufstiegsfeierlichkeiten bereits angekündigt. Jetzt teilte der Verein mit, dass sein Ersatzmann Alexander Sebald seine Karriere beendet und künftig Torwarttrainer bei den Lausitzern wird. Das Amt sei „eine große Herausforderung und Chance für mich“, sagte Sebald der Mitteilung zufolge. Er hatte schon in den vergangenen Monaten auch als Torwarttrainer fungiert. Der dritte Torwart im Bunde, Max Böhnke (22), verlängerte unterdessen seinen Vertrag. Funk soll es zurück zum Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart ziehen. (dpa)

Europa-League-Finalist SC Freiburg hat U-21-Nationaltorhüter Mio Backhaus verpflichtet. Wie der Klub am Samstag bekannt gab, wechselt der 22-Jährige vom Bundesligakonkurrenten Werder Bremen in den Breisgau. Über die Vertragsinhalte machten beide Klubs keine Angaben. Laut Medienberichten beträgt die Ablösesumme 15 Millionen Euro, dies wäre ein Rekord für Freiburg.„Mio hat in seiner ersten Bundesligasaison eindrucksvoll nachgewiesen, auf welchem hohen Niveau er spielen kann“, sagte der Freiburger Sportvorstand Jochen Saier: „Er bedient alle Facetten des Torwartspiels, trägt viel Entwicklungspotential in sich und wird auch menschlich sehr gut in unsere Mannschaft passen.“Der Deutsch-Japaner Backhaus verbrachte seine Jugend beim japanischen Klub Kawasaki Frontale, bevor er im Alter von 14 Jahren nach Deutschland zu Alemannia Aachen wechselte. 2018 ging er zu Werder, für die Norddeutschen betritt er in der aktuellen Saison 32 Spiele. Backhaus durchlief von der U15 an sämtliche U-Nationalmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und ist aktueller Torhüter der U 21. (sid)

Trainer Mitch Kniat verlässt Arminia Bielefeld. Der ostwestfälische Traditionsklub und der 40-Jährige einigten sich einvernehmlich auf eine Trennung, wie der Fußball-Zweitligaverein mitteilte. Kniat arbeitete drei Jahre bei der Arminia. Im vergangenen Jahr führte er den damaligen Drittligisten sensationell ins DFB-Pokalfinale, dort unterlag Bielefeld dem VfB Stuttgart mit 2:4. Zudem gelang der Aufstieg in die zweite Liga.„Es waren sehr intensive und prägende Jahre, in denen wir gemeinsam sehr viel erreicht und Stadt sowie Verein mit herausragenden Erfolgen begeistert haben“, sagte Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel. „Es spricht für unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit über die gesamte Zeit und auch jetzt, dass wir offen und ehrlich miteinander über unsere aktuellen Einschätzungen sprechen konnten – so, wie wir es in der Vergangenheit immer getan haben.“ Man habe festgestellt, „dass wir bei der Zukunftsplanung nicht deckungsgleich sind“.Neben Kniat verlassen auch die Ko-Trainer Dani Jara und Janik Steringer den Verein. In der abgelaufenen Spielzeit kämpfte die Arminia bis zum Schluss gegen den Abstieg. Erst ein fulminanter 6:1-Sieg am 34. Spieltag gegen Hertha BSC sicherte den Klassenverbleib.„Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung und Priorisierung haben wir festgestellt, dass Schnittmengen kleiner geworden sind und eine neue Ausrichtung für beide Seiten der richtige Schritt ist“, sagte Kniat. „Wer mich kennt weiß, dass ich dem Klub und diesem fußballverrückten Umfeld nur das Beste wünsche und ich bin mir sicher, dass man sich im Fußball immer wieder treffen wird.“ (dpa)

Fußball-Bundesligaklub Union Berlin hat Mauro Lustrinelli als neuen Cheftrainer verpflichtet. Dies teilte der Klub am Donnerstag mit. Der 50 Jahre alte Schweizer kommt vom FC Thun. Laut Sky zahlt Union eine Ablöse von rund einer Million Euro für den Coach, dessen Vertrag noch bis 2028 lief. Über die Laufzeit des Kontrakts in Berlin machte Union wie übliche keine Angabe. Bei den Eisernen folgt Lustrinelli auf Interimstrainerin Marie-Louise Eta, die mit Union zum Ende der abgelaufenen Saison den Klassenerhalt geschafft hatte. Zuvor hatten sich die Berliner im April nach einer schwachen Rückrunde von Trainer Steffen Baumgart getrennt.Lustrinelli arbeitete derweil seit 2022 in Thun. Dort war er in der Saison 2024/2025 in die Super League aufgestiegen, ehe der Klub unter ihm in der kürzlich zu Ende gegangenen Spielzeit überraschend den Meistertitel gewann. (sid)

Die TSG Hoffenheim hat den Vertrag mit Angreifer Tim Lemperle „vorzeitig langfristig ausgedehnt“. Über die genaue Laufzeit machten die Kraichgauer keine Angaben. „Tim war vom ersten Tag an ein wichtiges Puzzleteil unserer sportlichen Entwicklung“, sagte Geschäftsführer Andreas Schicker über den 24-Jährigen: „Seine Qualitäten im Abschluss, sein Tiefgang und seine Intensität im Besonderen im Spiel gegen den Ball passen perfekt zu unserer Spielphilosophie.“Lemperle war im Sommer 2025 vom 1. FC Köln zur TSG gewechselt. Der gebürtige Frankfurter absolvierte in seiner ersten Spielzeit für die Hoffenheimer 31 Pflichtspiele. Dabei erzielte er acht Bundesliga-Tore und bereitete zwei Treffer vor. „Ich fühle mich bei der TSG sehr wohl und spüre, dass wir als Team noch nicht am Ende unserer Entwicklung sind“, sagte Lemperle. „Hier entsteht etwas.“ (sid)

Der FC Augsburg macht aus der Interimslösung Manuel Baum seine Dauerlösung als Trainer. Wie der Bundesligaverein mitteilte, erhält der eigentlich nur bis zum Saisonende als Übergangscoach eingesetzte Baum einen Vertrag bis zum Sommer 2028. Der Erfolgstrainer soll die Fuggerstädter in eine glänzende Zukunft führen.„Manuel hat in den letzten Monaten als Cheftrainer auf allen Ebenen einen sehr guten Job gemacht, weswegen wir uns sehr freuen, dass der Weg auf dieser Position gemeinsam weitergeht“, sagte Geschäftsführer Michael Ströll laut Mitteilung.Baum ist ursprünglich als Leiter Entwicklung & Fußballinnovation bei den Augsburgern angestellt worden, die in dieser Saison endgültig das Image der grauen Maus abstreifen wollten. Dafür verpflichtete Geschäftsführer Ströll den vorherigen DFB-Assistenten von Bundestrainer Julian Nagelsmann, Sandro Wagner. Doch das Wagnis ging in die Hose. (dpa)

Der frühere Profi Fin Bartels kehrt als Scout zum Zweitligaverein Holstein Kiel zurück. „Holstein Kiel war für mich immer mehr als nur ein Verein und die Verbindungen sind natürlich nie abgerissen“, sagte der 39 Jahre alte gebürtige Kieler, der seine Karriere 2023 beendet hatte.Der Offensivspieler war dabei ausschließlich für norddeutsche Klubs aktiv: Kiel, Hansa Rostock, FC St. Pauli und Werder Bremen. „Wir freuen uns, dass er jetzt bei uns seine Laufbahn außerhalb des Platzes startet“, sagte Kiels Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe. (dpa)

Nur einen Tag nach der Verpflichtung von Eric Martel hat der 1. FSV Mainz 05 auch Ransford Königsdörffer unter Vertrag genommen. Über die Länge des Vertrags machte der rheinhessische Bundesligaverein keine Angaben. Zuletzt spielte der 24-Jährige beim Liga-Konkurrenten Hamburger SV. „Ransford Königsdörffer ist ein schneller und körperlicher Angreifer, der mit seiner Spielweise sehr gut in unsere Offensive passen wird. Mit seinen 24 Jahren ist Ransford in einem hervorragenden Alter und wir sind sehr froh, dass wir ihn davon überzeugen konnten, seine nächsten Schritte mit uns bei Mainz 05 zu gehen“, sagte Mainz-Sportdirektor Niko Bungert. Königsdörffer selbst freut sich auf die neue Herausforderung. „Trainer und Sportverantwortliche haben mir in den Gesprächen klar umreißen können, was ihr Plan ist. Das war sehr überzeugend. Auch das, was ich bis jetzt von Stadt und Region gesehen habe, gefällt mir sehr. Es fühlt sich wirklich gut an hier zu sein“, sagte der 24-Jährige. Der Stürmer absolvierte in der abgelaufenen Saison 33 Spiele für die Hamburger. Zuvor stand er in 76 Pflichtspielen für Dynamo Dresden auf dem Platz. In der Jugend durchlief der gebürtige Berliner bei der Hertha sämtliche Nachwuchsmannschaften. Mit 20 folgte im Sommer 2022 der Wechsel zum HSV, wo er sich als Stammspieler etablierte und im Vorjahr in die Bundesliga aufstieg. Für Ghana, die Heimat seines Vaters, bestritt er bisher sieben Spiele. (dpa)

Torwart Nikola Vasilj und Abwehrspieler Karol Mets werden den Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli im Sommer verlassen. Nach fünf gemeinsamen Jahren gehen der Schlussmann und die Hamburger getrennte Wege, teilte der Kiezklub mit. Mets gab seinen Abschied nach dreieinhalb Jahren im Verein bei Instagram bekannt.Der Kiezklub steht nach dem besiegelten Abstieg vor einem großen Umbruch im Kader. Der Bosnier Vasilj absolvierte insgesamt 167 Pflichtspiele für den Klub. Vor allem in der Aufstiegssaison hatte der 30-Jährige maßgeblichen Anteil am Klassenverbleib. Mets lief in 91 Partien für den Kiezklub auf.„Die Zeit wird zeigen, was als Nächstes kommt, aber eines ist sicher: Ich werde euch alle vermissen“, schrieb der 33 Jahre alte Defensivspieler aus Estland bei Instagram. „Was wir gemeinsam erreicht haben, war bemerkenswert und wird nie in Vergessenheit geraten“, schrieb der Profi weiter, dessen Vertrag im Sommer abläuft.Mets und Vasilj erlebten als Leistungsträger den Aufstieg im Jahr 2024 – und den Abstieg am vergangenen Samstag im Saisonfinale gegen den VfL Wolfsburg. (dpa)

Fußball-Nationalspielerin Lisanne Gräwe wechselt von Eintracht Frankfurt zum Bundesligarivalen 1. FC Union Berlin. Über die Laufzeit des Vertrages für die 23 Jahre alte Mittelfeldspielerin machte der Hauptstadt-Klub keine Angaben.Gräwe war im Sommer 2023 von Bayer Leverkusen nach Frankfurt gekommen. Für die Hessinnen absolvierte sie 95 Pflichtspiele. Im Oktober 2024 debütierte Gräwe in der Nationalmannschaft, wo sie bislang viermal zum Einsatz kam. „Ich möchte mit Union den nächsten Schritt in meiner Entwicklung gehen“, begründete Gräwe ihren Wechsel. (dpa)

Borussia Mönchengladbach hat Außenverteidiger David Herold verpflichtet. Der 23-Jährige kommt vom Zweitligaklub Karlsruher SC nach Mönchengladbach und erhält einen Vertrag bis 2030. Das teilte die Borussia am Mittwoch mit.Herold sei ein „junger deutscher Spieler, der sich gut entwickelt hat, der aber auch hungrig und entwicklungswillig ist, noch weiteres Potenzial hat“, sagte Sportchef Rouven Schröder: „Er punktet durch ein hohes Laufvolumen und Offensivdrang sowie einen sehr offenen Charakter.“Herold spielt seit Beginn der Saison 2023/24 für den KSC. Er absolvierte 95 Pflichtspiele, in denen er zwei Tore erzielte und elf Treffer auflegte. (sid)

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