FAZ 13.05.2026
14:33 Uhr

Nach Gehirntumor: Erster öffentlich schwuler NBA-Spieler Collins gestorben


„Eine Inspiration für alle“: 2013 macht Jason Collins als erster Spieler der NBA seine Homosexualität öffentlich. Nun ist er im Alter von 47 Jahren an einem Gehirntumor verstorben.

Nach Gehirntumor: Erster öffentlich schwuler NBA-Spieler Collins gestorben

Die NBA trauert um Jason Collins. Wie seine Familie mitteilte, starb der frühere Basketball-Profi im Alter von 47 Jahren an einem Gehirntumor. Collins erlangte während seiner aktiven Laufbahn im Jahr 2013 große Aufmerksamkeit, als er als erster Spieler der nordamerikanischen Liga seine Homosexualität öffentlich machte. „Jason hat das Leben vieler Menschen auf unerwartete Weise verändert und war eine Inspiration für alle, die ihn kannten, sowie für diejenigen, die ihn aus der Ferne bewunderten“, schrieb die Familie. Collins hatte seine Erkrankung im vergangenen November öffentlich gemacht. Anschließend unterzog er sich in Singapur einer experimentellen Therapie, die kurzfristig Besserung brachte. Doch der Krebs kehrte zurück. Collins spielte zwischen 2001 und 2014 in der NBA. Er begann seine Karriere bei den damaligen New Jersey Nets und kehrte zum Abschluss seiner Laufbahn noch einmal zum Team zurück, als dieses bereits in den Bezirk Brooklyn nach New York umgezogen war. NBA-Chef Adam Silver erklärte, Collins' „Wirkung und Einfluss reichten weit über den Basketball hinaus, da er dazu beitrug, die NBA, die WNBA und die Sportwelt insgesamt für künftige Generationen inklusiver und offener zu gestalten“.