Kurz nach ihrer Einschulung in England haben die Kinder von Prinz Harry und seiner Frau Meghan die Grundschule wechseln müssen. Im britischen Sender BBC hieß es, die privaten Sicherheitskräfte der Familie hätten Bedenken wegen eines zu langen und zu belebten Schulwegs geltend gemacht. Der neue Wohnsitz des Herzogpaars im Südwesten Englands und der Schulort ihrer Kinder Archie, sieben Jahre, und Lilibet, fünf Jahre, werden aus Sicherheitsgründen nicht veröffentlicht. Unterdessen erwägen die britischen Behörden offenbar, den jüngeren Sohn von König Charles III. und seine Familie wieder unter öffentlichen Personenschutz zu stellen. Harry hatte den Anspruch darauf in den vergangenen Jahren vergeblich in einer Klage gegen das britische Innenministerium eingefordert. Er argumentierte, ohne den Schutz der Leibwächter von Scotland Yard könne er sich mit seiner Familie nicht in Königreich aufhalten, obwohl dies doch seine Heimat sei. Informationen zum Schulweg von Behörde eingeholt Nun hat die zuständige Entscheidungseinheit, das Royal and VIP Executive Committee (Ravec), in der das Innenministerium, die Polizei und das Königshaus zusammenwirken, nach Angaben der Zeitung „Daily Telegraph“ neue Informationen eingezogen. Unter anderem wurden Details zum Schulweg von Archie und Lilibet sowie weitere Routinerouten der Familie in Erfahrung gebracht. Vor einer Woche hatte der Palast in einem Schreiben an Behörden und Protokollstellen noch klargemacht, dass Prinz Harry und seine Familie auch nach ihrer Rückkehr aus Kalifornien weiterhin als Privatleute eingestuft und bei öffentlichen Auftritten, etwa Wohltätigkeitsterminen, auch als solche zu behandeln seien. Herzogin Meghan veröffentlichte am Wochenende in den sozialen Netzwerken ein kurzes Video von einem Familienausflug in die englische Landschaft. Es zeigt die Familie beim Spazierengehen, Harry beim Fischen mit den Kindern und Lilibet mit einer Puppe auf ihrem Kinderfahrrad. Auch die britische Nationalflagge und ein Herzchen-Emoji sind zu sehen.
