FAZ 21.09.2026
19:27 Uhr

Rhein-Main-Liveblog: Darmstadt: Mann belästigt Frau in Straßenbahn sexuell


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Rhein-Main-Liveblog: Darmstadt: Mann belästigt Frau in Straßenbahn sexuell

Unbekannter versprüht Pfefferspray in SchuleWiesbaden. Ein Unbekannter hat in einer Schule in Wiesbaden Pfefferspray versprüht und dabei mehrere Schüler verletzt. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Montagvormittag innerhalb des Schulgebäudes. Den Angaben zufolge hätten in der Folge insgesamt sieben Personen über Atemwegs- und Augenreizungen geklagt. Sie wurden vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch behandelt. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise. (dpa) 

Panzergranate in Riedstadt erfolgreich gesprengtRiedstadt. Eine Panzergranate ist in einem Bachbett bei Riedstadt (Kreis Groß-Gerau) gefunden und erfolgreich gesprengt worden. Der Einsatz des Kampfmittelräumdienstes verlief ohne Komplikationen und war gegen 11:40 Uhr beendet, wie die Polizei mitteilte. Am Sonntagmittag hatten zwei Spaziergänger das Kampfmittel entdeckt und die Polizei verständigt, die daraufhin weitere Maßnahmen einleitete. Bis zur Sprengung war der Bereich um den Fundort in einem Radius von 300 Metern gesperrt und von der Polizei bewacht worden. (dpa)

Haftbefehl nach tödlichem Messerangriff in FlüchtlingsheimDarmstadt. Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen 68 Jahre alten Mann in einer Asylbewerber-Unterkunft in Darmstadt ist Haftbefehl gegen einen 28-jährigen Tatverdächtigen erlassen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Polizeipräsidium Südhessen gemeinsam mitteilten, sitzt der Beschuldigte nach der Entscheidung eines Ermittlungsrichters am Samstag nun in Untersuchungshaft. Dem Mann wird Totschlag vorgeworfen. Am Freitagabend war es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Streit zwischen dem 68-Jährigen und dem Jüngeren gekommen. Der 28-Jährige habe dann sein Opfer mit einem Messer angegriffen, hieß es. Eine am Samstag durchgeführte Obduktion habe den Verdacht inzwischen erhärtet, dass der 68-Jährige durch äußere Gewalteinwirkungen ums Leben gekommen sei, hieß es in der Mitteilung.Der Tatverdächtige war noch vor Ort von der Polizei widerstandlos festgenommen worden. Die Tatwaffe wurde sichergestellt. Der mutmaßliche Täter und das Opfer hätten beide die somalische Staatsangehörigkeit, hatte eine Polizeisprecherin gesagt. (dpa)

Panzergranate gefunden, Sprengung steht bevorRiedstadt. Eine Panzergranate ist in einem Bachbett bei Riedstadt im Kreis Groß-Gerau gefunden worden. Sie soll im Laufe des Tages durch den Kampfmittelräumdienst kontrolliert gesprengt werden, wie die Polizei mitteilte. Bis dahin bleibe der Bereich um den Fundort in einem Radius von 300 Metern gesperrt und von der Polizei bewacht. Am Sonntagmittag hatten zwei Spaziergänger das Kampfmittel entdeckt und die Polizei verständigt, die daraufhin weitere Maßnahmen einleitete. (dpa)

Umweltminister kritisiert Versalzung von Weser und WerraHannover. Der niedersächsische Umweltminister Christian Meyer hat dazu aufgerufen, die Einleitung von Abwasser aus dem Kalibergbau in Hessen in die Werra und damit die Weser 2027 zu beenden. Im kommenden Jahr müsse „endlich Schluss sein mit der Versalzung von Werra und Weser durch Produktionsabwässer“ des Düngemittelherstellers K+S aus Kassel, sagte der Grünen-Politiker der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Die Weser leide seit Jahrzehnten unter der hohen Salzfracht. Das Unternehmen hatte früheren Angaben zufolge angekündigt, über das Jahr 2027 hinaus Produktionsabwasser in die Werra einzuleiten. Zuvor hatte K+S zugesagt, ab 2028 kein Produktionsabwasser mehr in den Fluss einzuleiten, sondern lediglich das geringer konzentrierte Haldenwasser. Die Planungen des Unternehmens sehen nach früheren Angaben des Regierungspräsidiums Kassel eine Laufzeit von 2028 bis 2039 vor.Meyer sagte, er habe „kein Verständnis dafür, dass das Unternehmen K+S immer wieder auf Zeit spielt, statt gemeinsam nach nachhaltigen Lösungen zu suchen, Salzabfälle nicht mehr in einen Süßwasserfluss zu kippen“. Er sagte der Zeitung, zunehmende Niedrigwasserphasen reduzierten die Verdünnung der Salze, was zu noch höheren Konzentrationen im Gewässer führe. Alle Weser-Anrainerländer hätten versichert, die Salzbelastung schrittweise zu reduzieren und die Weser ab 2027 in einen guten ökologischen Zustand zu versetzen. (dpa)

Zwei Verletzte nach schwerem Unfall bei Oberursel Oberursel. Bei einem Frontalzusammenstoß nahe Oberursel im Hochtaunuskreis sind zwei Fahrer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fuhren ein 28 Jahre alter Mann und eine 19 Jahre alte Jugendliche auf einer Landstraße in entgegengesetzter Richtung, als es zu dem Zusammenstoß kam. Einer wurde leicht, der andere schwer verletzt. Beide kamen ins Krankenhaus. Laut dem aktuellen Stand der Ermittlungen ist die Ursache bislang unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Die Straße wurde am Morgen zwischenzeitlich für etwa vier Stunden gesperrt. Der geschätzte Sachschaden liegt bei etwa 20.000 Euro. (dpa)

Maintal: Wohnhaus nach Küchenbrand unbewohnbarMaintal. Bei einem Brand in Maintal (Main-Kinzig-Kreis) ist ein Sachschaden von etwa 250.000 Euro entstanden. Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer vermutlich in der Küche des Hauses aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Küche bereits in Vollbrand. Eine weitere Ausbreitung der Flammen konnte verhindert werden. Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Zur Klärung der Brandursache laufen die Ermittlungen. (dpa) 

Hessen will Referendariat verkürzen Wiesbaden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen hat geplante Reformen in der hessischen Lehrkräfteausbildung kritisiert. „Die Pisa-Studien zeigen, dass Grundschülerinnen und Grundschüler in Deutschland nicht ausreichend Sicherheit im Lesen, Rechnen und Schreiben erlangen“, sagte Thilo Hartmann, Vorsitzender der GEW Hessen. Es bestehe ein großer Zusammenhang zwischen Bildungsgrad und Einkommen der Eltern und den Schülererfolgen. Besonders in Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sei die Situation aufgrund von Lehrkräftemangel und unzureichender Ausbildung problematisch. „Und in dieser Situation will man weiter an der Lehrkräfteausbildung kürzen. Das ist das völlig falsche Signal.“Darauf reagierte der Sprecher des hessischen Kultusministeriums in Wiesbaden kritisch. „Diese Darstellungen sind insgesamt irreführend“, sagte er. „Hessen zählt zu den Ländern mit absolut stabiler Unterrichtsversorgung und fundierter Lehrkräfteausbildung.“Hintergrund sind Reformpläne der schwarz-roten Landesregierung. Diese will den Vorbereitungsdienst für angehende Lehrkräfte von bisher 21 auf 18 Monate verkürzen, um den Berufseinstieg zu beschleunigen. Gegen die Pläne hatten rund 300 Referendare, Ausbilder und Unterstützer am Samstag in Marburg demonstriert.„Kürzungen im hessischen Bildungssystem darf es nicht geben“, forderte Hartmann. „Der Kultusminister muss aufhören, sich an einzelnen Kennzahlen festzubeißen, sondern muss akzeptieren, dass es ein übergreifendes Problem gibt und muss mit den Schulen ins Gespräch kommen, wie wir gute Bildung für alle Schülerinnen und Schüler in Hessen tatsächlich herstellen können.“ (dpa)

Regen und Wolken bestimmen das Wetter in HessenOffenbach. In den nächsten Tagen wird es in Hessen immer wieder Regenschauer und Wolken geben, gelegentlich heitert es auf. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wechseln sich heute Nachmittag einzelne Schauer und auflockernde Bewölkung ab. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 18 und 22 Grad. Dazu weht mäßiger, zeitweise stark böiger Westwind.Am Montag bleibt es wechselnd bewölkt und überwiegend trocken bei gleichbleibenden Temperaturen. Am Dienstag ist es zunächst vielfach stark bewölkt und neblig-trüb. Im Süden lockert es im Tagesverlauf auf, im Norden kann etwas Regen oder Sprühregen fallen.Am Mittwoch wird es im Süden zunächst heiter. Von Nordwesten ziehen im Tagesverlauf dichtere Wolken auf. Die Temperaturen erreichen 20 bis 23 Grad. In der Nacht zum Donnerstag sind laut DWD gebietsweise schauerartiger Regen und im Norden auch einzelne Gewitter möglich. (dpa)

Zehn Fälle von Hasenpest in Hessen bislangWiesbaden. In Hessen sind dieses Jahr bereits zehn Fälle der gefährlichen Hasenpest gemeldet worden. Das teilte das hessische Landwirtschaftsministerium auf Anfrage mit. Im vergangenen Jahr seien es insgesamt 24 Fälle gewesen, 2024 nur 7 Fälle.Hasenpest wird von Stäbchenbakterien ausgelöst. Von ihr sind meist Feldhasen betroffen, viele erkrankte Tiere sterben. Zuvor magern sie stark ab, wirken teilnahmslos und können sich weniger scheu gegenüber Menschen verhalten. Das erhöht das Risiko eines ungewollten Kontakts. Die Hasenpest ist auch auf den Menschen übertragbar, dabei beginnt sie meist mit grippeartigen Symptomen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. In den meisten Fällen kann sie mit Antibiotika behandelt werden.Bundesweit seien bis zum 9. September 129 Fälle von Hasenpest gemeldet worden, davon zehn in Hessen. Im Vergleich zu 2024 nahmen die Fallzahlen zu, vermutlich auch deswegen, weil es insgesamt mehr Hasen gibt.In Hessen verteilen sich die Fälle in diesem Jahr wie folgt:vier Fälle im Landkreis Gießendrei Fälle im Landkreis Main-Kinzigdrei Fälle im Landkreis Limburg-WeilburgAuch im vergangenen Jahr gab es in diesen Landkreisen Fälle, außerdem wurde die Hasenpest 2025 noch aus Stadt und Landkreis Kassel sowie den Landkreisen Groß-Gerau, Schwalm-Eder und Marburg-Biedenkopf gemeldet. (dpa)

Schüsse auf AutoFrankfurt. In der Frankfurter Innenstadt ist am Samstag mehrfach auf ein Fahrzeug geschossen worden. Das teilte die Polizei auf Anfrage am späten Abend mit. Den Angaben zufolge ereignete sich die Tat am frühen Abend im Stadtteil Eckenheim an der Niederbornstraße. Verletzt worden sei niemand. Die Fahndung nach dem Täter hält aktuell an.Offenbar sollte das Auto gerade abgeschleppt werden, als plötzlich Schüsse erfolgten und die Heckscheibe trafen. Diese wurde komplett zerstört. Die Polizei sperrte umgehend die umliegenden Straßen ab und leitete eine Fahndung nach dem Schützen ein.

Entlaufene Pferde kollidieren mit Auto Hatzfeld/Eder. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg ist ein entlaufenes Pferd bei einem Zusammenstoß mit einem Auto tödlich verletzt worden. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Nordhessen mitteilte, kollidierte der Autofahrer am frühen Morgen auf der Bundesstraße 253 in Hatzfeld mit insgesamt drei Pferden. Der Mann überstand den Unfall demnach unbeschadet, ebenso wie eines der Pferde. Ein zweites verstarb noch an der Unfallstelle, das dritte Pferd wurde mit Verletzungen in eine Tierklinik gebracht. Woher die Tiere stammten, konnte der Polizeisprecher zunächst nicht sagen. (dpa)

Polizeibeamte stoppen Räuber in FrankfurtFrankfurt. Polizeibeamte haben in Frankfurt am Main einen versuchten Raubüberfall beobachtet und die beiden Tatverdächtigen im Alter von 25 und 27 Jahren vor Ort festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, kam es in der Innenstadt um kurz nach Mitternacht zunächst zu einem Streit zwischen einem 26 Jahre alten Mann und den beiden Tatverdächtigen. Einer der beiden habe den 26-Jährigen dann im Würgegriff gepackt, während der andere dem Opfer eine kleine Menge Bargeld abgenommen habe, hieß es. Den in der Nähe stehenden Polizisten sei es gelungen, die Tat zu stoppen und die Verdächtigen festzunehmen. (dpa) 

Dietzhölztal: Kiste mit Sprengstoff in altem Haus entdecktIn Dietzhölztal im Lahn-Dill-Kreis ist bei Sanierungsarbeiten in einem alten Haus eine Kiste mit altem Sprengstoff entdeckt worden. Der Fund sei am Freitag im Ortsteil Rittershausen gemacht worden, sagte eine Polizeisprecherin. Zuvor hatte der Hessische Rundfunk (HR) berichtet. Senderangaben zufolge habe die Polizei auf der Kiste den Aufdruck einer Chemiefirma festgestellt, die in den 1920er Jahren Sprengstoff produzierte.Weil der Sprengstoff als zu gefährlich für einen Abtransport eingeschätzt worden sei, hätten Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes (KMRD) das Material am Abend in der Nähe auf einem Feld am Ortsausgang kontrolliert gesprengt, erklärte die Polizeisprecherin. Die Sprengung sei reibungslos verlaufen. Eine Evakuierung sei nicht nötig gewesen. (dpa)