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08.09.2026
16:00 Uhr
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Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf A3 nahe LimburgLimburg. Bei einem Zusammenstoß zwischen zwei Autos und einem Motorrad auf der Autobahn 3 hat der Motorradfahrer tödliche Verletzungen erlitten. Ein Rettungshubschrauber brachte den 66 Jahre alten Mann in ein Krankenhaus, dort starb der Mann an den Folgen des Unfalls, wie die Polizei mitteilte. Auch zwei Autoinsassen kamen demnach verletzt mit Rettungswagen in Krankenhäuser. Nähere Informationen gab es zunächst nicht. Auch zur Schwere ihrer Verletzungen machten die Beamten keine Angaben.Die drei Fahrzeuge waren laut Polizei am Morgen bei Limburg in Fahrtrichtung Frankfurt zusammengestoßen. Ein Gutachter soll den Hergang des Unfalls rekonstruieren. Die Fahrzeuge seien auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt worden. Die A3 war demnach in Richtung Frankfurt vorübergehend gesperrt.
Gerstungen erwägt Wechsel von Thüringen nach HessenGerstungen. Die grenznahe Gemeinde Gerstungen im Wartburgkreis ist unzufrieden mit den Bedingungen in Thüringen - und erwägt einen Wechsel nach Hessen. „Das Thema Wechsel des Bundeslandes ist von mir ins Gespräch gebracht worden“, sagte Bürgermeister Daniel Steffan auf Anfrage. Am nächsten Dienstag werde sich der Hauptausschuss der Gemeinde Gerstungen damit befassen, erklärte der CDU-Politiker. Der Ausschuss entscheidet, ob sich der Gemeinderat dann mit der Beschlussvorlage beschäftigt. Zuvor hatten mehrere Medien über den Vorstoß des Bürgermeisters der 8.700-Einwohner-Gemeinde berichtet. Der Kommunalpolitiker verwies auf mehrere Punkte: Unter anderem sieht Steffan die Region südwestlich von Eisenach bei der Infrastruktur vernachlässigt - und führte als Beispiele etwa Straßen in „desolatem Zustand“ und Benachteiligung bei der Entwicklung der Bahnstrecke Bebra-Erfurt an. Zudem kritisierte er die mangelnde Personalausstattung und den Unterrichtsausfall an den Schulen. „In Gerstungen ziehen immer mehr Familien ihre Konsequenzen - deren Kinder wechseln zunehmend auf hessische Schulen“, hieß es in einer Erklärung auf der Homepage der Gemeinde.Steffan betonte die Verbundenheit mit seiner Heimat, verwies aber auch auf die historisch enge Verflechtung mit dem Nachbarbundesland Hessen. Mit dem Vorstoß sollten vor allem die Herausforderungen Gerstungens deutlich gemacht werden, hieß es. „Thüringen muss sich mehr Mühe geben, uns unterstützen und unserer großen Gemeinde, welche der Landtag so wollte, helfen - statt zu blockieren“, so Steffan. Bei einem Wechsel von Kommunen oder Landkreisen in ein anderes Bundesland liegen die Hürden allerdings hoch. Eine Gemeinde kann nicht allein bestimmen, zu welchem Bundesland sie gehören möchte. Laut Artikel 29 des Grundgesetzes können entsprechende Änderungen durch Staatsverträge der beteiligten Länder oder durch Bundesgesetz mit Zustimmung des Bundesrates erfolgen. Ein solcher Wechsel sei allerdings kein Novum, erklärte Steffan. Bereits Anfang der neunziger Jahre hätten etwa mehrere Kommunen Thüringen in Richtung Sachsen verlassen. Gerstungen ist eigenen Angaben zufolge mit fast 150 Quadratkilometern die flächenmäßig größte Gemeinde Thüringens. (dpa)
Kündiger: „Klartext“ zu GlasfaserKelkheim. Der Kelkheimer Bürgermeister Albrecht Kündiger (UKW) hat sich verärgert über den schleppenden Ausbau des Glasfasernetzes durch das Unternehmen Deutsche Giganetz geäußert. „Die Situation ist höchst unerfreulich“, sagte Kündiger am Dienstag im Rathaus. Das Unternehmen, mit dem die Stadt 2021 eine Kooperation vereinbart hatte, habe etliche Zusagen nicht erfüllt. Es fehlten zahlreiche Trassen und Hausanschlüsse, ganze Stadtteile und Viertel seien nicht mit dem schnellen Internet versorgt. Mancherorts ragten zwar rote Kabel für Hausanschlüsse aus dem Boden, es gebe aber keine Trasse in der Straße. Das alles verärgert laut dem Bürgermeister viele Kelkheimer erheblich und führe zu zahlreichen Nachfragen auch bei der Stadt: Zwar seien die Leute Kunden des Unternehmens, erhielten von diesem aber kaum Rückmeldungen.Daher habe die Stadtspitze vor einigen Tagen ein Gespräch mit Vertretern des in Hamburg ansässigen Unternehmens im Kelkheimer Rathaus geführt und „mit Giganetz Klartext geredet“, sagte Kündiger. Bei dem Termin sei deutlich geworden, dass das Unternehmen einige Zusagen auch künftig nicht werde einhalten können. Das liegt Kündiger zufolge am Finanzierungssystem solcher Unternehmen durch Fonds: Den Unternehmen fehlt inzwischen das Geld. Die Deutsche Giganetz könne den versprochenen flächendeckenden Ausbau in Kelkheim jedenfalls nicht stemmen. Deshalb habe sich die Stadt jetzt an andere Unternehmen gewandt, darunter die Deutsche Telekom. Ziel ist, dass diese Anbieter Leistungen übernehmen, die das Hamburger Unternehmen nicht erfülle. Das betrifft nach Angaben der Stadt beispielsweise den Stadtteil Eppenhain und das Wochenendviertel bei Schneidhain.Die Stadt dringt laut Stadtoberhaupt Kündiger darauf, dass die Deutsche Giganetz jene Zusagen einhält, die sie bei dem Gespräch nach städtischen Angaben gemacht habe. Dabei gehe es um 400 weitere Hausanschlüsse. Damit wären laut Kündiger rund 2000 Hausanschlüsse geschaffen. Es hätten aber mehr als doppelt so viele Kelkheimer Verträge mit dem Unternehmen geschlossen. Außerdem soll die Deutsche Giganetz noch Trassen über zwei Bäche legen, damit etwa Ruppertshain und Teile Fischbachs Anschluss erhalten.Das Unternehmen muss nun laut Kündiger einen Bauplatz räumen, den die Stadt ihm im Gewerbegebiet Münster zur Verfügung gestellt habe, und Schäden an Gehwegen ausbessern.Artikelrechte erwerben
Weniger Kita-Kinder unter drei Jahren in HessenWiesbaden. In Hessen sind im Frühjahr dieses Jahres rund 281.830 Kinder unter 14 Jahren in Kindertageseinrichtungen oder von Tagesmüttern und Tagesvätern betreut worden. Die Gesamtzahl mit Stichtag 1. März 2026 verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden mitteilte. Im Vorjahresvergleich ging insbesondere die Zahl der betreuten Kinder unter drei Jahren zurück. Wie die Statistik ergab, hatten in dieser Altersgruppe 55.530 Kinder einen Betreuungsvertrag – 4,3 Prozent weniger Jungen und Mädchen als im Vorjahr. Die Betreuungsquote lag nahezu unverändert bei 34,9 Prozent (2025: 35 Prozent) – das ist auf die geschrumpfte Gesamtzahl der Kinder unter drei Jahren zurückzuführen. Die Betreuungsquote zeigt, wie viele Kinder in der Altersgruppe prozentual in der Tagesbetreuung sind.Mit knapp 98 Prozent besuchte die überwiegende Zahl der betreuten Kinder im Alter von unter 14 Jahren eine Kita. Um die übrigen Kinder kümmerten sich Tagesmütter oder Tagesväter. (dpa)
Gießen: Früherer Kita-Betreuer wegen Kindesmissbrauchs angeklagtGießen. Die Staatsanwaltschaft Gießen hat gegen einen früheren Kita-Erzieher Anklage wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen in 25 Fällen sowie wegen Besitzes von kinder- und jugendpornografischen Bildern erhoben. Ihm werde vorgeworfen, 150.000 kinder- und etwa 33.000 jugendpornografische Bild- und Videodateien besessen zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der 34 Jahre alte Deutsche habe sich im Ermittlungsverfahren nicht dezidiert zu den Vorwürfen geäußert. Die Anklageschrift sei mittlerweile zugelassen. Der Prozess soll voraussichtlich am 28. September beginnen. (dpa)
Hunderte demonstrieren in Hessen gegen die AfDDarmstadt/Kassel. Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben hunderte Menschen am Montagabend in Hessen gegen die AfD demonstriert. In Darmstadt gingen am Abend nach Polizeiangaben rund 400 bis 500 Menschen auf die Straße. In Kassel protestierten rund 80 Menschen. Die Veranstaltungen verliefen laut Polizei friedlich.Bereits am Sonntag hatten in Frankfurt nach Polizeiangaben rund 2.500 Menschen dafür demonstriert, ein Verbotsverfahren gegen den klaren Wahlsieger AfD zu prüfen. (dpa)
S-Bahn-Verspätungen in FrankfurtFrankfurt. Zu Verspätungen und Ausfällen kommt es auf den S-Bahn-Linien (S1, S2, S3, S4, S5, S6, S8, S9). Nach Angaben der RMV gibt es eine technische Störung im Frankfurter S-Bahn-Tunnel.
Am Wochenende für fünf Euro ins KinoHessen. Einen Film schauen für fünf Euro: Das bieten am kommenden Wochenende (12. und 13. September) zahlreiche Kinos in Hessen an. Hintergrund ist das sogenannte Kinofest. „An diesen beiden Tagen heißt es deutschlandweit: alle Filme, alle Plätze, alle Genres – für nur fünf Euro in allen teilnehmenden Kinos“, erklären die Veranstalter.Das Aktionswochenende geht dieses Jahr in seine fünfte Runde. Unter den vergünstigten Filmvorstellungen sind aktuelle Kinofilme, Klassiker und einige Previews – also Filme, die noch vor dem eigentlichen Start auf der Leinwand laufen.Klassiker und Previews im AngebotDas Kinofest verbinde die gesamte Vielfalt der deutschen Kinolandschaft: Häuser im ländlichen Raum und in den Städten beteiligen sich gleichermaßen, erklärten die Veranstalter zu dem bundesweiten Angebot. „Das Spektrum reicht von kleinen Lichtspielhäusern und Filmkunsttheatern über mittelständische Kinos bis hin zu großen Multiplexen.“In Hessen sind Kinos aus den großen Städten wie Frankfurt, Wiesbaden, Fulda, Gießen und Darmstadt dabei, aber beispielsweise auch aus Fritzlar, Nidda, Büdingen, Limburg, Langen und Hofheim.Kulturminister Gremmels verteilt Popcorn in KasselAm Sonntag um 17.00 Uhr wird Hessens Kulturminister Timon Gremmels (SPD) persönlich im Filmpalast Kassel zu Gast sein, wie die Veranstalter erklärten. Dort werde er Popcorn an das Publikum verteilen und im Anschluss „Die Odyssee“ von Christopher Nolan auf der großen Leinwand sehen. Politischer Pate des Kinofests in Hessen ist Ministerpräsident Boris Rhein (CDU).Laut den Angaben der Veranstalter beteiligen sich bundesweit Hunderte Häuser an dem Aktionswochenende. Organisiert wird es von den Branchenverbänden HDF Kino und AllScreens in Zusammenarbeit mit weiteren Verbänden. Im vergangenen Jahr kamen den Angaben zufolge 1,65 Millionen Besucherinnen und Besucher an den beiden Tagen in die teilnehmenden Kinos in Deutschland. (dpa)
Noch einmal sommerlich in HessenOffenbach. Die Temperaturen steigen heute auf 25 Grad im Norden und bis zu 32 Grad im Süden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Im Norden sind am Nachmittag auch vereinzelt schwache Schauer möglich. Am Abend ziehen im Nordwesten zunehmend Wolken auf.Der Mittwoch beginnt laut DWD vom Rhein-Main-Gebiet bis zur Rhön stark bewölkt und teils mit Regen. Im Rest des Landes ist es wechselnd bewölkt. Auch im Norden sind den Meteorologen zufolge einzelne Schauer nicht ausgeschlossen. Insgesamt wird es kühler. Die Höchstwerte steigen noch auf 19 bis 23 Grad. An den Temperaturen ändert sich dann auch bis zum Wochenende kaum etwas. (dpa)
Tödlicher Verkehrsunfall mit Traktor bei MünchhausenMünchhausen. Ein 41 Jahre alter Autofahrer ist bei einem Unfall bei Münchhausen (Landkreis Marburg-Biedenkopf) in seinem Wagen eingeklemmt und tödlich verletzt worden. Der Mann fuhr auf der Bundesstraße 252 in Richtung Marburg, geriet auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem Traktor zusammen. Anschließend fuhr eine 23 Jahre alte Autofahrerin auf das Fahrzeug des Mannes, wie die Polizei mitteilte. Warum der Mann von der Fahrbahn abkam und mit dem entgegenkommenden Traktor zusammenstieß, blieb zunächst unklar. Der 31 Jahre alte Traktorfahrer und die Autofahrerin wurden leicht verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Der Schaden beläuft sich einer vorläufigen Schätzung zufolge auf rund 200.000 Euro. Die Bergungs- und Reinigungsarbeiten dauerten in der Nacht noch an. (dpa)
Arheilger Mühlchen: Badeverbot wieder aufgehoben Das Arheilger Mühlchen in Darmstadt ist wieder für den Badebetrieb freigegeben. Die Belastung durch Cyanobakterien, besser bekannt als Blaualgen, liege nach einer aktuellen Messung des Gesundheitsamts wieder unterhalb der maßgeblichen Werte, teilte die Stadt mit.Damit steht das Naturbad den Badegästen bis einschließlich kommenden Sonntag zur Verfügung. Die Sichttiefe im Gewässer sei allerdings weiterhin eingeschränkt, hieß es. Badegäste sollten dies beachten.Cyanobakterien hatten im Sommer an mehreren hessischen Badegewässern zeitweise zu Warnungen und Einschränkungen geführt. Auch das Arheilger Mühlchen war wegen erhöhter Werte zeitweise gesperrt worden. (dpa)
Steinwurf auf A67: Polizei sucht Zeugen Nauheim. Mutmaßliche Steinewerfer haben auf der A67 in Südhessen die Windschutzscheibe eines Autos beschädigt. Eine 46 Jahre alte Autofahrerin sei am Mittag bei Nauheim in Richtung Darmstadt unterwegs gewesen, als sie unter einer Brücke hindurchfuhr, teilte das Polizeipräsidium Südhessen mit.Die Frau habe auf der Brücke zwei Jungen im Alter von etwa zehn Jahren mit einem Fahrrad gesehen und kurz darauf einen lauten Knall gehört. Die Windschutzscheibe ihres Wagens sei vermutlich durch einen Stein beschädigt worden. Verletzt wurde die Frau dabei nicht.Die Polizei leitete nach eigenen Angaben sofort eine Fahndung ein, die bislang ohne Erfolg blieb. Gesucht werden nun Zeugen, die Beobachtungen an der Brücke über die A67 zwischen dem Rüsselsheimer Dreieck und der Anschlussstelle Groß-Gerau gemacht haben. (dpa)
Frankfurt: Stromausfall in Teilen von PreungesheimIm Frankfurter Stadtteil Preungesheim ist am Montagnachmittag in mehreren Bereichen der Strom ausgefallen. Das teilt die Frankfurter Feuerwehr mit. Der Frankfurter Energieversorger Mainova sei bereits auf der Suche nach der Ursache.
Marburg: Vier Kinder in Bus leicht verletzt Vier Kinder sind in Marburg bei einem Beinahe-Unfall eines Autos mit einem Bus leicht verletzt worden. Nach den bisherigen Ermittlungen habe das Auto dem Bus auf einer Landstraße die Vorfahrt genommen, teilte die Polizei mit. Um einen Zusammenprall zu verhindern, habe der Busfahrer stark gebremst.Mehrere Passagiere hätten den Halt verloren und seien gegen Sitze und Wände des Busses geprallt, hieß es von der Polizei. Bei der Bremsung verletzten sich demnach vier Kinder im Alter von 10, 11 und 13 Jahren leicht. Das Auto sei weitergefahren und habe nicht angehalten, sagte ein Polizeisprecher. Die Kinder seien von Rettungskräften versorgt und ihren Eltern übergeben worden. Das 13 Jahre alte Kind sei zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise zu dem Auto, das den Unfall verursacht hat. (dpa)