FAZ 05.10.2026
07:44 Uhr

Rhein-Main-Liveblog: Erste Klagen gegen Landarzt-Quote in Hessen


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Rhein-Main-Liveblog: Erste Klagen gegen Landarzt-Quote in Hessen

Fischsterben in RüsselsheimRüsselsheim. Im Börnchensee, einem Baggersee im Rüsselsheimer Stadtteil Bauschheim, sind viele Fische verendet. Barsche, Hechte, Karpfen und zahlreiche andere Fischarten trieben in der vergangenen Woche tot auf dem Wasser. Ursächlich war Sauerstoffmangel. Auch das schnelle Eingreifen eines Landwirts, der dem See Wasser und damit Sauerstoff zuführte, konnte den größten Teil der Fische nicht mehr retten. Rund 90 Prozent der Tiere waren tot und wurden von Anglern, der DLRG und dem Städteservice geborgen und entsorgt.Schon 2016 und 2019 gab es nach Mitteilung der Stadtverwaltung ein ähnliches Fischsterben in dem See. Seitdem wird das Wasser regelmäßig analysiert. Ein Problem ist der hohe Sulfatzustrom durch die geologischen Verhältnisse am See. Die Untere Naturschutzbehörde vermutet als Ursache aber auch die ungewöhnlich hohen Temperaturen der vergangenen Wochen. Das dadurch erwärmte Wasser binde weniger Sauerstoff, der durch das Zersetzen der Algen weiter reduziert werde.Gemeinsam mit dem Gewässerschutzbeauftragen wolle das Amt für Umwelt- und Klimaschutz eine langfristige Strategie für den See entwickeln, um ihn als Stadtgewässer dauerhaft zu sichern. Generell übe der Klimawandel Druck vor allem auf kleinere Gewässer aus. Eine künstliche Belüftung soll den Sauerstoffgehalt des Sees in kritischen Monaten stabilisieren. Inzwischen habe sich der Zustand des Gewässers wieder deutlich verbessert, teilte die Stadt nach einer umfassenden Wasseranalyse mit. (erle.)

Ideensammlung für Frankfurter MerianplatzFrankfurt.  Auf Basis einer Umfrage im Internet will das Projekt Green it up! über den kommenden Winter Ideen entwickeln für eine Aufwertung des Merianplatzes und den unteren Teil der Berger Straße. Das haben die Verantwortlichen des Kooperationsprojekts mitgeteilt. In den kommenden Monaten wollen sie herausfinden, was die Anwohner sich für ihr Wohnviertel wünschen. „Die Rückmeldungen werden im Winter ausgewertet und fließen in die weitere Planung ein“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Nicht jede Idee wird sich umsetzen lassen. Die Ergebnisse helfen aber dabei, Schwerpunkte zu setzen, Anliegen sichtbar zu machen und gemeinsam konkrete Ideen weiterzuentwickeln.“Von 2022 bis 2025 habe der Schwerpunkt von Green it up! vor allem auf gemeinschaftlicher Entsiegelung und Begrünung gelegen. Am Merianplatz werde dieser Ansatz nun erweitert: Künftig stünden stärker Klimaanpassung, Stadtgesundheit, Wasser, Bildung und Beteiligung im Mittelpunkt.Der Merianplatz ist nach Angaben von Green it up! zum Arbeitsschwerpunkt geworden, nachdem zwei vergiftete Platanen gefällt werden mussten. Der Vorfall habe viele Menschen im Quartier bewegt und sichtbar gemacht, welche Bedeutung Bäume, Schatten und Grün für die Lebensqualität hätten. Weitere Informationen gibt es unter www.greenit-up.de. 

Polizist rettet Bewohner bei Wohnhausbrand in Offenbach    Offenbach. In Offenbach ist am Montagmorgen ein Brand auf dem Balkon eines Wohnhauses ausgebrochen. Das Feuer habe auf die angrenzende Wohnung im zweiten Obergeschoss übergegriffen, die derzeit nicht bewohnbar ist. Das teilte die Feuerwehr mit. Alle Bewohner des Hauses, inklusive der in der betroffenen Wohnung lebenden Familie, hätten das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen können. Ein Polizeibeamter sei zuvor zufällig an dem Haus vorbeigekommen und habe die Bewohner zur Evakuierung aufgefordert. Die Feuerwehr konnte den Brand nach eigenen Angaben zügig löschen und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindern. Zwei Personen seien bei dem Brand leicht verletzt und vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt worden. Die Brandursache sowie die Höhe des Schadens sind bislang unklar, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Ermittlungen dauern an. (dpa)

Verona/Dietzenbach: Feuerwehrleute aus Hessen helfen Brand am Gardasee zu löschenBei einem Brand auf einem großen Campingplatz am Gardasee sind mehrere Menschen verletzt worden. Nach Angaben der italienischen Behörden mussten insgesamt 24 Menschen vor Ort behandelt oder ins Krankenhaus gebracht werden. Einer davon erlitt schwere Verbrennungen an den Beinen. Die meisten kamen mit Kohlenmonoxidvergiftungen davon. Zur Brandursache gab es zunächst keine genaueren Informationen. Die Polizei ermittelt. Beim Löschen geholfen hat eine Gruppe von Feuerwehrleuten aus Hessen, die auf dem Campingplatz Urlaub gemacht hat. Der Präsident der Region, Luca Zaia, bedankte sich bei ihnen. Die Helfer stammen aus Dietzenbach im Landkreis Offenbach - die dortige Freiwillige Feuerwehr teilte auf Facebook mehrere Bilder des Einsatzes, die zuvor der Regionspräsident Zaia gepostet hatte. „Unsere Kameraden sind auch im Urlaub gefordert! Vielen Dank für euren Einsatz unter schwierigsten Bedingungen!“, hieß es dazu. Das Feuer brach den Behörden zufolge in einem Bungalow auf dem Campingplatz „Bella Italia“ in der Gemeinde Peschiera del Garda am Südufer des Sees kurz nach 6.00 Uhr morgens aus. Die Flammen schlugen viele Meter hoch. Der Brand konnte nach Angaben der Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden. Die Löscharbeiten seien durch explodierende Gasflaschen erschwert worden, hieß es. (dpa)

Hofheim: 27 Jahre alter Mann verletzt PolizistenHofheim. Bei der Festnahme eines 27 Jahre alten Mannes in Hofheim im Main-Taunus-Kreis sind mehrere Polizeibeamte leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war es am Samstagabend im Stadtteil Marxheim zunächst zu einer Körperverletzung gekommen.Als Einsatzkräfte gegen den Mann einschritten, habe er sich widersetzt und bei der Festnahme aktiven Widerstand geleistet. Dabei sei es zu einer Rangelei am Boden gekommen. Der Siebenundzwanzigjährige sei erst mit Unterstützung mehrerer Streifen festgenommen worden.Der Mann kam laut Mitteilung in Gewahrsam. Gegen ihn werde nun unter anderem wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt, hieß es. (dpa)

Maintal: Autofahrerin bei Unfall schwer verletztMaintal. Bei einem Verkehrsunfall in Maintal-Dörnigheim im Main-Kinzig-Kreis ist am Sonntagmorgen eine 42 Jahre alte Autofahrerin schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei stieß ihr Wagen am Vormittag auf der Landesstraße 3268 mit dem Auto eines 67 Jahre alten Mannes zusammen.Der Mann war den Angaben zufolge aus Richtung Hanau gekommen und wollte gegen 9.30 Uhr nach links abbiegen. Dabei sei es zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Wagen der 42 Jahre alten Frau gekommen. Die Frau erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde in eine Frankfurter Klinik gebracht. Der 67 Jahre alte Mann wurde am Unterschenkel verletzt.Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde laut Polizei zudem ein drittes Auto beschädigt. Dessen Fahrer blieb unverletzt. Die Fahrbahn war für etwa eine Stunde gesperrt. Den Schaden schätzt die Polizei auf mehr als 30.000 Euro. Sie sucht Zeugen. (dpa)

Frankfurt: Trunkenheitsfahrt im DoppelpackBei einer Polizeikontrolle im Frankfurter Stadtteil Sossenheim sind in der Nacht gleich zwei mutmaßlich alkoholisierte Verkehrsteilnehmer aufgefallen. Zunächst stoppten Beamte nach Polizeiangaben einen 62 Jahre alten Autofahrer, der zuvor wegen eines Parkmanövers und des Verdachts auf Alkoholisierung gemeldet worden war. Ein Atemalkoholtest bestätigte laut Mitteilung den Verdacht gegen den Mann. Damit war der Fall aber noch nicht beendet: Der Mann bat den Angaben zufolge eine Bekannte, sein Auto abzuholen. Die 51 Jahre alte Frau tauchte kurze Zeit später an der Kontrollstelle auf – allerdings selbst alkoholisiert und auf einem E-Scooter. Auch bei ihr habe ein Vortest einen Wert deutlich über den gesetzlichen Grenzwerten ergeben, hieß es.Beide mussten mit zur Dienststelle, wo Blutentnahmen vorgenommen wurden. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt. (dpa)

Vor der Disco: Security schlägt und tritt MannWiesbaden. Bei einem eskalierten Streit vor einer Disco in Wiesbaden sollen Sicherheitsdienst-Mitarbeiter einen der Beteiligten geschlagen und getreten haben – unter anderem mit einem Schlagstock. Der 20 Jahre alte Mann war am frühen Morgen mit einem gleichaltrigen Mann in eine Auseinandersetzung geraten, wie die Polizei auf Grundlage ihrer bisherigen Erkenntnisse mitteilte. Im Verlauf des Streits schlug er seinem Kontrahenten mutmaßlich mit der Faust ins Gesicht. Daraufhin schalteten sich die drei Security-Leute ein. Der vom Sicherheitsdienst geschlagene junge Mann wurde leicht verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (dpa)

Rüsselsheim: Mann bei Messerattacke in Gaststätte verletztBei einer Auseinandersetzung in einer Gaststätte in Rüsselsheim ist am frühen Sonntagmorgen ein 34 Jahre alter Mann durch Messerstiche verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich gegen 4.50 Uhr.Der Mann aus Rüsselsheim wurde nach einer Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht. Nach derzeitigem Stand sind seine Verletzungen nicht lebensbedrohlich. Der mutmaßliche Angreifer flüchtete aus dem Lokal. Eine Fahndung blieb bislang erfolglos.Die Kriminalpolizei ermittelt am Tatort. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt bewertet den Fall als versuchtes Tötungsdelikt. 

Fulda: Motorradfahrer bei Unfall leicht verletztEin 27 Jahre alter Motorradfahrer ist bei einem Unfall auf der L3429 zwischen Mittelberg und Almendorf mit einem Auto am Samstagnachmittag leicht verletzt worden. Laut Polizei wollte der Autofahrer in Höhe der Werthesmühle gegen 17.30 Uhr nach links abbiegen, als es zum Zusammenstoß mit dem Motorradfahrer kam. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 6000 Euro. Der Motorradfahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Der schwerste Kürbis in Hessen wiegt 765 KilogrammHofheim. Das dickste Exemplar bei der „Zweiten offenen hessischen Riesenkürbis-Wiegemeisterschaft“ bringt 765 Kilogramm auf die Waage. Mit dem Schwergewicht wurde Züchter Matthias Würsching aus dem südhessischen Einhausen Sieger des Herbstgemüse-Wettbewerbs in der Kategorie „Schwerster Kürbis“. In der Klasse „Kleinster Kürbis“ siegte der fünfjährige David aus Hofheim-Wallau mit seinem nur 5 Gramm schweren Kürbis.Veranstalter der Wiegemeisterschaft war „Paul’s Bauernhof“ in Hofheim. Den Sieger beim „Schwersten Kürbis“ erwartet ein Preisgeld von 500 Euro. Für den zweiten Platz waren 250 und für den dritten Platz 100 Euro ausgelobt worden. Zudem sollte es einen Präsentkorb für jeden Teilnehmer geben. Ihre selbst gezogenen Kürbisse ins herbstliche Rennen schicken konnten neben Profizüchtern auch Familien, Kitas, Schulen und Vereine.Bei der ersten Ausgabe der besonderen Meisterschaft im vergangenen Jahr hatte ein Kürbis mit 594 Kilogramm gewonnen. „Es ist jedes Mal beeindruckend zu sehen, was aus einem kleinen Kürbissamen innerhalb weniger Monate entstehen kann“, sagte Landwirt Reiner Paul. „Viele der Züchter arbeiten eine ganze Saison auf genau diesen einen Moment auf der Waage hin“, ergänzte er. Botanisch gesehen ist der Kürbis eine Beere. (dpa)

Frankfurt. Sechs mutmaßlich alkoholisierte E-Scooter-Fahrer fielen der Polizei im Frankfurter Süden auf. Kurz darauf stürzte ein weiterer Fahrer und verletzte sich leicht.

Zwei Goldkettenraube in FrankfurtFrankfurt. In den Frankfurter Staddteilen Eckenheim und Preungesheim sind am Freitag zwei Menschen Opfer von Goldkettenrauben geworden. Die Täter erbeuteten jeweils eine Kette und flüchteten. Gegen 14.20 Uhr war eine 73 Jahre alte Frau parallel zur Jean-Monet-Straße nahe der Hügelstraße unterwegs. Nach Polizeiangaben näherte sich ein Mann von hinten, stieß die Frau zu Boden und riss ihr gewaltsam die Goldkette vom Hals. Der Gesuchte soll 40 bis 45 Jahre alt und etwa 1,60 bis 1,65 Meter groß sein. Er sei mit einem blauen T-Shirt und einer schwarzen Hose bekleidet gewesen.Ein weiterer Überfall ereignete sich gegen 19.30 Uhr in der Weinstraße. Dort gingen zwei Männer auf einen 73 Jahre alten Mann zu und fragten ihn nach einer Zigarette. Als er verneinte, sollen sie seine Taschen durchsucht haben. Einer der Männer riss dem Senior die Goldkette vom Hals. Beide flüchteten in Richtung Sigmund-Freud-Straße.Einer der Tatverdächtigen soll nach Polizeiangaben dunkle Haut und schwarze Haare haben. Er sei etwa 20 bis 25 Jahre alt, 1,65 bis 1,90 Meter groß und von schmaler Statur. Zudem habe er einen langen Bart sowie eine schwarze Jacke und schwarze Hose getragen. Der zweite Mann sei ähnlich schlank und dunkel gekleidet gewesen; eine genauere Beschreibung liegt nicht vor.Die Polizei bittet Zeugen sich unter 069 / 755-51299 zu melden.

Unfall mit sieben Fahrzeugen auf A7Bei einem Unfall mit insgesamt sieben Fahrzeugen auf der Autobahn 7 nahe Staufenberg ist eine Frau leicht verletzt worden. Einer der beteiligten Autofahrer flüchtete vom Unfallort, wie die Polizei mitteilte. Sie sucht nun nach Zeugen. Zunächst habe ein 19 Jahre alter Autofahrer am frühen Freitagmorgen auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er sei mit dem Wagen gegen die rechte Schutzplanke geprallt und entgegen der Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen stehen geblieben. Als ein weiterer Autofahrer dem Fahrzeug des Neunzehnjährigen ausweichen wollte, touchierte sein Wagen nach Angaben der Polizei das Auto eines 64 Jahre alten Mannes. Der bislang Unbekannte sei daraufhin von der Unfallstelle geflüchtet und weiter in Richtung Norden gefahren. Im Anschluss seien drei weitere Autos und ein Transporter miteinander kollidiert. Eine 24 Jahre alte Frau sei leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Alle anderen Beteiligten blieben nach Angaben der Polizei unverletzt. Wegen der umfangreichen Bergungsarbeiten wurde die A 7 für mehrere Stunden voll gesperrt. Es sei ein Sachschaden von rund 140.000 Euro entstanden. (dpa)