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22.09.2026
12:04 Uhr
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Spatenstich für Hallenbad in Bad Vilbel wohl im FrühjahrBad Vilbel. Die Vorarbeiten für das von vielen Menschen in Bad Vilbel langersehnte Hallenbad haben schon vor einem halben Jahr begonnen – aber wann dürfte der erste Spatenstich gesetzt werden? Im März meinte CDU-Bürgermeister Sebastian Wysocki: „Ich schätze, der Spatenstich wird zum Jahresende hin gesetzt werden.“ Mittlerweile blickt er schon über Ende Dezember hinaus. Der Grund: Die Therme Group als Bauherr arbeitet noch an den Plänen für das Hallen- und Sportbad. Nun sagt Wysocki: „Ob wir in diesem Jahr noch einen Spatenstich erleben, kann ich seriös nicht beantworten, ich gehe eher vom ersten Quartal 2027 aus.“ Den Bauantrag für die auf 400 Millionen Euro taxierte Therme will der Bauherr noch dieses Jahr einreichen.Zum Stand der Dinge teilte eine Sprecherin der Therme Group mit: „Beim kommunalen Sporthallenbad liegt der Fokus auf der Detailplanung.“ Dieses Werk schaffe die Grundlage für die Vergabe der erforderlichen Leistungen. Sobald dieser Planungsschritt abgeschlossen sei, könne das Ausschreibungsverfahren beginnen und die nächste Phase des Projekts eingeleitet werden, erläuterte sie weiter. Die Baugenehmigung liegt seit diesem März bereits vor.
Hoher Schaden: Diebe stehlen Kupferkabel von Mobilfunkmast Zierenberg. Zehntausende Euro Schaden richteten Diebe an, die von einem Mobilfunkmast Kupferkabel gestohlen haben. Wie die Polizei berichtet, steht der Mast unweit einer Autobahnraststätte bei Zierenberg-Oberelsungen in Hessen. Die Diebe seien am Montag nach Einbruch der Dunkelheit kurz vor 21 Uhr gekommen, hätten eine Vielzahl von Kabeln durchtrennt und diese samt einem Stromzähler mitgenommen. (dpa)
Weitere Vermessungsflüge am Flughafen Frankfurt Frankfurt. Damit Flugzeuge sicher am Frankfurter Flughafen landen können, muss das entsprechende Landesystem regelmäßig überprüft werden. Das geschieht in der Regel nachts, wenn eigentlich ein Start- und Landeverbot gilt, damit die Präzision der Signale gut gemessen werden kann. Ein spezielles Flugzeug ist daher wieder von Donnerstag (24.9.) bis Sonntag (27.9.) jeweils zwischen 23 und 3 Uhr unterwegs – diesmal auf der Nordwestlandebahn, wie die Deutsche Flugsicherung mitteilte. Um die Störungen für Anwohner möglichst gering zu halten, versuche man, das Überfliegen von Orten zu vermeiden, hieß es. Zum Einsatz kommt ein Turbo-Prop-Flugzeug des Typs Beechcraft Super King Air 350. Erlaubt das Wetter oder die Technik in dem Zeitraum keine Flugvermessungen, ist ein Ausweichtermin zwischen dem 1. und 3. Oktober vorgesehen. Normalerweise gilt zwischen 23.00 und 5.00 Uhr ein Nachtflugverbot am größten deutschen Flughafen. (dpa)
Nordhesse gewinnt fast 17 Millionen Euro im Lotto Wiesbaden. Millionengewinn durch Zufallsprinzip: Das ist einem Mann aus Nordhessen in der Lotterie 6 aus 49 gelungen. Der zunächst unbekannte Tipper legte nun die entscheidende Spielquittung vor und kann sich somit über rund 16,67 Millionen Euro vom 19. August freuen, wie Lotto Hessen mitteilte. „Erst eine Handvoll Mal habe ich in meinem Leben getippt. Ich würde sagen, das war göttliche Fügung“, erzählte der Mann beim Einlösen seines Gewinnes. Und: Die sechs Richtigen und die Superzahl 6 seien nicht das Ergebnis einer besonderen Taktik gewesen. „Ich habe einfach wild drauf los gekreuzt. Das sind reine Zufallszahlen, keine Geburtstage oder Zahlenlieblinge“, so der Nordhesse. Erst vor wenigen Tagen habe der Glückspilz seinen Gewinn bemerkt und bei Lotto Hessen gemeldet. Über seine Wünsche müsse er sich in Ruhe Gedanken machen. „Erstmal sacken lassen und dann schauen wir weiter“, so der Mann. Eine Investition stehe jedoch schon fest: ein eigenes Wohnmobil. Auch beim Einkaufen nicht mehr so auf die Preise achten zu müssen, freue ihn sehr.Der Nordhesse erzielte mit seinem Tipp den neunten hessischen Millionengewinn des Jahres. Er teilt sich den Jackpot vom 19. August, in dem sich insgesamt 50 Millionen Euro befanden, mit zwei Tippern aus Niedersachsen. Die beiden bekamen ebenfalls nach Angaben von Lotto Hessen jeweils mehr als 16 Millionen Euro. (dpa)
Scheunenbrand im Vogelsberg ist gelöscht Mücke. Ein Feuer auf einem Anwesen in der Gemeinde Mücke im Vogelsbergkreis ist gelöscht. Das Feuer war nach ersten Erkenntnissen am Montag in einer Scheune ausgebrochen. Danach griffen die Flammen laut Polizei auf zwei angrenzende Gebäude über. Es habe „lichterloh“ gebrannt, hieß es. Die Bewohner des Anwesens waren am späten Nachmittag bereits in Sicherheit gebracht worden. Ein Bewohner (31) handelte sich allerdings eine Rauchgasvergiftung ein, als er einen Hund aus dem Wohnhaus rettete. An Anwohner im Ort ging wegen des Rauchs eine Warnung raus. Bis zum Morgen hielten einige Feuerwehrleute noch Brandwache, um eventuell wieder aufflammende Glutnester schnell zu löschen. (dpa)
Das Wetter bleibt spätsommerlich und trockenOffenbach. Der Tag startet in Hessen mit Wolken. Bis zum Vormittag bleibt es an vielen Orten neblig-trüb, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagt. Später am Tag lockert es auf. Im Süden wird es dann sogar sonnig. Regen erwartet der DWD nicht. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 16 und 21 Grad, im höheren Bergland um die 15 Grad. Es weht nur ein schwacher Wind. In den nächsten Tagen ändert sich an der Wetterlage wenig. (dpa)
Bei Kassel: Motorradfahrer kollidiert mit Auto und stirbtNiestetal. Nach einem schweren Unfall nahe Niestetal im Landkreis Kassel ist ein 62 Jahre alter Motorradfahrer an seinen schweren Verletzungen gestorben. Der Mann war zunächst lebensbedrohlich verletzt in eine Klinik gekommen, wie die Polizei mitteilte. An dem Unfall auf einer Kreisstraße zwischen Niestetal-Heiligenrode und Nieste waren den Angaben nach drei Fahrzeuge beteiligt.Der Motorradfahrer überholte demnach am Nachmittag wohl mit seiner Maschine ein anderes Fahrzeug und kollidierte dabei mit einem entgegenkommenden Wagen. Der Fahrer des entgegenkommenden Autos erlitt leichte Verletzungen und kam ebenfalls in ein Krankenhaus. Zwischenzeitlich war die Straße voll gesperrt. Die Sperrung ist der Polizei zufolge mittlerweile wieder aufgehoben. Die Ermittlungen zur Unfallursache und zum genauen Hergang laufen. (dpa)
Hessen schafft 29 neue Stellen zur Überwachung von Tätern mit FußfesselWiesbaden. Für die Überwachung der elektronischen Fußfessel in Hessen sind im Landeshaushalt für das kommende Jahr 29 zusätzliche Stellen in der Justiz vorgesehen. Das teilte Justizminister Christian Heinz (CDU) in Wiesbaden mit. Hessen betreibt die gemeinsame Überwachungsstelle der Länder (GÜL), von wo aus das Tragen der Fußfesseln in allen Bundesländern kontrolliert wird. Diese Maßnahme wird unter anderem im Kampf gegen Gewalt gegen Frauen eingesetzt.Das Tragen der Fußfessel sei künftig bis zu sechs Monate mit Verlängerung möglich, erläuterte Heinz. „Außerdem ist durch das geänderte Gewaltschutzgesetz davon auszugehen, dass es mehr Fälle geben wird. Dies alles erfordert mehr Kapazitäten bei der Kontrolle der Täter.“ Deshalb werde die Überwachungsstelle personell mehr als verdreifacht. Die Kosten der Überwachungsstelle werden auf die Länder verteilt.Der Haushaltsentwurf 2027 sieht zudem zwölf weitere Stellen in der hessischen Justiz vor, die anteilig durch den von Bund und Ländern finanzierten „Pakt für den Rechtsstaat“ finanziert werden. Dabei handelt es sich nach Angaben des Ministeriums um sechs Stellen für Richter und Staatsanwälte und weitere sechs Stellen für Rechtspfleger.
Herzspezialisten tagen in FuldaFulda. Mehr als 100 Herzspezialisten und OP-Teams aus über 20 Ländern wollen sich am Klinikum Fulda über eine dort seit Jahren erprobte Technik der schonenden Herzchirurgie informieren. Bei der Tagung an diesem Freitag und Samstag geht es um eine minimalinvasive Methode, die nach Angaben der Klinik für die Patienten deutlich weniger Schmerzen, keine langwierige Knochenheilung und eine schnellere Rückkehr in den Alltag bedeutet. Die Klinik verwendet das sogenannte TCRAT-Verfahren seit 2019 und ist damit eigenen Angaben zufolge weltweites Pionierzentrum auf diesem Gebiet. Mit Hilfe dieser Bypass-Methode werden Herzkranzgefäße komplett ohne die klassische Durchtrennung des Brustbeins versorgt. An der Tagung nehmen laut Klinikum Mediziner unter anderem aus den USA, China und Indien teil. Es soll bei dem zweitägigen Treffen nicht nur geredet werden, sondern es soll auch die praktische Anwendung der Methode gezeigt werden: Drei Eingriffe werden live und hochauflösend aus dem OP in den Tagungssaal übertragen und dort diskutiert. (dpa)
Darmstadt: Mann belästigt Frau in Straßenbahn sexuell Darmstadt. Eine 29 Jahre alte Frau ist am Sonntagmorgen in Darmstadt gegen 8.15 Uhr in einer Straßenbahn nahe der Haltestelle Nordbahnhof von einem noch unbekannten Mann sexuell belästigt worden. Laut Polizei soll der Unbekannte die Frau auf unsittliche Art und Weise berührt haben. Anschließend verließ er die Straßenbahn und suchte unerkannt das Weite.Der unbekannte Täter soll groß und von normaler Statur sein. Er soll mit einer hellen Hose und einer hellen Jacke bekleidet gewesen sein und graue Haare getragen haben. Auffällig soll ein sichtbarer Unterbiss gewesen sein. Das Kommissariat 10 der Darmstädter Kriminalpolizei hat die Ermittlungen eingeleitet und bittet um Hinweise zur Identität des Mannes. Zu erreichen sind die Ermittler unter der Rufnummer 06151/9690.
Unbekannter versprüht Pfefferspray in SchuleWiesbaden. Ein Unbekannter hat in einer Schule in Wiesbaden Pfefferspray versprüht und dabei mehrere Schüler verletzt. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Montagvormittag innerhalb des Schulgebäudes. Den Angaben zufolge hätten in der Folge insgesamt sieben Personen über Atemwegs- und Augenreizungen geklagt. Sie wurden vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch behandelt. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise. (dpa)
Panzergranate in Riedstadt erfolgreich gesprengtRiedstadt. Eine Panzergranate ist in einem Bachbett bei Riedstadt (Kreis Groß-Gerau) gefunden und erfolgreich gesprengt worden. Der Einsatz des Kampfmittelräumdienstes verlief ohne Komplikationen und war gegen 11:40 Uhr beendet, wie die Polizei mitteilte. Am Sonntagmittag hatten zwei Spaziergänger das Kampfmittel entdeckt und die Polizei verständigt, die daraufhin weitere Maßnahmen einleitete. Bis zur Sprengung war der Bereich um den Fundort in einem Radius von 300 Metern gesperrt und von der Polizei bewacht worden. (dpa)
Haftbefehl nach tödlichem Messerangriff in FlüchtlingsheimDarmstadt. Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen 68 Jahre alten Mann in einer Asylbewerber-Unterkunft in Darmstadt ist Haftbefehl gegen einen 28-jährigen Tatverdächtigen erlassen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Polizeipräsidium Südhessen gemeinsam mitteilten, sitzt der Beschuldigte nach der Entscheidung eines Ermittlungsrichters am Samstag nun in Untersuchungshaft. Dem Mann wird Totschlag vorgeworfen. Am Freitagabend war es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Streit zwischen dem 68-Jährigen und dem Jüngeren gekommen. Der 28-Jährige habe dann sein Opfer mit einem Messer angegriffen, hieß es. Eine am Samstag durchgeführte Obduktion habe den Verdacht inzwischen erhärtet, dass der 68-Jährige durch äußere Gewalteinwirkungen ums Leben gekommen sei, hieß es in der Mitteilung.Der Tatverdächtige war noch vor Ort von der Polizei widerstandlos festgenommen worden. Die Tatwaffe wurde sichergestellt. Der mutmaßliche Täter und das Opfer hätten beide die somalische Staatsangehörigkeit, hatte eine Polizeisprecherin gesagt. (dpa)
Panzergranate gefunden, Sprengung steht bevorRiedstadt. Eine Panzergranate ist in einem Bachbett bei Riedstadt im Kreis Groß-Gerau gefunden worden. Sie soll im Laufe des Tages durch den Kampfmittelräumdienst kontrolliert gesprengt werden, wie die Polizei mitteilte. Bis dahin bleibe der Bereich um den Fundort in einem Radius von 300 Metern gesperrt und von der Polizei bewacht. Am Sonntagmittag hatten zwei Spaziergänger das Kampfmittel entdeckt und die Polizei verständigt, die daraufhin weitere Maßnahmen einleitete. (dpa)
Umweltminister kritisiert Versalzung von Weser und WerraHannover. Der niedersächsische Umweltminister Christian Meyer hat dazu aufgerufen, die Einleitung von Abwasser aus dem Kalibergbau in Hessen in die Werra und damit die Weser 2027 zu beenden. Im kommenden Jahr müsse „endlich Schluss sein mit der Versalzung von Werra und Weser durch Produktionsabwässer“ des Düngemittelherstellers K+S aus Kassel, sagte der Grünen-Politiker der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Die Weser leide seit Jahrzehnten unter der hohen Salzfracht. Das Unternehmen hatte früheren Angaben zufolge angekündigt, über das Jahr 2027 hinaus Produktionsabwasser in die Werra einzuleiten. Zuvor hatte K+S zugesagt, ab 2028 kein Produktionsabwasser mehr in den Fluss einzuleiten, sondern lediglich das geringer konzentrierte Haldenwasser. Die Planungen des Unternehmens sehen nach früheren Angaben des Regierungspräsidiums Kassel eine Laufzeit von 2028 bis 2039 vor.Meyer sagte, er habe „kein Verständnis dafür, dass das Unternehmen K+S immer wieder auf Zeit spielt, statt gemeinsam nach nachhaltigen Lösungen zu suchen, Salzabfälle nicht mehr in einen Süßwasserfluss zu kippen“. Er sagte der Zeitung, zunehmende Niedrigwasserphasen reduzierten die Verdünnung der Salze, was zu noch höheren Konzentrationen im Gewässer führe. Alle Weser-Anrainerländer hätten versichert, die Salzbelastung schrittweise zu reduzieren und die Weser ab 2027 in einen guten ökologischen Zustand zu versetzen. (dpa)