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19.08.2026
08:43 Uhr
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Liveticker zur US-Politik unter Donald Trump / Trump dampft Militärübung mit Südkorea ein / Jetzt lesen im Liveticker der FAZ

USA und Südkorea beenden Militärmanöver vorzeitigSüdkorea und die USA werden ihre derzeit laufenden Militärübungen um die Hälfte kürzen. Wie Südkoreas Generalstab mitteilte, wird das Manöver auf Wunsch der USA bereits am Freitag enden. Ursprünglich war geplant, dass die seit Montag laufenden Militärübungen mit dem Titel „Ulchi Freedom Shield“ bis zum 27. August andauern.Laut einem Bericht des öffentlich-rechtlichen südkoreanischen Rundfunksenders KBS sollen die Streitkräfte beider Länder zwar wie auch in vorherigen Jahren die Verteidigung gegen einen simulierten Angriff aus Nordkorea üben. Die zuvor ebenfalls vorgesehene Gegenoffensive wurde jedoch vollständig gestrichen. Von offizieller Seite wurde dieser Punkt bislang nicht bestätigt. Bereits am Wochenende hatte US-Präsident Donald Trump in einem Post auf der Online-Plattform Truth Social angekündigt, das gemeinsame Militärmanöver mit Südkorea deutlich kleiner ausfallen zu lassen – weil nicht mehr genügend Zeit bleibe, um es komplett abzusagen. Er verwies dabei auf seine angeblich „sehr gute Beziehung“ zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Die Militärmanöver sendeten ein „völlig unangemessenes und feindseliges Signal“ an ein Land, das - solange er Präsident gewesen sei – keine Bedrohung dargestellt und sich respektvoll verhalten habe, schrieb Trump.
Liberia nimmt aus den USA abgeschobene Migranten aufDas westafrikanische Liberia will in den kommenden zwölf Monaten bis zu 1200 Migranten aus den USA aufnehmen, die nicht in ihre Heimatländer abgeschoben werden dürfen. Eine erste Gruppe von 20 Personen werde am Donnerstag erwartet, teilte die Regierung in Monrovia am Dienstag mit. Bei den Betroffenen handele es sich um Menschen aus afrikanischen Staaten und Ländern der westlichen Hemisphäre. US-Einwanderungsrichter hatten zuvor entschieden, dass ihnen in ihren Heimatländern Folter oder andere Misshandlungen drohen. Die genauen Nationalitäten nannte das US-Außenministerium nicht. Liberia betrachte die Ankömmlinge als Gäste, die das Land jederzeit verlassen oder Asyl beantragen könnten, hieß es.Die liberianische Regierung betonte, es gebe keine direkte Gegenleistung für das Abkommen. Man fordere keine finanzielle Entschädigung von der US-Regierung. Liberia erhalte jedoch Unterstützung beim Management des Programms und bei der Stärkung des eigenen Migrationssystems. Die Regierung verwies zudem auf die Geschichte des Landes als historischer Zufluchtsort für befreite Sklaven aus den USA.
USA verhängen Sanktionen gegen Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshof Die USA verschärfen ihr Vorgehen gegen den Internationalen Strafgerichtshof. Sie verhängten am Dienstag Sanktionen gegen deren Präsidentin Tomoko Akane und einen leitenden Anwalt des Gerichts. US-Außenminister Marco Rubio teilte mit, die Maßnahmen richteten sich gegen die japanische Richterin sowie den senegalesischen Juristen Abdoulaye Seye. Grundlage sei ein 2025 von US-Präsident Donald Trump erlassenes Dekret. Die Sanktionen frieren mögliche Vermögenswerte der Betroffenen in den USA ein und schließen sie weitgehend vom US-Finanzsystem aus. Das US-Finanzministerium räumte eine Frist bis zum 17. September ein, um laufende Geschäfte mit Akane abzuwickeln.Rubio begründete den Schritt damit, dass die beiden Juristen an Bemühungen des Gerichts (IStGH) beteiligt gewesen seien, gegen Regierungsvertreter von Staaten zu ermitteln, die dessen Zuständigkeit nicht anerkennen. Die USA hatten bereits im vergangenen Jahr Sanktionen gegen IStGH-Vertreter verhängt. Auslöser waren Haftbefehle gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und den damaligen Verteidigungsminister Joaw Galant sowie eine frühere Untersuchung zu Einsätzen von US-Soldaten in Afghanistan.
Umfrage: Zustimmung für Trump fällt auf Tiefstwert von 33 Prozent Die Zustimmung für US-Präsident Donald Trump ist einer Umfrage zufolge auf den niedrigsten Stand seiner aktuellen Amtszeit gefallen. In einer am Montag abgeschlossenen Erhebung von Reuters/Ipsos äußerten sich lediglich 33 Prozent der Befragten zufrieden mit Trumps Arbeit im Weißen Haus, während 64 Prozent unzufrieden waren. Einen Großteil der US-Bürger treibt demnach die Sorge um, dass der Krieg der USA mit dem Iran noch lange andauern wird. Die 33 Prozent sind der schlechteste Wert seit Dezember 2017 während Trumps erster Amtszeit. Bei der bislang letzten Erhebung Anfang August war Trump noch auf 35 Prozent gekommen.Rund 80 Prozent der US-Bürger ‒ darunter 87 Prozent der Demokraten und 71 Prozent der Republikaner ‒ gehen der Umfrage zufolge davon aus, dass das militärische Engagement der USA in Iran über einen längeren Zeitraum anhalten wird. Nur 16 Prozent erwarten ein Ende des Konflikts binnen weniger Wochen. Trump, der im Wahlkampf versprochen hatte, die Inflation in Schach zu halten und lange Kriege zu vermeiden, hatte nach den gemeinsamen Angriffen mit dem Verbündeten Israel zunächst ein Ende binnen weniger Wochen in Aussicht gestellt. Er argumentierte, der Krieg sei der einzige Weg, den Iran an der Entwicklung einer Atomwaffe zu hindern. Iran erwies sich jedoch als widerstandsfähig und schränkt den Ölhandel durch die Straße von Hormus weiterhin stark ein, auch wenn sich der Konflikt zuletzt abgekühlt hat.
Mamdani beeindruckt mit Chinesisch-KenntnissenEin Video des Bürgermeisters von New York, Zohran Mamdani, sorgt in den sozialen Medien für Aufregung: Darin spricht er Mandarin, um für eine Aktion des „Theater Development Fund“ für Studenten zu werben. Nutzer zeigen sich begeistert, wie gut die Aussprache Mamdanis ist. Der Bürgermeister hat das Video am Samstag auch in anderen Sprachen veröffentlicht – in einem spricht er etwa Spanisch. Doch gerade seine Mandarin-Kenntnisse kommen für einige überraschend, dabei lernte Mamdani vor mehreren Jahren die Sprache an der Schule. Eine Sprecherin sagte nun der „New York Times“, dass er seitdem die Lektionen nicht wiederholt und kaum geübt habe.
Medien: Person gibt sich als Trumps Stabschefin aus – und hat mit dem britischen Premierminister KontaktDer britische Premierminister Andy Burnham soll sich nach Angaben mehrerer Medien Nachrichten mit einer Person ausgetauscht haben, die sich als Stabschefin von US-Präsident Donald Trump ausgab. Vier Beamte bestätigten „Politico“ demnach, Burnham habe mit jemandem geschrieben, der behauptet habe, Susie Wiles zu sein, bevor er misstrauisch geworden sei.Die britische Regierung bestätigte die Kommunikation nicht. „Wir äußern uns nicht zu Fragen der nationalen Sicherheit“, hieß es aus der Downing Street. Eine mit dem Fall vertraute Person sagte „Politico“, es habe sich um „wenige Nachrichten“ gehandelt, die „unbedeutsam“ gewesen seien.Die britische Botschaft in Washington war den Berichten zufolge aber so besorgt über den Vorfall gewesen, dass sie ihn beim Weißen Haus angesprochen habe. Auch die „Financial Times“ berichtete unter Bezug auf Quellen über den Fall. Bereits im vergangenen Jahr hatte das FBI den Berichten zufolge Ermittlungen eingeleitet, nachdem Senatoren, Gouverneure und US-Geschäftsleute Nachrichten und Anrufe von einer Person erhalten hatten, die sich als Trumps Stabschefin ausgegeben hatte.
Südkorea will sich mit den USA weiter „eng koordinieren“ Ungeachtet der Ankündigung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, gemeinsame Übungen des US-Militärs mit der südkoreanischen Armee einschränken zu wollen, setzt die Regierung in Seoul weiter auf eine enge Zusammenarbeit mit Washington. Auch künftig würden sich beide Seiten „eng koordinieren“, um eine „gemeinsame solide Verteidigungshaltung“ zu erhalten, erklärte das südkoreanische Präsidialamt am Montag. Südkoreas Präsident Lee Jae-myung hoffe, dass die „freundschaftliche Beziehung“ zwischen Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un zu einem „ernsthaften Dialog“ zwischen beiden Ländern führe, teilte das Präsidialamt in Seoul weiter mit.Nach Angaben des südkoreanischen Verteidigungsministeriums begann am Montag die gemeinsame Militärübung „Ulchi Freedom Shield“. Ungeachtet der Einwände Trumps verlaufe das Manöver „wie geplant“.
Nach Erdbeben: Kolumbien bittet Trump um Aussetzung der Zölle Kolumbiens Präsident Abelardo de la Espriella hat angesichts der enormen Erdbebenschäden in seinem Land bei US-Präsident Donald Trump um eine Aussetzung der Zölle gebeten. Dies teilte der neue kolumbianische Staatschef am Samstagabend (Ortszeit) auf der Plattform X mit. Von Trump gibt es bislang keine öffentliche Reaktion dazu.De la Espriella berichtete von einem zehnminütigen Telefonat mit seinem Amtskollegen, der ihn im Wahlkampf unterstützt hatte. Bei dem Gespräch habe er Trump gebeten, eine „vorübergehende Aussetzung der hohen Zölle zu erwägen, die kolumbianische Produkte betreffen“. Dadurch solle kolumbianischen Unternehmern Erleichterung verschafft werden, die aufgrund des Erdbebens „sehr schwierige Zeiten“ durchlebten.Erst im Juli hatten die USA die Zollgebühren auf kolumbianische Waren (mit Ausnahmen) von 10 auf 12,5 Prozent erhöht. Das südamerikanische Land war am Montag von einem der schwersten Erdbeben der vergangenen Jahrzehnte heimgesucht worden, das fast 300 Todesopfer forderte.Die Trump-Regierung hatte Hilfen für Kolumbien in Höhe von 26,5 Millionen US-Dollar (rund 22,9 Millionen Euro) angekündigt. Die USA unterstützen mit Rettungsteams, aber auch mit Lebensmitteln, Notunterkünften und medizinischen Hilfsgütern. De la Espriella dankte Trump für die „Solidarität und Unterstützung“ der USA. Vor wenigen Tagen trat Kolumbien Trumps Anti-Drogen-Bündnis „The Shield of the Americas“ bei. Dabei vereinbarten Kolumbien und die USA laut US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auch gemeinsame militärische Operationen gegen die Drogenkartelle.
Trump will Militärübungen mit Südkorea „wesentlich“ verringern US-Präsident Donald Trump hat das Verteidigungsministerium angewiesen, die gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea deutlich zu reduzieren. Dies teilte er am Sonntag auf seiner Online-Plattform Truth Social mit. Es sei zwar zu spät, die für den 17. bis 27. August geplanten jährlichen Übungen „Ulchi Freedom Shield“ komplett abzusagen, er sei jedoch nicht glücklich über die US-Teilnahme, erklärte Trump. Der Präsident verwies zur Begründung auf seine sehr gute Beziehung zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un. Die Manöver seien teuer und sendeten ein völlig unangemessenes und feindseliges Signal an ein Land, das sich während seiner Präsidentschaft respektvoll und nicht bedrohlich verhalten habe, schrieb Trump.Trump kritisierte zudem die Haltung Südkoreas im Konflikt der USA und Israels mit Iran. Er habe den südkoreanischen Präsidenten kürzlich gefragt, ob sich das Land an der Denuklearisierung Irans beteiligen wolle, was dieser mit den Worten „Nein danke“ abgelehnt habe.Ungeachtet dessen begannen die bereits vereinbarten Übungen am Montag planmäßig. Der südkoreanische Generalstab bestätigte den Start der Manöver, lehnte aber einen Kommentar zu Trumps Äußerungen ab. Auch das Präsidialamt sowie das Verteidigungs- und Außenministerium in Seoul äußerten sich zunächst nicht. An den Übungen sollen rund 18.000 südkoreanische Soldaten teilnehmen. In den vergangenen Jahren hat sich der Schwerpunkt der Manöver von echten Schießübungen auf Computersimulationen von Raketen- und Cyberangriffen verlagert.
Trump preist sinkende Gewaltkriminalität als Erfolg seiner PolitikUS-Präsident Donald Trump hat am Freitag die sinkende Gewaltkriminalität in den USA als Erfolg seiner Law-and-Order-Politik und seiner strengen Einwanderungsagenda gewertet. Bei einem Besuch der Polizeiakademie im Nassau County im Bundesstaat New York stellte Trump Daten der Bundespolizei FBI für das Jahr 2025 vor. In einer ausschweifenden Rede argumentierte er ohne Belege, dass seine Kampagne für Massenabschiebungen maßgeblich zu dem Rückgang beigetragen habe. „Wir werfen sie raus“, sagte Trump.Die Daten zeigen jedoch, dass der Rückgang der Kriminalität bereits vor Trumps Rückkehr ins Amt begann. So fielen die Mordraten in den Jahren 2023 und 2024 auf ein Niveau wie vor der Pandemie. Einige Gewaltverbrechen, darunter Tötungsdelikte, waren am Ende von Trumps erster Amtszeit während der Corona-Pandemie auf den höchsten Stand seit Jahrzehnten gestiegen. Dem FBI-Bericht zufolge gingen Mord und Totschlag im Jahr 2025 um schätzungsweise 18,1 Prozent zurück, während die Zahl der Raubüberfälle um 18,5 Prozent sank. Die Gewaltkriminalität insgesamt nahm um 9,3 Prozent und die Eigentumskriminalität um 12,4 Prozent ab.
USA entziehen mexikanischem Präsidentensohn VisumDie amerikanische Regierung hat das Visum eines Sohnes des früheren mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador widerrufen. Andrés Manuel López Beltrán kann dadurch nicht mehr in die USA einreisen, wie der Betroffene in sozialen Medien bekanntgab. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum, die 2024 auf López Obrador folgte, sprach von einer politisch motivierten Entscheidung Washingtons.Nach dem Entzug seines Visums erhob López Beltrán einem offenen Brief an den amerikanischen Präsidenten Donald Trump schwere Vorwürfe. „Es gibt keinen Grund, der ein solch arrogantes Verhalten rechtfertigen würde“, schrieb er. Die Entscheidung sei aus politischen und propagandistischen Gründen von Leuten wie US-Außenminister Marco Rubio getroffen worden. Diese verhielten sich wie „Bandenchefs“ gegenüber denjenigen, die sich ihren Interessen nicht unterwerfen.Mehrere Mitglieder der linken mexikanischen Regierungspartei Morena haben in den vergangenen Monaten ihre US-Visa verloren. Gegen einige von ihnen soll es Medienberichten zufolge Ermittlungen in den USA geben, unter anderem wegen der mutmaßlichen Verwicklung in Drogengeschäfte oder illegalen Handel mit Benzin. López Beltrán ist ebenfalls politisch aktiv. Laut Staatschefin Sheinbaum ist das Entziehen der Visa ein Versuch der amerikanischen US-Regierung, sich in die mexikanische Politik einzumischen.
Nach Wutausbruch von Trump: Festnahme wegen Schändung von DenkmalIn der amerikanischen Hauptstadt Washington ist eine Frau festgenommen worden, weil sie das Denkmal für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs beschmiert haben soll. Die Frau werde der Sachbeschädigung am Eigentum der Vereinigten Staaten sowie der Zerstörung von Veteranendenkmälern beschuldigt, teilte Bezirksstaatsanwältin Jeanine Pirro am Freitag auf der Plattform X mit. Im Fall einer Verurteilung können für die Delikte demnach Strafen von bis zu zehn Jahren Haft verhängt werden. In dem X-Beitrag ist ein Foto zu sehen, das die Frau beim Besprühen eines Teils des Denkmals zeigen soll.Zuvor hatte der amerikanische Präsident Donald Trump von Vandalismus an dem Denkmal gesprochen. Es gibt keine größere Beleidigung für die amerikanischen Helden, die im Zweiten Weltkrieg gefallen sind, schrieb er in Großbuchstaben auf seiner Plattform Truth Social und ergänzte: „Erst der Reflecting Pool, jetzt das (...) Woher kommen diese Bestien???“Das Denkmal grenzt an den „Reflecting Pool“, ein Wahrzeichen im Herzen von Washington. Trump hatte vor Monaten kostspielige Renovierungsarbeiten für das rund 600 Meter lange Wasserbecken veranlasst, dem er einen blauen Schimmer verleihen wollte. Nur wenige Tage nach dem Ende der Arbeiten färbten Algen das Wasser allerdings grün.
Der amerikanische Präsident Donald Trump glaubt nicht an die „Klimalüge“. Aber seine Regierung greift doch ein, wenn der Wassermangel am Colorado River die Versorgung von Millionen Amerikanern gefährdet, schreibt unsere USA-Korrespondentin Sofia Dreisbach.
US-Regierung bringt Ballsaal-Streit vor den Obersten GerichtshofDie amerikanische Regierung hat im Zuge des Rechtsstreits um den geplanten Ballsaal des Weißen Hauses am Freitag den Obersten Gerichtshof angerufen. Sie verlangt die Aussetzung einer einstweiligen Verfügung, die in der vergangenen Woche einen Baustopp des Projekts angeordnet hatte. Regierungsanwalt John Sauer äußerte am Freitag in einem Schreiben an das Oberste Gericht, diese Entscheidung sei „rechtswidrig“ und müsse sofort zurückgenommen werden. Der im Zuge des Ballsaals ebenfalls vorgesehene Militärkomplex sei „für die nationale Sicherheit unverzichtbar“. Angesichts der jüngsten Attentatsversuche auf Donald Trump sei der modernisierte Ostflügel „absolut erforderlich“.Ein Berufungsgericht hatte vergangene Woche der Klage von Denkmalschützern Recht gegeben, die den Bau stoppen wollen. Ob ein „riesiger Ballsaal“ gebaut werden solle, sei Sache des Kongresses „und keine Angelegenheit, die die Exekutive eigenmächtig regeln darf“, schrieb das Gericht. Die Entscheidung habe „überhaupt nichts“ damit zu tun, ob der geplante Ballsaal aus politischer Sicht wünschenswert sei. Die Beklagten dürften den Bau nicht vorantreiben, ohne die Genehmigung des Kongresses einzuholen. Das statt 200 Millionen Dollar inzwischen 600 Millionen Dollar teure Projekt sieht neben einem Ballsaal auch einen unterirdischen Militärkomplex vor. Dieser soll nach Angaben Trumps sechs Stockwerke haben und laut Gerichtsunterlagen über Lüftungsanlagen „in Militärqualität“, ein Krankenhaus, einen Luftschutzbunker und „streng geheime“ militärische Anlagen verfügen.