Bis zu 300 Läufer erhalten beim Frankfurt-Marathon die Chance, sich durch sportliche Leistungen, Spendenaktionen und gemeinnützige Initiativen mit Bezug zu Frankfurt einen Startplatz beim London-Marathon zu sichern. Das hat die Agentur Motion Events mitgeteilt, die den Frankfurt-Marathon in diesem Jahr am 25. Oktober organisiert. In London findet der Lauf im nächsten Frühjahr ausnahmsweise als Doppelveranstaltung statt. Sowohl am Samstag, 24. April, als auch am Sonntag, 25. April, werden jeweils rund 50.000 Läufer von Greenwich nach Westminster laufen. Üblicherweise gibt es nur einen Lauf am Sonntag. Die Startplätze sind begehrt, laut Veranstalter bewerben sich jeweils weit mehr als eine Million Menschen um ein Startrecht. Die jeweils 100 schnellsten Läuferinnen und Läufer des Frankfurter Felds – ausgenommen sind die Eliteläufer der Profistartgruppe – erhalten das Recht, in London an den Start zu gehen. Eine Teilnahmegebühr müssen sie trotzdem zahlen, wenn auch eine reduzierte von umgerechnet 157,50 Euro. Weitere 100 Startplätze dienen laut Motion Events der Unterstützung von Charity-, Community- und Sportvereins-Initiativen in Frankfurt und Umgebung. Über die Vergabe dieser Plätze sollen lokale Sportvereine, der Hessische Leichtathletik-Verband und Sponsoren entscheiden, Bewerbungen sind über soziale Medien und andere Kommunikationskanäle möglich. „Es geht darum, die sportlichen Leistungen beim Mainova Frankfurt Marathon zu würdigen, das gesellschaftliche Engagement zu belohnen und eine dauerhafte Verbindung zwischen den Läufern in Frankfurt und London aufzubauen“, sagt Jo Schindler, Gründer von Motion Events und in diesem Jahr letztmals vor der Übergabe seiner Geschäfte zum Jahresende Veranstalter des Frankfurt-Marathons. Schindler hatte seine Agentur im Frühjahr dieses Jahres an die London Marathon Events, die Agentur hinter dem London-Marathon, verkauft. Derzeit behält Motion Events zumindest bis 2028 das Recht, den Marathon zu veranstalten. Für die Jahre von 2029 an hat die Stadt Frankfurt eine Ausschreibung angekündigt, nachdem die neu gegründete Frankfurter Sportagentur ebenfalls Interesse an der Organisation des Laufs bekundet hatte.
