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02.10.2026
20:10 Uhr
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Nach VW, Audi und Seat ruft auch Skoda rund 1,7 Millionen Fahrzeuge wegen eines möglichen Schraubenabrisses an der Lenkung zurück.

Wenige Tage nach dem Rückruf mehrerer Millionen Fahrzeuge von Volkswagen und den Marken Audi und Seat zieht nun auch Skoda nach. Beim tschechischen Autobauer sind weltweit rund 1,7 Millionen, in Deutschland rund 370.000 Fahrzeuge potenziell betroffen, wie aus Daten das Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervorgeht. Nach der KBA-Beschreibung dürfte es sich um dasselbe Problem handeln wie bei den anderen Volkswagen-Marken.
Ein Schraubenabriss könne zum Lenkungsausfall führen, hieß es in der Rückrufdatenbank. Unten steht der entsprechende Datenbankeintrag (Stand: 2. Oktober 2026, 19:57 Uhr) auch als PDF zum Download bereit. Als Gegenmaßnahme werde die Lenkungsverschraubung durch eine korrosionsresistente Schraube ersetzt, heißt es darin. Betroffen sind bei der tschechischen VW-Tochter die Modelle Kodiaq, Karoq, Octavia und Superb. Von Skoda lag zunächst keine Stellungnahme vor.
Download: Skoda-Fahrzeugrückruf wegen mögl. Lenkungsausfall, KBA-Datenbankeintrag, Stand 2.10.26, 19:57 Uhr
Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass Volkswagen, Audi und Seat mehrere Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zurückrufen. „Bei internen Qualitätsüberprüfungen wurde festgestellt, dass bei bestimmten Fahrzeugen verschiedener Baureihen der Marke Volkswagen ein Problem an der Lenkung auftreten kann“, teilte ein VW-Sprecher auf Anfrage dazu mit.
(nen)