Nerd, Vater, Tech-Junkie – Ich beschäftigte mich seit gut 20 Jahren fast ausschließlich mit Journalismus, überwiegend aus der Digital-Lifestyle-Ecke. Schwerpunkte: E-Scooter, Kopfhörer, Beamer, E-Bikes, Gadgets & Smart Home.
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24.05.2026 20:00 Uhr |
Nerd, Vater, Tech-Junkie – Ich beschäftigte mich seit gut 20 Jahren fast ausschließlich mit Journalismus, überwiegend aus der Digital-Lifestyle-Ecke. Schwerpunkte: E-Scooter, Kopfhörer, Beamer, E-Bikes, Gadgets & Smart Home.
Über Bordstein, Wald und Wiese: Ein Offroad-E-Scooter braucht gute Federung und robuste Verarbeitung. Wir zeigen die besten Modelle mit Straßenzulassung im Test.
Elektroroller sind mehr als nur Schönwetter-Gadgets. Mit ordentlicher Federung, stabiler Verarbeitung und starkem Motor eignen sich E-Scooter mit Straßenzulassung auch für unbefestigte Wege. Beim Kauf lohnt es sich grundsätzlich, auf diese drei Attribute Wert zu legen – sie erhöhen den Fahrkomfort auch im urbanen Umfeld. Obwohl er nicht verpflichtend ist, empfehlen wir beim Fahren eines elektrischen Scooters dringend das Tragen eines Helms (Ratgeber) – gerade bei Offroad-Touren ist das Risiko höher als auf glattem Asphalt.
Für unsere Bestenliste der Offroad-E-Scooter haben wir aus knapp über 100 Einzeltests die besten zehn Elektroroller mit Straßenzulassung ABE herausgesucht, die für unbefestigte Wege geeignet sind. Alle hier vorgestellten Modelle besitzen eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) und dürfen damit legal im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden. In Deutschland regelt die eKFV (Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung), dass E-Scooter mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h ab 14 Jahren ohne Führerschein gefahren werden dürfen.
Die zehn besten universell einsetzbaren Elektroscooter mit Straßenzulassung zeigen wir in unserer Top 10: Der beste E-Scooter im Test. Wer beim Preis sparen will, dem empfehlen wir die Top 10: Der beste günstige E-Scooter im Test.
Der Navee XT5 Max für 1099 Euro ist unser Testsieger. Er überzeugt mit bärenstarkem Motor, exzellenter Vollfederung, riesigem Akku und großen Reifen.
Am Segway Ninebot Max G3 D für 870 Euro führt als Technologiesieger ebenfalls kaum ein Weg vorbei. Neben Motor, Akku und Verarbeitung überzeugen uns vor allem seine smarten Features.
Wer sparen will, greift zum Joyor Y8-S für nur 499 Euro - dem Preis-Leistungs-Sieger. Der kräftige Offroad-E-Scooter mit immens großem Akku.
Wer vor allem brachiale Power sucht, der sollte sich den iScooter IX7 Pro genauer anschauen. Dank seiner zwei Motoren beschleunigt kein anderer Tretroller schneller. Er kostet 810 Euro (Code: Heise50).
Der Navee XT5 Max überzeugt mit brachialem 2200-W-Motor, exzellenter Vollfederung und großen 12-Zoll-Reifen. Der 899-Wh-Akku liefert bis zu 65 km Reichweite. Das hohe Gewicht von 35 kg und der Registrierungszwang trüben das Bild leicht. Der Navee XT5 Max kostet aktuell ab 1099 Euro (Expert) und positioniert sich damit im Premium-Segment.
Der Segway Ninebot Max G3 D ist der neue König im E-Scooter-Dschungel. Er übertrifft seinen Vorgänger in fast allen Belangen. Die hydraulische Federung macht selbst Waldwege befahrbar, der Motor hat Power satt, und smarte Features wie Navigation erfreuen den Technik-Fan.
Bei Händlern wie Proshop ist er bereits ab 870 Euro zu haben. Nicht billig, aber angesichts der Ausstattung ein faires Angebot.
Der Joyor Y8-S ist ein echtes Brett. So gibt es wohl kaum einen anderen E-Scooter um die 700 Euro, der mehr bietet und trotzdem eine Straßenzulassung hat.
Der Joyor Y8-S kostet auf Amazon 499 Euro.
Eine solide Verarbeitung bieten mittlerweile die meisten elektrischen Scooter jenseits der 500-Euro-Marke. Hier sollte man darauf achten, dass die Lenkstange nicht wackelt und keine Teile leicht abzubrechen drohen. Der Lenker sollte zudem hoch und breit genug sein und das hintere Schutzblech fest sitzen. Die maximale Zuladung sollte zum eigenen Körpergewicht passen. Der Faltmechanismus muss leichtgängig, aber dennoch stabil sein. Gute Offroad-Scooter wiegen normalerweise zwischen 24 und 35 kg – schwer genug für Stabilität, aber teilweise kaum noch zu tragen.
Auch der besonders für schwerere Fahrer wichtige starke Motor hält in immer mehr E-Rollern ab der Mittelklasse Einzug. Hier ist es empfehlenswert, nicht nur auf die in Deutschland auf 500 W beschränkte Nennleistung des Motors in Watt, sondern besonders auf das Drehmoment in Newton-Meter (Nm) und die Peak-Leistung in Watt zu achten. Starke Motoren ermöglichen zügige Beschleunigung bis zur Höchstgeschwindigkeit, sichern ausreichende Leistung für Steigungen und gewährleisten zuverlässigen Vortrieb auch auf unebenem Untergrund wie Matsch, Schnee, Wald- oder Wiesenwegen.
Im Gelände ist nicht die Endgeschwindigkeit entscheidend, sondern das Drehmoment. Für Modelle mit Straßenzulassung ABE sollte die Peakleistung mindestens 1200 W bis 1600 W betragen. Der Navee XT5 Max bietet gar 2200 W maximale Leistung. Offroad-Scooter ohne Straßenzulassung schrauben häufig an der Nennleistung, also der durchschnittlichen Leistung. Sie dürfen in Deutschland aber ausschließlich auf Privatgelände bewegt werden und bieten höhere Geschwindigkeiten.
Steigungen sind die Königsdisziplin für Offroad-E-Scooter. Der iScooter IX7 Pro mit seinen zwei Motoren bewältigt dank 1200-W-Antrieb selbst ordentliche Steigungen ohne Geschwindigkeitsverlust. Auch der Navee XT5 Max und der Segway Ninebot Max G3 D klettern dank ihrer kräftigen Motoren souverän.
Echten Allradantrieb bieten im legalen Bereich nur wenige E-Scooter. Einer davon ist der iScooter IX7 Pro – seine Dualmotor-Konfiguration treibt Vorder- und Hinterrad an und sorgt so für deutlich mehr Traktion auf losem Untergrund. Noch mehr Allrad-Scooter findet man im Bereich der Offroad-Scooter ohne ABE, die nur auf Privatgelände erlaubt sind. Diese fahren dann gerne auch mal 65 km/h.
Der Punkt, an dem sich die Spreu vom Weizen trennt, ist die Dämpfung – also wie viele Unebenheiten der Strecke an den Scooter und Fahrer weitergegeben werden. Zunächst ist hier die Größe und die Art der Reifen relevant. Große Räder wie ein 16 Zoll großes Vorderrad schlucken Unebenheiten deutlich besser als 8-Zoll- oder 10-Zoll-Räder.
Reifen mit einem Durchmesser von mindestens 10 Zoll, besser 12 Zoll, sind generell empfehlenswert, um leichter über Hindernisse zu rollen. Außerdem sind Luftreifen den Vollgummi- oder Honeycomb-Reifen vorzuziehen. Denn Luftreifen besitzen, je nachdem wie stark sie aufgepumpt sind, eine natürliche Dämpfung und greifen bei Nässe, Schnee und Matsch deutlich besser. Vorteil Vollgummi: Diese Reifenart ist pannensicher.
Wer abseits der befestigten Straßen und Wege mit seinem E-Roller mit vollem Tempo fahren will, benötigt eine gute Federung. Diese umfasst im besten Fall nicht nur das Vorderrad, sondern auch das Hinterrad. Beim Vorderrad gibt es zwei verschiedene Ansätze. So nutzt der sehr beliebte und hervorragende Segway Ninebot Max G2D genauso wie der Joyor Y8-S eine Federgabel, die an die eines E-Bikes erinnert.
Die elektrischen Scooter Navee XT5 Max und Xiaomi Electric Scooter 6 Ultra nutzen hingegen eine zweite, hinter dem Vorderrad liegende Achse. Diese Schwingarmkonstruktion hat mehr Hub und eignet sich tendenziell besser für Offroad-Touren. Bei der Federung des Hinterrads gibt es weniger eklatante Unterschiede zwischen den E-Scootern. Hier nutzen fast alle eine zweite Achse. Einen Sonderweg geht der Gomate Steap ER1 Evo. Dort erinnert das flexible Trittbrett an ein Skateboard mit seiner natürlichen Federung – es besteht aus geleimten Holzplatten.
Grobstollige Offroad-Reifen sind essenziell, um auf losem Sand oder Schlamm den nötigen Grip zu bieten. Reifen mit klassischem City-Profil verlieren auf Schotter, Matsch und Waldwegen schnell die Haftung. Die Reifen von Offroad-E-Scootern sind daher in der Regel größer und robuster, was für besseren Grip und Stabilität auf unebenem Terrain sorgt.
Wer regelmäßig im Gelände fährt, sollte zudem auf die Verfügbarkeit von Ersatzreifen achten. Die meisten Offroad-Scooter mit echten Stollenreifen lassen sich auch problemlos auf Asphalt fahren – der Abroll-Komfort leidet jedoch leicht. Außerdem: Je größer der Reifen, desto mehr Unebenheiten gleicht er aus. Die aktuelle Königsklasse bietet 12 Zoll. 10 Zoll sind auch in Ordnung, darunter sollte man keinen Offroad-E-Scooter kaufen.
Die Akkukapazität von Offroad-E-Scootern variiert typischerweise zwischen 500 Wh und 1200 Wh. Sie beeinflusst vor allem Reichweite und Gewicht. Wer ausgedehnte Offroad-Touren plant, sollte einen Akku mit mindestens 700 Wh wählen. Die reale Reichweite kann je nach Modell und Fahrbedingungen zwischen 40 und 80 km variieren. Faktoren wie Fahrergewicht, Fahrstil, Terrain und Außentemperatur spielen eine entscheidende Rolle. Die Ladezeiten liegen in der Regel zwischen 4 und 10 Stunden – abhängig von der Akkukapazität und dem verwendeten Ladegerät. Wer den E-Scooter täglich nutzt, sollte schon beim Kauf auf die Ladezeit achten.
Sicherheit im Gelände erfordert mechanische oder hydraulische Scheibenbremsen in Kombination mit einer elektronischen Motorbremse (E-ABS). Nur so lassen sich auch bei Nässe oder auf losem Untergrund kurze Bremswege erreichen. Das Licht muss bei einem E-Scooter mit Straßenzulassung fest verbaut und blendfrei sein – die eKFV schreibt das zwingend vor.
Das Tragen eines Helms ist beim Fahren eines straßenzugelassenen E-Scooters nicht gesetzlich vorgeschrieben, wird jedoch dringend empfohlen, um das Risiko schwerer Verletzungen zu minimieren. Wer Wert auf maximale Sicherheit legt, greift zu einem Fahrradhelm mit MIPS-System oder einem speziellen E-Scooter-Helm.
Die Preisspanne bei Offroad-E-Scootern mit ABE ist groß. Solide Einsteiger-Modelle wie der Joyor Y8-S starten bei rund 500 Euro und bieten bereits ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Im Mittelfeld zwischen 700 und 900 Euro tummeln sich starke Modelle wie der Segway Ninebot Max G3 D oder der iScooter IX7 Pro. Wer das Maximum will, zahlt für Spitzen-Modelle wie den Navee XT5 Max oder den Vmax VX2 Hub über 1000 Euro. Für unter 400 Euro findet man kaum einen E-Scooter, der ernsthaft Offroad-tauglich ist – die Federung und der Motor sind dann meist zu schwach.
Offroad-E-Scooter ohne Straßenzulassung sind in Deutschland ausschließlich für Privatgelände gedacht und bieten höhere Geschwindigkeiten und stärkere Beschleunigungen. Außerdem fahren sie deutlich schneller als hierzulande erlaubt. E-Scooter mit Straßenzulassung sind dagegen auf 20 km/h gedrosselt und mit allen vorgeschriebenen Merkmalen ausgestattet. Wer beides will – legale Stadtfahrten und Spaß im Gelände – greift zu einem Offroad-E-Scooter mit ABE aus dieser Bestenliste.
Wer keinen Wert auf eine Straßenzulassung legt, kann auch zum Kugoo Kirin G3 (Testbericht) greifen. Dieser E-Scooter ist nicht nur günstig und hat eine hervorragende Federung, er fährt auf Wunsch auch lebensgefährliche 65 km/h.
Wer auch Offroad sicher mit seinem E-Roller unterwegs sein will, sollte neben einer stabilen Verarbeitung und einem starken Motor primär auf eine richtig gute Federung achten. Die wichtigste Erkenntnis aus unseren Tests: Ein guter Offroad-E-Scooter muss nicht über 1000 Euro kosten. Ab etwa 500 Euro bekommt man bereits Modelle mit ordentlicher Vollfederung, kräftigem Motor, großem Akku und Straßenzulassung (ABE).
Testsieger ist der starke Navee XT5 Max, dicht gefolgt vom smarten Segway Ninebot Max G3 D als Technologiesieger. Beim Preis-Leistungs-Sieger Joyor Y8-S stimmt das Gesamtpaket, und für brachiale Power sorgt der rasante iScooter IX7 Pro.
Noch mehr Informationen und die besten universell einsetzbaren Elektroscooter aus weit über 100 Einzeltests zeigen wir in unserer Top 10: Der beste E-Scooter im Test. Wer beim Kauf sparen will, dem empfehlen wir die Top 10: Der beste günstige E-Scooter im Test.
Matthias Sternkopf von 22.05.2026
Der Navee XT5 Max ist ein wuchtiger Offroad-E-Scooter mit 2200 W Spitzenleistung, 12-Zoll-Reifen und Vollfederung.
Navee hat sich als ernsthafte Alternative zu Platzhirschen wie Segway und Xiaomi etabliert. Der Navee ST3 Pro (Testbericht) überzeugt mit edler Optik und exzellenter Federung. Günstiger, aber ebenfalls stark ist der Navee GT3 Max (Testbericht) mit kräftigem Motor und attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit unter 600 Euro fast schon ein Schnäppchen: Der Navee N65i II (Testbericht) als Einstiegs-E-Scooter.
Der Offroad-Spezialist Navee XT5 Max setzt auf einen 2200-W-Motor, riesige 12-Zoll-Reifen und einen massiven Stahlrahmen. Damit positioniert er sich im Premium-Segment und greift Modelle wie den Segway Ninebot Max G3 D (Testbericht) direkt an.
Der Navee XT5 Max kostet aktuell ab 1099 Euro (Expert) – kein Schnäppchen, aber angesichts der Ausstattung ein faires Angebot. Wir haben den Offroad-Riesen getestet.
Der Aufbau geht schnell. Lenker aufsetzen, mit vier Schrauben fixieren, fertig. Es gibt aber einen Haken: Ohne App-Kopplung und Registrierung piept der XT5 Max penetrant.
Optisch ist der E-Scooter ein echter Hingucker mit auffallend kantigem Design in Offroad-Optik. Mit einer Länge von 136 cm überragt er die meisten Konkurrenten deutlich. Rote Akzente an Bremsen, Sicherungshebel, Kabeln und Streifen am Trittbrett lockern das grauschwarze Design auf. Lenkstange und Lenker sind mit Kunststoff verkleidet. Das verleiht dem XT5 Max etwas Futuristisches, fast schon Transformer-Style.
Die wuchtigen 12-Zoll-Reifen dominieren das Erscheinungsbild. Das Trittbrett misst stolze 21 cm in der Breite und bietet damit reichlich Platz für jede Standposition. Der Stahlrahmen wirkt unverwüstlich. Insgesamt erscheint der E-Scooter massiv und wuchtig – eben für den harten Geländeeinsatz konzipiert. Mit IPX6-Zertifizierung trotzt er auch starken Regenfällen.
Beeindruckend ist die maximale Zuladung von 150 kg – damit übertrifft der Navee XT5 Max die meisten Konkurrenten. Die Verarbeitung wirkt durchweg hochwertig. Nichts wackelt, nichts knarzt.
Der Klappmechanismus funktioniert solide. Ein Haken an der Lenkstange rastet in einer Öse am Trittbrett ein. Der Mechanismus wirkt stabil. Aufgeklappt misst der XT5 Max 136 × 63 × 141 cm. Gefaltet schrumpft er auf 135 × 63 × 66 cm, bleibt damit aber weiterhin sehr lang und sperrig. Das hohe Gewicht erschwert den Transport in Treppenhäusern und im ÖPNV erheblich. Denn mit rund 35 kg Eigengewicht spielt der E-Scooter in einer eigenen Liga.
Die breite Lenkstange liegt gut in der Hand und sorgt für präzise Kontrolle. Die hohe Position kommt großen Fahrern entgegen. Die Bedienelemente sitzen direkt neben den Griffen und sind auch während der Fahrt gut erreichbar.
Ein echtes Sicherheitsplus bieten die gut sichtbaren Frontblinker an den Lenkerenden. Das akustische Signal beim Blinken lässt sich bei Bedarf über die App abschalten.
Das LED-Display ist mit 5 Zoll für E-Scooter ungewöhnlich groß. Es zeigt Geschwindigkeit, Akkustand und Fahrmodus klar an. Die Ablesbarkeit ist auch bei Sonnenschein gut.
Das 9-W-Frontlicht leuchtet die Fahrbahn kräftig aus – deutlich heller als bei vielen günstigen E-Scootern. Der Abstrahlwinkel ist allerdings fix und lässt sich nicht verstellen. Das automatische Einschalten bei Dunkelheit muss zunächst per App aktiviert werden. Das Rücklicht leuchtet beim Bremsen zusätzlich auf und warnt nachfolgende Verkehrsteilnehmer.
Die Navee-App ist Pflicht – ohne Registrierung verweigert der E-Scooter den Dienst. Hat man diese Hürde genommen, bietet sie jedoch einen beachtenswerten Mehrwert.
Vier Fahrmodi stehen zur Auswahl: Gehmodus, D (Standard), S (Sport) und Boost. Die Rekuperation lässt sich anpassen. Die Startgeschwindigkeit kann zwischen 3, 4 und 5 km/h gewählt werden.
Praktisch sind das geplante Laden und ein aktivierbarer Batteriesparmodus, der die Geschwindigkeit unter einer bestimmten Akkuladung begrenzt. Detaillierte Fahrstatistiken zeigt die App ebenfalls an. Als Diebstahlschutz lässt sich ein direkt am E-Scooter einzugebender PIN-Code aktivieren. Alternativ funktioniert die Entsperrung per Bluetooth. Bei Bedarf kann der Fahrer die Traktionskontrolle deaktivieren.
Apple-Nutzer freuen sich über die Integration in das „Wo ist?“-Netzwerk – so lässt sich der E-Scooter im Notfall orten. OTA-Updates spielt die App ebenfalls ein. Insgesamt ist sie umfangreich und durchdacht, der Registrierungszwang bleibt aber ein Wermutstropfen.
Sobald man auf das großzügige Trittbrett steigt, vermittelt der Navee XT5 Max sofort ein sicheres Gefühl. Die enorme Standfläche bietet Platz für jede Fußposition. Der hohe Lenker und die breite Spur sorgen für eine bequeme Fahrhaltung. Besonders große Personen profitieren davon. Für kleinere Fahrer könnte der Riese hingegen zu groß und schwer ausfallen.
Das Herzstück ist sein Heckmotor mit beeindruckenden 2200 W Spitzenleistung. Im Boost-Modus ist die Beschleunigung schlicht brachial. Wer nicht aufpasst, hebt vorne ab. Trotzdem lässt sich die Leistung über den Daumengriff erstaunlich fein dosieren. Steigungen meistert der Motor souverän – Navee gibt bis zu 32 % an. In der Praxis hängt das stark vom Fahrergewicht ab, aber selbst bei steileren Anstiegen geht dem E-Scooter nicht so schnell die Puste aus. Der Hinterradantrieb verbessert die Traktion beim Beschleunigen spürbar, eine Traktionskontrolle sorgt für zusätzliche Sicherheit.
Ein echtes Highlight ist die Vollfederung. Statt einer einfachen Federgabel setzt Navee auf eine ausgeklügelte Dämpferarm-Konstruktion an beiden Rädern. Diese arbeitet besser als die meisten Federungen, die wir bisher in E-Scootern erlebt haben. Bordsteine, Schlaglöcher und Kopfsteinpflaster verlieren ihren Schrecken. Für sehr leichte Fahrer ist die Federung etwas zu hart abgestimmt. Personen ab 85 kg dürften sich aber rundum wohlfühlen.
Die großen 12-Zoll-Reifen verbessern die Fahrstabilität auf schlechten Wegen zusätzlich. Der Komfort ist klar besser als bei typischen 10-Zoll-Stadt-Scootern. Auch auf Schotter und Kopfsteinpflaster bleibt der XT5 Max jederzeit kontrollierbar. Der Geradeauslauf ist sehr stabil, der breite Lenker verbessert die Kontrolle weiter.
Das hohe Gewicht von 35 kg hat zwei Seiten. Es erhöht die Fahrstabilität bei höheren Geschwindigkeiten spürbar, verschlechtert aber die Wendigkeit. Im Stand lässt sich der Lenker nicht voll einschlagen. Dadurch wird es schwierig, den E-Scooter bei langsamer Fahrt durch enge Kurven zu manövrieren.
Vorne und hinten verbaut Navee Scheibenbremsen mit etwa 130 mm Durchmesser. Zusätzlich gibt es ein elektronisches E-ABS, das ein Blockieren der Räder verhindert. Beim Bremsen gewinnt der E-Scooter durch Rekuperation Energie zurück. Die Bremsen sind bissig abgestimmt und packen ordentlich zu. Eine kurze Eingewöhnungsphase ist daher sinnvoll. Wer beim ersten Versuch zu beherzt zugreift, riskiert einen ungeplanten Abstieg.
Mit 899 Wh fällt der Akku üppig aus. Navee verspricht eine Reichweite von bis zu 110 km unter Laborbedingungen. Diese Bedingungen sind realitätsfern: konstantes Tempo um 15 km/h, ein leichter Fahrer von 75 kg, ebene Strecke, optimale Außentemperatur um 25 °C und perfekter Reifendruck. In der Realität sieht es anders aus. Bei flotter Fahrweise mit über 20 km/h, hügeligem Gelände, kühlerem Wetter und durchschnittlichem Fahrergewicht sind eher 45 bis 65 km realistisch. Das ist trotzdem ein hervorragender Wert.
Die Ladezeit mit dem Standardladegerät beträgt 5 bis 6 Stunden. Wer es eilig hat, greift zum optionalen Schnellladegerät, das die Ladezeit auf etwa 2 Stunden verkürzt. Der Akku ist fest eingebaut – ein Wechsel ist nicht möglich. Optional bietet Navee einen Zusatzakku an, der die Reichweite um rund 50 Prozent erweitert.
Der Navee XT5 Max kostet aktuell ab 1099 Euro (Expert) und positioniert sich damit im Premium-Segment. Angesichts der starken Ausstattung mit 2200-W-Motor, 12-Zoll-Reifen, Vollfederung und großem Akku ist der Preis fair. Vergleichbare Modelle wie der Vmax VX2 Hub (Testbericht) kosten ähnlich viel, bieten aber weniger Motorleistung und einen kleineren Akku.
Der Navee XT5 Max ist ein beeindruckender E-Scooter für alle, die Power, Komfort und Offroad-Tauglichkeit suchen. Der 2200-W-Motor liefert brachiale Beschleunigung. Die Vollfederung mit Dämpferarm-Konstruktion macht selbst grobe Wege erträglich. Die 12-Zoll-Reifen sorgen für Stabilität auch auf schwierigem Untergrund. Hinzu kommen die hohe Zuladung von 150 kg, das große 5-Zoll-Display und die helle Beleuchtung mit 9-W-Frontlicht. Auch der 899-Wh-Akku überzeugt mit realistisch 45 bis 65 km Reichweite – optional sogar mit Zusatzakku erweiterbar.
Kritikpunkte gibt es trotzdem. Das hohe Gewicht von 35 kg macht den Transport zur Tortur. Zusammengeklappt bleibt der E-Scooter sperrig. Der Lenker lässt sich im Stand nicht voll einschlagen. Für kleine Fahrer ist er möglicherweise zu wuchtig. Der Registrierungszwang nervt, und die Federung ist für sehr leichte Personen etwas zu hart.
Wer einen kompakten Pendler-Scooter sucht, ist hier falsch. Wer aber einen kraftvollen Begleiter für Stadt und Gelände will, bekommt für 1099 Euro ein hervorragendes Gesamtpaket.
Matthias Sternkopf von 19.05.2025
Der Segway Ninebot Max G3 D ist ein würdiger Nachfolger des G2 D und setzt im Test neue Maßstäbe mit starkem Motor, toller Federung und smarten Funktionen.
Segway dominiert den E-Scooter-Markt seit Jahren mit hochwertigen Modellen. Der Ninebot Max G2 D führte lange unsere Bestenliste an und überzeugte mit seiner Reichweite, dem integrierten Ladegerät und dem ausgezeichneten Fahrverhalten. Mit dem neuen G3 D legt Segway die Messlatte noch höher.
Im Vergleich zum Vorgänger G2 D bietet der G3 D zahlreiche Verbesserungen: Statt einer einfachen Federung kommt nun eine vollständige hydraulische Federung zum Einsatz. Der Motor wurde von 900 Watt Spitzenleistung auf beeindruckende 2000 Watt aufgerüstet. Neu ist auch das integrierte Navigationssystem, das den Fahrer sicher ans Ziel führt. Zudem wurde die Akkulaufzeit optimiert.
Gegenüber dem ZT3 Pro (Testbericht), der mit seiner hochwertigen Verarbeitung, dem 1600-Watt-Motor und der Vollfederung punktet, kann der G3 D in fast allen Bereichen mithalten oder ihn sogar übertreffen. Der G3 D bietet einen noch stärkeren 2000-Watt-Motor und ist mit 24,6 kg etwas leichter als der fast 30 kg schwere ZT3 Pro. Beide E-Scooter verfügen über große Reifen (11 Zoll), umfangreiche App-Funktionen und Apple-Find-My-Integration.
Der Registrierungszwang für die App bleibt bei Segway bestehen – ein kleiner Wermutstropfen in einem ansonsten hervorragenden Gesamtpaket. Für 870 Euro (Proshop) bekommt man ein Kraftpaket, das kaum Wünsche offenlässt.
Der Aufbau des Segway Ninebot Max G3 D gestaltet sich erfreulich einfach: Vier Schrauben fixieren den Lenker, zwei weitere das Nummernschild – fertig! Danach empfiehlt es sich, alle Schrauben und den Luftdruck zu prüfen. Wir raten außerdem dringend zum Helmtragen beim Fahren. Im Standardlieferumfang enthalten sind der E-Scooter selbst und ein Kabel für das integrierte Schnellladegerät. Wer auf zusätzliches Zubehör wie den optionalen 460-Wh-Akku oder das DC-Ladegerät hofft, muss sich bis Q3 2025 gedulden.
Optisch zeigt sich der G3 D in einem professionellen, funktionalen Design mit klaren Linien und mattschwarzer Oberfläche. Der E-Scooter wirkt massiv und haltbar, wenig filigran, aber dafür umso solider. Das silberne Segway-Logo auf der Lenkstange setzt einen dezenten Kontrast zur dunklen Grundfarbe. Rote Akzente wie das Bremskabel, die roten Bremsen und dezente rote Striche auf dem Trittbrett lockern das ansonsten schlichte Design etwas auf. Der Look ist professionell und wenig verspielt – eben ein E-Scooter für Erwachsene, nicht für Kinder.
Die Verarbeitungsqualität ist erstklassig und übertrifft sogar den bereits gut verarbeiteten G2 D. Hier wackelt nichts, knarzt nichts – alles wirkt wie aus einem Guss. Die Materialqualität ist durchweg hoch, jedes Detail sorgfältig ausgeführt. Mit einer Wasserbeständigkeit von IPX6 für das Gehäuse und IPX7 für den Akku ist der E-Scooter gut gegen Spritzwasser und kurzes Eintauchen geschützt – perfekt für Fahrten bei leichtem Regen. Die maximale Tragfähigkeit beträgt beeindruckende 130 kg, was den E-Scooter auch für schwerere Fahrer attraktiv macht.
Besonders praktisch im Alltag: An der Lenkstange befindet sich ein Haken für Beutel oder Tüten – ideal für den schnellen Einkauf auf dem Heimweg. Die 11-Zoll großen, schlauchlosen Luftreifen kommen mit einer selbstabdichtenden Gelschicht, die Löcher bis zu 4 mm eigenständig repariert. Diese Technologie reduziert das Risiko von Reifenpannen erheblich.
Mit knapp 25 kg ist der G3 D allerdings kein Leichtgewicht. Wer den E-Scooter regelmäßig in den Kofferraum heben, Treppen hinauftragen oder zum Laden in die Wohnung bringen muss, sollte diesen Punkt bedenken. Zum Vergleich: Der ZT3 Pro wiegt mit fast 30 kg noch mehr, was den G3 D im direkten Vergleich fast schon schlank erscheinen lässt – alles eine Frage der Perspektive.
Der Lenker des Segway Ninebot Max G3 D ist ergonomisch geformt und bietet eine angenehme Griffposition. Obwohl er nicht in der Höhe verstellbar ist, passt er gut für mittlere bis große Personen. Die Bedienelemente sind durchdacht platziert und auch blind erreichbar – ein wichtiger Sicherheitsaspekt, der es ermöglicht, den Blick stets auf die Straße gerichtet zu halten. Clever: Eine der Tasten kann frei belegt werden, was eine individuelle Anpassung an die eigenen Bedürfnisse erlaubt. So kann man etwa den Boost-Modus, die Lichtsteuerung oder andere häufig genutzte Funktionen auf Knopfdruck aktivieren.
Das 2,4-Zoll-Smart-TFT-Farbdisplay ist ein echtes Highlight und gehört zu den schönsten Displays, die wir je an einem E-Scooter gesehen haben. Es ist elegant in den Lenker integriert und zeigt alle wichtigen Informationen auf einen Blick: aktuelle Geschwindigkeit, Akkustand in Prozent (nicht nur als Balkenanzeige), gewählter Fahrmodus und zurückgelegte Strecke. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist es zwar nicht perfekt ablesbar, aber immer noch ausreichend gut zu erkennen. Die Darstellung ist klar strukturiert und auch während der Fahrt gut zu erfassen.
Der absolute Clou des Displays ist die integrierte Navigation mit dem Kartendienst Here. Im Test funktionierte diese Funktion tadellos und zeigte zuverlässig Richtungspfeile, Entfernungsanzeigen und sogar Straßennamen an. Dies ist ein echter Mehrwert gegenüber vielen Konkurrenzmodellen, bei denen man für die Navigation zusätzlich ein Smartphone benötigt. Schade ist allerdings, dass kein USB-A- oder USB-C-Port zum Laden von Endgeräten vorhanden ist – das wäre die perfekte Ergänzung zum Navigationssystem gewesen.
Die Beleuchtung des G3 D wirkt durchdacht. Das 6-Watt-LED-Frontlicht ist beeindruckend hell und bietet auch bei Dunkelheit eine gute Sicht. Es kann in der Höhe variiert werden, um den Abstrahlwinkel optimal einzustellen, und schaltet sich bei Dunkelheit automatisch ein. Das rote Rücklicht dient gleichzeitig als Bremslicht.
Die integrierten Blinker an den Enden des Lenkers erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr. Ein akustisches Signal beim Blinken erinnert daran, den Blinker nach dem Abbiegen wieder auszuschalten – diese Funktion lässt sich bei Bedarf über die App deaktivieren. Schade ist allerdings, dass keine zusätzlichen Blinker am Heck verbaut wurden, was die Sichtbarkeit für nachfolgende Verkehrsteilnehmer noch weiter verbessert hätte.
Die Segway Mobility App ist richtig gut, allerdings ist ihre Installation, wie bei anderen Segway-E-Scootern auch, Pflicht. Verfügbar für iOS und Android bietet sie ein übersichtliches Interface mit logisch strukturierten Menüs. Die Ersteinrichtung erfolgt schnell – alle Funktionen sind sinnvoll angeordnet und leicht zu finden. Im Gegensatz zu vielen anderen Hersteller-Apps, die oft unausgereift oder überladen wirken, hat Segway hier eine Lösung geschaffen, die das Nutzererlebnis tatsächlich verbessert und nicht verkompliziert.
Die Kernfunktionen der App umfassen die umfassende Überwachung des Fahrstatus. Neben Geschwindigkeit, Akkustand und zurückgelegter Strecke werden auch detaillierte Statistiken zu Fahrten angezeigt. Die App erlaubt die Anpassung der Fahrmodi an persönliche Vorlieben. Das Ladelimit kann eingestellt werden, um die Akkulebensdauer zu verlängern. Auch die Stärke der Energierückgewinnung beim Bremsen lässt sich individuell anpassen.
Das Sicherheitspaket der App ist beeindruckend umfangreich. Die Bluetooth-basierte Sperrtechnologie erkennt, wenn sich der Besitzer nähert, und entsperrt den Scooter automatisch – eine Art „Keyless Go“ für den E-Scooter. Alternativ funktioniert auch ein Code direkt am E-Scooter zur Entsperrung. Bei unerlaubter Bewegung kann die App einen Alarm auslösen und den Fahrer benachrichtigen. Apple-Nutzer profitieren zudem von der Integration mit „Find My“ – so lässt sich der Scooter bei Verlust oder Diebstahl orten. Die Toneffekte des E-Scooters, wie das akustische Signal beim Blinken, können über die App ein- oder ausgeschaltet werden.
Ein herausragendes Feature ist die integrierte Navigation mit dem Kartendienst Here. Nach Eingabe des Ziels werden die Anweisungen direkt auf dem Display des E-Scooters angezeigt – mit Pfeilen, Entfernungsanzeigen und Straßennamen. Im Test funktionierte diese Funktion tadellos und führte zuverlässig ans Ziel.
Einziger Wermutstropfen bleibt der Registrierungszwang bei der ersten Nutzung – ein kleines Ärgernis in einer ansonsten hervorragenden App, die in puncto Funktionsumfang und Benutzerfreundlichkeit neue Maßstäbe setzt.
Der Fahrspaß mit dem Segway Ninebot Max G3 D beginnt bereits beim ersten Tritt auf das großzügig dimensionierte Trittbrett. Es bietet ausreichend Platz für verschiedene Standpositionen und vermittelt sofort ein sicheres Gefühl. Das hintere Schutzblech macht einen robusten Eindruck und hält auch versehentlichen Tritten stand. Mit einer maximalen Zuladung von 130 kg ist der E-Scooter für ein breites Spektrum an Fahrern geeignet.
Ein Highlight ist die doppelte hydraulische Federung an Vorder- und Hinterrad. Sie nimmt holprigen Pflastersteinen den Schrecken und macht Fahrten auf unebenem Terrain zum Kinderspiel. Die Federung kann an das Fahrergewicht angepasst werden.
Die 11-Zoll-Luftreifen tragen zusätzlich zum Fahrkomfort bei. Das Reifenprofil ist für Straßenfahrten optimiert, bietet aber auch auf leichteren Offroad-Strecken ausreichend Grip. Die Reifen rollen ruhig und schlucken viele Unebenheiten weg, was besonders bei längeren Fahrten den Komfort deutlich erhöht.
Trotz des stattlichen Eigengewichts zeigt sich der G3 D erstaunlich wendig und agil. Kurven lassen sich präzise nehmen, und auch bei engen Wendemanövern behält man stets die volle Kontrolle. Das Trittbrett sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt, was die Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten verbessert. Gleichzeitig bietet der E-Scooter genug Bodenfreiheit, um problemlos über kleinere Hindernisse wie abgesenkte Bordsteinkanten zu rollen.
Der Motor ist ein echtes Biest! 500 Watt Nennleistung (Deutschland-konform) und 2000 Watt Spitzenleistung katapultieren jeden Fahrer in kürzerester Zeit auf 20 km/h. Steigungen meistert er ohne zu schnaufen. Der Heckantrieb läuft angenehm ruhig.
Der Boost-Modus ist brutal: Per App freischaltbar und auf die programmierbare Taste legbar, liefert er volle Power auf Knopfdruck. Achtung: Nach vorne lehnen und festhalten, sonst droht ein unfreiwilliger Wheelie-Stunt! Im Test erweist sich dieser Motor als der stärkste, den wir bisher getestet haben.
Das Bremssystem mit doppelten Scheibenbremsen vorne und hinten plus elektronischer Hinterradbremse verzögert zuverlässig. Selbst bei höheren Geschwindigkeiten steht man schnell und sicher.
Mit 597 Wh Kapazität verspricht der Akku laut Hersteller bis zu 80 km Reichweite (bei 75 kg, 15 km/h, 25 °C) oder 75 km bei Vollgas. Im echten Leben mit mehr Gewicht, kälterem Wetter, Hügeln und häufigem Stop-&-Go rechnet man besser konservativer.
Ab Q3 2025 soll ein zusätzlicher 460-Wh-Akku die Reichweite auf bis zu 135 km steigern. Das integrierte Netzteil braucht nur ein Kabel – ideal für Reisen und ein Feature, das wir schon beim Vorgänger liebten. Ladezeit: 3,5 Stunden, mit optionalem DC-Ladegerät nur 2,5 Stunden. Das intelligente Batteriemanagement schützt vor Überladung und Tiefentladung.