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07.09.2026
14:24 Uhr
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Die Partei könnte Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten machen – auch wenn sie offiziell eine unabhängige Person im Amt bevorzugt. Doch die Gemeinsamkeiten mit der AfD sind offenkundig.

Auffällige Nähe: Claudia Wittig (li.), BSW-Spitzenkandidatin in Sachsen-Anhalt, und die AfD-Bundesvorsitzende Alice Weidel.
Jan Woitas/dpa
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat es in Sachsen-Anhalt nicht nur überraschend in den Landtag geschafft, der Partei ist zudem die Rolle des potenziellen Königsmachers zugewachsen. Drohte sie bei einem Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde auch bundesweit in der Bedeutungslosigkeit zu versinken, sind jetzt alle Augen auf sie gerichtet. „Das Comeback des BSW hat begonnen“, sagte Parteigründerin Sahra Wagenknecht am Montag.
Drei Mandate fehlen Ulrich Siegmund, um in Sachsen-Anhalt zum ersten AfD-Ministerpräsidenten zu werden. Am Wahlabend deutet er ein Gedankenspiel an, bei dem auch die CDU eine Rolle spielt.
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