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19.08.2026
09:30 Uhr
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Alpinisten am Mont Blanc mussten ihre Hubschrauberrettung selbst bezahlen, nachdem ein Bürgermeister zwei Hütten wegen lebensgefährlichen Steinschlags gesperrt hatte. Was macht den Rathauschef so wütend?

Am Mont Blanc, mit 4807 Metern der höchste Berg der Alpen, sind vergangene Woche zwei Schutzhütten wegen Steinschlaggefahr gesperrt worden. Angeordnet hat das Jean-Marc Peillex, seit 25 Jahren Bürgermeister der zuständigen Gemeinde Saint-Gervais: Es sei lebensgefährlich, die Rinne „Grand Couloir du Goûter“ zu queren, eine Schlüsselstelle beim Aufstieg über den Normalweg. Wegen der Trockenheit und der Hitze habe sich das Gestein zu sehr gelockert. Bergsteiger, die sich auf der Route befanden, müssen ihre Rettung per Hubschrauber nun selbst zahlen. Zwischen der Gemeinde und dem Präsidenten des französischen Alpenvereins ist darüber ein heftiger Streit entbrannt.
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