SZ 09.03.2026
13:05 Uhr

(+) Andrea Rothfuss bei den Paralympics: Der weite Weg aus den Depressionen


Lange sah es nicht danach aus, als würde Andrea Rothfuss ihrem Körper noch ein Skirennen abringen können. Doch sie suchte sich Hilfe, als nichts mehr ging – und beweist, dass sich Geduld im Leistungssport auszahlen kann.

(+) Andrea Rothfuss bei den Paralympics: Der weite Weg aus den Depressionen
Große Freude im Ziel: Andrea Rothfuss wurde nach langer Pause Vierte im Super-G. Linnea Rheborg/Getty Images

Um 9.36 Uhr schob sich Andrea Rothfuss auf die Tofana-Piste von Cortina d’Ampezzo, und schon das kam einem kleinen Wunder gleich: dass sie hier am Montagmorgen überhaupt an den Start gehen konnte. Das muss man erst mal schaffen, über 20 Jahre bei allen Paralympischen Winterspielen dabei zu sein, angefangen 2006 in Turin. 36 Jahre alt ist die Schwarzwälderin inzwischen, 14 Medaillen sind im Laufe ihrer Para-Karriere zusammengekommen. Und nun: noch einmal Spiele in Italien.

Athleten mit nur einem Ski machten einst das Para-Skifahren populär. Heute fühlen sie sich durch die Regeln an den Rand gedrängt. Über die Unmöglichkeit, bei den Paralympics Behinderungen „gerecht“ zu vergleichen.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: