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04.04.2026
13:07 Uhr
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Seit 1. April dürfen Tankstellen nur noch einmal pro Tag die Preise erhöhen. Dreimal ging es seither kräftig nach oben – und die Regierung sieht sich unter Druck, rasch neue Ideen zu entwickeln.

In Rheydt, heute ein Stadtteil von Mönchengladbach, ging 1963 die erste Selbstbedienungs-Zapfsäule an einer Tankstelle in Betrieb. Kunden erhielten nach Einwurf eines Fünf-Mark-Stückes 8,9 Liter Kraftstoff. Wolfgang Hub/DPA
Es ist fünf vor zwölf in Deutschland – und das halbe Land starrt wie gebannt auf die riesigen Preistafeln an den Tankstellen, deren Werte seit Tagen genau zur Mittagszeit immer weiter steigen. 2,12 Euro, 2,29 Euro, 2,37 Euro, solche und ähnliche Zahlen sieht man derzeit überall. Weit ist es nicht mehr bis zu jener Marke von 2,50 Euro, die die Grünen schon 1998 forderten und sich damit beinahe um den Erfolg bei der anstehenden Bundestagswahl gebracht hätten.
Reiner Haseloff, langjähriger Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, über die Erfolgsaussichten der AfD bei der Landtagswahl im Herbst, die Ernüchterung vieler Ostdeutscher und seine ausufernde Bibliothek.
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