SZ 26.04.2026
17:21 Uhr

(+) Besuch von Charles III. in Washington: Vergoldete Retourkutsche


Eine besondere Beziehung: Der britische König besucht US-Präsident Trump und soll sogar im Kongress sprechen. Dass hier ein Erdöl-Lobbyist und ein Ökologe aufeinandertreffen, dürfte nicht die einzige Konfliktquelle sein.

(+) Besuch von Charles III. in Washington: Vergoldete Retourkutsche
Im September 2025 wurde Donald Trump mit Pomp von den britischen Royals empfangen, inklusive Fahrt in der vergoldeten Kutsche mit König Charles III. (links). WPA Pool/Getty Images

Ein König kommt nach Washington, ein echter König. Im Weißen Haus regiert ein Mann, der sich gerne wie ein König benimmt, weshalb in den USA seit einiger Zeit unter dem Motto „No Kings“ gegen Donald Trump demonstriert wird. Aber jetzt reist King Charles III. aus Großbritannien an, für vier Tage – in dem Jahr, in dem die ehemalige Kolonie den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit feiert. Am 4. Juli 1776 war der Rauswurf der Monarchie aus Übersee besiegelt worden.

Der US-Präsident inszeniert sich als christlicher Kriegsherr – und glaubt über den Glauben mehr zu wissen als der Papst. Das halten auch viele seiner Anhänger nicht mehr für gottgefällig.

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