|
10.03.2026
14:06 Uhr
|
Die Schweizer Bundespolizei hat die Finanzen der Barbetreiber von Crans-Montana durchforstet und ist auf ein Geflecht von Konten und Hypotheken gestoßen. Haben die Morettis beim Aufbau ihres kleinen Gastro-Imperiums getrickst und getäuscht?

Nach der Brandkatastrophe in der Bar „Le Constellation“ in Crans-Montana, bei der am Neujahrstag 41 Menschen ums Leben kamen und mehr als 100 schwer verletzt wurden, geraten neben den Sicherheitsvorkehrungen des Lokals nun auch die finanziellen Aktivitäten der Betreiber in den Fokus der Ermittlungen. Es besteht laut dem Bundesamt für Polizei/Fedpol unter anderem der Verdacht auf Geldwäscherei – so der Schweizer Begriff, in Deutschland würde man es „Geldwäsche“ nennen. Die Behörde spricht zudem von einem „Ponzi-ähnlichen System“ (Schneeballsystem), bei dem neue Kredite aufgenommen wurden, um bestehende Verpflichtungen zu finanzieren und gleichzeitig nach außen den Eindruck wirtschaftlichen Erfolgs zu erwecken.
Sechs Wochen nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana entlädt sich die Wut der Angehörigen auf die Betreiber der Bar „Le Constellation“. Das dürfte auch mit neuen Fotos zu tun haben, die erstmals das ganze Ausmaß der Zerstörung zeigen.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: