|
25.09.2026
18:49 Uhr
|
Die zweite Staffel der sehenswerten ZDF-Doku-Serie „Inside CDU“ zeigt den dramatischen Verfall der Partei. Wer Wahlkämpfer sieht, die von den Bürgern beschimpft werden, ahnt: Ein bloßer Austausch des Kanzlers wird nicht reichen.

Staffel 2 „Inside CDU“: Hier in vorderster Reihe mit Bundeskanzler Friedrich Merz (l.), Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Mathias Middelhoff, dem stellvertretenden Fraktionsvoristzendern der Union.
Elbmotion Filmproduktion
Es ist eine ganz kurze Szene, in der zwar gelacht wird, die aber in Wirklichkeit gar nicht lustig ist. Carsten Linnemann ist vor wenigen Tagen als neuer Gesundheitsminister zu Gast auf dem Apothekertag in München. Und als er ans Rednerpult tritt, sagt er: „Ich bin froh, dass sie mich eingeladen haben. Sie waren sehr nett zu mir. Ich komme also nächstes Jahr wieder“. Da setzt im Publikum Gelächter ein, gemischt mit schüchternem Beifall. Und auch Linnemann muss bei seinen Worten kurz lachen. Weil er genau wie das Publikum weiß: Ob es diese Regierung, diesen Kanzler, im nächsten Jahr noch geben wird, ist völlig ungewiss.
Der WDR will als gutes Vorbild für das Sparen in der ARD vorangehen und in den nächsten Jahren 300 seiner 600 Programme streichen. Nun ist bekannt, was als Erstes verschwindet.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: