|
13.10.2026
16:18 Uhr
|
Stopp der Ukraine-Hilfen, Ende der Russland-Sanktionen: Die AfD übt in einer Sondersitzung in Sachsen-Anhalt mal eben den Umsturz des europäischen Staatensystems. Merkt noch jemand was?

Es war einmal in Sachsen-Anhalt: AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund (re.) gratuliert seinem Parteifreund Tobias Rausch nach dessen Wahl zum Landtagspräsidenten.
Jan Woitas/dpa pool
Am Mittwoch kommt in einer Sondersitzung des soeben konstituierten Landtags von Sachsen-Anhalt ein gemeinsamer Antrag von AfD und BSW zur Abstimmung, dessen Inhalt, würde er umgesetzt, nicht weniger bedeuten würde als einen Umsturz im europäischen Staatensystem. Die Eingliederung erst der westlichen Bundesrepublik, dann des gesamten Deutschlands in die politische Neuordnung der Nachkriegszeit würde rückabgewickelt. Achtzig Jahre deutscher Außenpolitik seit Konrad Adenauer wären damit ausgelöscht.
Das Landtagspräsidium von Sachsen-Anhalt diffamiert die jüdischen Studierenden, die Hans-Thomas Tillschneider am Betreten der Synagoge in Halle gehindert haben. Es war ein schwerwiegender Fehler, der Partei diesen Posten zu überlassen.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: