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21.09.2026
20:22 Uhr
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Die Linke wird immer weiblicher, rechte Parteien männlicher. Dafür gibt es Gründe – deren politisches Potenzial womöglich noch gar nicht ausgeschöpft ist.

Simone Oldenburg, die Spitzenkandidatin der Linken für Mecklenburg-Vorpommern, die Berliner Spitzenkandidatin Elif Eralp und die Co-Parteivorsitzende Ines Schwerdtner.
Liesa Johannssen/Reuters
Blättert man diverse Parteiprogramme durch, kommt man wahrscheinlich nicht sofort darauf, aber: 51,4 Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland sind Frauen. Wenn diese Frauen wählen, treffen sie andere Entscheidungen als Männer, darüber sollten sich Parteien Gedanken machen. Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung hat dazu eine im vergangenen Jahr veröffentlichte Studie erstellen lassen: „Die Polarisierung der Geschlechter: Der moderne Gender-Gap im Wahlverhalten bis 2025.“ Das Kapitel über das Wahlverhalten junger Frauen trägt den schönen Titel „Off the Charts“. Es sprengt jede Statistik.
Was sehen wir, wenn wir nach Fernost schauen? Unsere Korrespondentin lebt seit zehn Jahren in China und weiß nicht, woran sie mehr verzweifelt: an der autoritären Wende im Land – oder am unbedarften Blick der Deutschen darauf.
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