SZ 30.04.2026
17:07 Uhr

(+) Debatte: Was soll das eigentlich sein, ein Influencer?


Warum viele Medien nicht auf Augenhöhe über die digitale Welt berichten – und nicht jede kleine Online-Aufregung ein „Shitstorm“ genannt werden sollte. Ein Plädoyer für mehr Genauigkeit in der Sprache für „das Internet“.

(+) Debatte: Was soll das eigentlich sein, ein Influencer?
Die Liste an Social-Media-Plattformen ist beinahe endlos, der Begriff „Social Media“ deshalb mehr als schwammig. Imago/Wikicomons/Collage:SZ

Das Internet und seine Nutzer, sie stehen nicht gut da in diesen Zeiten. „Aber wie geht es den Influencern in Dubai?“, spöttelte die Süddeutsche Zeitung nach Beginn des Iran-Krieges, der Spiegel berichtete aus dem Outback: „Australien überprüft Visastatus von Influencerin wegen Wombatbaby-Videos“ und „Influencer ringt mit Krokodil – Behörden leiten Ermittlungen ein“. Und die Rheinische Post vermeldete: „Influencer aus Wesel schimpft über Vollzeitjob – ‚Das ist doch Quatsch‘“.

Wer in Putins Reich Serien wie „Game of Thrones“, „Euphoria“ oder die „Sopranos“ schaut, vermisst entscheidende Szenen und gar Figuren. Was wird rausgeschnitten, von wem und warum? Eine Datenanalyse.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: