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17.09.2026
11:24 Uhr
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Der neue Bundestrainer beruft für die kommenden vier Länderspiele gleich zwei komplette Kader. Dabei sind auch weitgehend unbekannte Spieler wie Vitaly Janelt und Mika Baur.

Bundestrainer Jürgen Klopp bei der Pressekonferenz anlässlich der Nominierung seines ersten DFB-Kaders.
Alex Grimm/Getty Images
Radikale Erneuerung mit gleich zwei Kadern und 16 möglichen Debütanten: Jürgen Klopp startet seine Fußball-Revolution mit jeder Menge Überraschungen. Für Deniz Undav oder Leroy Sané hat der neue Bundestrainer keinen Platz mehr, dafür berief er zahlreiche frische Gesichter in das insgesamt 44-köpfige Aufgebot für sein Debüt mit vier Partien in der Nations League.
Ganz neu in den beiden Kadern für je zwei Spiele sind Hennes Behrens vom FC Augsburg, die Freiburger Max Rosenfelder, Philipp Treu, Yannik Engelhardt und Derry Scherhant, Bambasé Conté (TSG Hoffenheim), Younes Ebnoutalib von Eintracht Frankfurt, Finn Jeltsch (VfB Stuttgart), der Elversberger Felix Keidel sowie Vitaly Janelt (FC Brentford) und Mika Baur von Celtic Glasgow.
Ein extrabreiter Kader voller Überraschungen: Schon vor der ersten Nominierung von Bundestrainer Jürgen Klopp stehen einige Veränderungen fest. Eine erstaunliche Rolle spielt die SV Elversberg.
Dafür verzichtet Klopp neben Undav und Sané auch auf Oliver Baumann, den verletzten Leon Goretzka, Pascal Groß, den angeschlagenen Angelo Stiller sowie Jamie Leweling. Manuel Neuer und Antonio Rüdiger waren nach dem neuerlichen WM-Desaster zurückgetreten. Noch 15 Turnierverlierer um Kapitän Joshua Kimmich sind dabei. Und gleich fünf Torhüter, darunter erstmals seit 15 Monaten die vorläufig neue Nummer 1 Marc-André ter Stegen.
Klopp plant ein Jobsharing-Modell mit Spielerwechsel nach der zweiten Partie. Der Kader eins mit ter Stegen, den genesenen Nico Schlotterbeck, Serge Gnabry, Lennart Karl und Jamal Musiala sowie Kimmich und Kai Havertz bestreitet die Duelle mit den Niederlanden in Amsterdam am 24. September und drei Tage darauf gegen Griechenland in Augsburg.
Kader zwei um Florian Wirtz, Saïd El Mala und Nick Woltemade absolviert dann die Länderspiele gegen Serbien in München am 1. Oktober und drei Tage später gegen Griechenland in Thessaloniki. Nico Schlotterbeck, Serge Gnabry, Jamal Musiala, die alle länger verletzt waren, und Finn Dahmen sollen beiden Kadern angehören.
Die Aufgebote:
Der DFB-Kader gegen die Niederlande und Griechenland:
Tor: Finn Dahmen (FC Augsburg), Alexander Nübel (Beşiktaş), Marc-André ter Stegen (Ajax Amsterdam)
Abwehr: Hennes Behrens (FC Augsburg), Yann Aurel Bisseck (Inter Mailand), Nathaniel Brown (Bayern München), Max Rosenfelder (SC Freiburg), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Jonathan Tah (Bayern München), Philipp Treu (SC Freiburg), Josha Vagnoman (VfB Stuttgart)
Mittelfeld: Nadiem Amiri (FSV Mainz 05), Bambasé Conté (TSG Hoffenheim), Yannik Engelhardt (SC Freiburg), Chris Führich (VfB Stuttgart), Serge Gnabry (Bayern München), Lennart Karl (Bayern München), Joshua Kimmich (Bayern München), Jamal Musiala (Bayern München), Felix Nmecha (Borussia Dortmund), Kevin Schade (FC Brentford), Anton Stach (Leeds United)
Angriff: Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt), Kai Havertz (FC Arsenal)
Der DFB-Kader gegen Serbien und Griechenland:
Tor: Noah Atubolu (Eintracht Frankfurt), Finn Dahmen (FC Augsburg), Jonas Urbig (Bayern München)
Abwehr: Waldemar Anton (Borussia Dortmund), Ridle Baku (RB Leipzig), Finn Jeltsch (VfB Stuttgart), Maximilian Mittelstädt (VfB Stuttgart), David Raum (RB Leipzig), Malick Thiaw (Newcastle United)
Mittelfeld: Karim Adeyemi (FC Barcelona), Mika Baur (Celtic Glasgow), Tom Bischof (Bayern München), Saïd El Mala (1. FC Köln), Brajan Gruda (RB Leipzig), Vitaly Janelt (FC Brentford), Felix Keidel (SV Elversberg), Aleksandar Pavlović (Bayern München), Derry Scherhant (SC Freiburg), Florian Wirtz (FC Liverpool)
Angriff: Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt), Nick Woltemade (Juventus Turin)
Der Bundestrainer spricht auf seiner Nominierungs-Pressekonferenz auch über Entwicklungen in der Politik. Er wünscht sich mehr Gemeinschaftsgefühl in Deutschland.
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