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13.04.2026
13:29 Uhr
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Jahrelang hielten die getöteten Frauen rund um Gilgo Beach auf Long Island die USA in Atem. Nun hat Rex H. die Morde endlich gestanden, ein Architekt und zweifacher Vater. Für die Hinterbliebenen eine Art Abschluss.

Rex H. (Mitte) hatte nach seiner Verhaftung fast drei Jahre lang alles abgestritten. In der vergangenen Woche gestand er bei einer Anhörung überraschend, auf Long Island mehrere Frauen umgebracht zu haben. James Carbone/AFP
Gilgo Beach gehört zu den Orten, an die New Yorker im Sommer kommen, wenn sie der Großstadt entfliehen wollen. Doch der idyllische Strand auf Long Island wurde zum Schauplatz einer Mordserie, die die Öffentlichkeit viele Jahre fesselte. In den Büschen rund um den Gilgo Beach fand die Polizei 2010 und 2011 zehn Leichen, manche von ihnen viele Jahre alt, acht Frauen, einen Mann und ein Kleinkind. Den Ermittlern war schnell klar, dass die Frauen ermordet wurden. Ihre Körper waren mit Ledergürteln oder Klebeband verschnürt und in Tarnnetze eingewickelt, wie sie Jäger benutzen. Die toten Frauen von Gilgo Beach beschäftigten die Boulevardpresse und wurden zum Gegenstand von Dokus und True-Crime-Podcasts.
Sie sind reiche Männer, die öffentlich ihren Erfolg inszenierten – und damit Frauen anlockten, um sie zu vergewaltigen. Jahrelang kamen die Alexander-Brüder damit durch.
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