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08.05.2026
14:09 Uhr
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Nach seinem Schuldspruch in der Diesel-Affäre hat der einstige Top-Manager keinen Anspruch mehr auf eine Abfindung. Damit aber geht auch der Deal nicht auf, den Stadler und der Konzern 2021 geschlossen hatten.

Der langjährige Audi-Chef und VW-Vorstand Rupert Stadler während des Prozesses in München im Mai 2023. Matthias Schrader/AFP
Der Diesel-Skandal in der deutschen Autoindustrie produziert auch nach mehr als einem Jahrzehnt noch immer neue Volten. Vor allem der VW-Konzern hatte durch eine manipulierte Software über Jahre auf Prüfständen viel niedrigere Abgaswerte vorgetäuscht, als auf der Straße tatsächlich erreicht wurden – Klagen, Prozesse und zig Milliarden Euro an Kosten waren die Folge. Nun könnte VW gegen einen der wichtigsten Akteure von damals, den langjährigen Audi-Chef Rupert Stadler, vorgehen. „Volkswagen und Audi haben Verhandlungen mit Herrn Stadler über den Abschluss eines neuen Haftungsvergleichs aufgenommen“, heißt es dazu in der Einladung zur VW-Hauptversammlung für Mitte Juni. In der Sache geht es um Millionen Euro.
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