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20.08.2026
13:23 Uhr
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Für ihre rabiate Abschiebepolitik sucht die US-Regierung weltweit nach Partnern – und hat in Westafrika einen besonders aufnahmewilligen Drittstaat gefunden. Liberias Regierung spricht von einer „Geste rein humanitärer Natur“.

2025 wurde der liberianische Präsident Joseph Boakai bei seinem Besuch im Weißen Haus von Donald Trump für sein gutes Englisch gelobt. Englisch ist Liberias Amtssprache. White House/IMAGO/ZUMA Press Wire
Joseph Boakai, Liberias 81-jähriger Staatspräsident, hat einen Spitznamen, der ihn nicht gerade zum besten Freund von US-Präsident Donald Trump prädestiniert. Er lautet: „Sleepy Joe“ – so wie bei Trumps Vorgänger und Lieblingsfeind Joe Biden. Doch das hat Joseph Boakai nicht daran gehindert, eine – zumal für einen Staatschef aus Afrika – ausgesprochen herzliche Arbeitsbeziehung nach Washington aufzubauen. Ganz im Gegenteil.
Der größte Baobab Madagaskars stirbt, nach mehr als tausend Jahren. Wahrscheinlich hat auch ihn der Klimawandel dahingerafft. Jetzt suchen die Menschen einen Nachfolger für den Baum, den sie wie einen Gott verehren.
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