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23.04.2026
21:18 Uhr
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Die Folgen des Iran-Kriegs überlagern das EU-Spitzentreffen auf Zypern. Der Druck steigt mit jedem Tag, doch europäisch koordinierte Antworten bleiben weitgehend aus.

EU-Ratspräsident António Costa (Mitte) mit den Regierungschefs und dem Präsidenten der Ukraine, Wolodimir Selenskij (vorn, 2. v. r.), beim informellen EU-Gipfel auf Zypern. JEWEL SAMAD/AFP
Einen Tag, nachdem die Lufthansa und die Europäische Kommission Alarm geschlagen hatten, weil das Kerosin bald knapp zu werden droht, stauten sich am Donnerstagnachmittag die Regierungsflieger auf dem zyprischen Flughafen Larnaka. Delegationen aus fast allen europäischen Hauptstädten waren zum informellen EU-Gipfeltreffen in den am weitesten entlegenen Mitgliedstaat gereist, um dort im Yachthafen von Agia Napa zu Abend zu essen und sich am Freitagvormittag in Nikosia zu beraten. Hunderte Journalisten flogen nach Zypern, um diesem Treffen beizuwohnen, von dem keine Beschlüsse zu erwarten waren.
Die Länder Europas sollen sich den Treibstoff für Flugzeuge nicht gegenseitig streitig machen. In Zukunft könnten strategische Kerosin-Reserven zur Vorschrift werden.
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