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19.04.2026
14:08 Uhr
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Ein neuer 400-Milliarden-Euro-Topf soll Europas Wirtschaft stärken. Um diesen ist eine Kontroverse entbrannt: Profitieren am Ende vor allem die reichen Mitgliedstaaten? Die Bundesregierung hätte da eine sehr deutsche Antwort für Brüssel.

Sie ringen ums große Geld - und die Kontrolle darüber: Kanzler Friedrich Merz und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, hier im Mai 2025 in Brüssel. Nicolas TucatI/AFP
Mit sperrigen Worten große Politik zu machen, das ist eine Brüsseler Paradedisziplin. Die Europäische Kommission beherrscht sie wie kaum eine Institution auf der Welt. Sie schaffte es, den Begriff der Wettbewerbsfähigkeit zum Leitstern der Wirtschaftspolitik zu machen. Europa soll dauerhaft mithalten können, heißt das übersetzt, mit den USA und China. EU-Unternehmen sollen konkurrenzfähig bleiben und die Industrie auf dem Kontinent stark, Investoren sollen mehr Lust darauf bekommen, ihr Geld zu europäischen Start-ups zu tragen. Vereint in diesem Ziel ringen die EU-Länder derzeit um den richtigen Weg dahin.
Studieren im Land des Brexits ist für EU-Bürger so teuer geworden, dass den Hochschulen immer mehr Studenten und Einnahmen fehlen. Einer Verhandlungslösung steht auch ein ultrarechtes Narrativ im Weg.
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