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28.09.2026
19:07 Uhr
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Der Doktorand Giulio Regeni wurde 2016 in Kairo gefoltert und getötet, jetzt verkündet die Anwältin einen „Sieg“: Ein Gericht in Rom verurteilt drei Geheimdienstmitarbeiter. Doch ihrer Strafe werden sie wohl entgehen.

Er war 28 Jahre alt und für seine Doktorarbeit von Italien nach Ägypten gezogen, dann verschwand er einfach. Giulio Regeni, ursprünglich aus dem Friaul, war auf dem Weg zu einer Geburtstagsfeier. Sein Handy wurde noch an einer Kairoer U-Bahn-Station nahe seiner Wohnung geortet. Einige Tage später wurde er tot in einem Straßengraben gefunden. Halb nackt, Hals und Zähne gebrochen, Blutergüsse im Gesicht. Ein Folteropfer, da war man sich in seiner Heimat Italien recht bald sicher. Und kam zu dem Schluss, dass Regeni von Agenten des Geheimdienstes verschleppt und getötet worden war.
Der prominenteste Kritiker des ägyptischen Regimes, Alaa Abd el-Fattah, kommt überraschend nach Jahren aus dem Gefängnis. Doch wirklich frei ist er nicht. Und Zehntausende sitzen weiter hinter Gittern.
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